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Am Pfingstmontag (10. Juni) musste in Hamburg sowohl ein sechsjähriger Junge als auch sein Vater reanimiert werden. Das Kind war zuvor in ein Rückhaltebecken gefallen.

  • Feuerwehr in Hamburg wurde zunächst wegen bewusstlosem Mann zum Einsatzort gerufen.
  • Taucher holen Jungen aus Rückhaltebecken.
  • Vater wollte seinen Sohn (6) retten und kollabierte dann.

Die Feuerwehr wurde am Montagabend zunächst zu einem bewusstlosen Mann in den Hamburger Stadtteil Neugraben gerufen. Die Einsatzkräfte bekamen die Information, dass der 35-Jährige am Wasser läge.

Hamburg: Feuerwehr reanimiert Mann nach Herzinfarkt

Ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden hinzugerufen. Sie begannen umgehend die Reanimation des Mannes, da er offenbar einen Herzinfarkt erlitten hatte. Erst dann machten Zeugen die Rettungskräfte darauf aufmerksam, dass ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Wenig später sei es Tauchern gelungen, den Sechsjährigen an Land zu bringen, berichtet die Feuerwehr. Auch hier wurde sofort die Wiederbelebung eingeleitet, der Junge kam in ein Krankenhaus.

Bei dem Mann soll es sich um den Vater des Jungen handeln. Offenbar wollte er sein Kind aus dem Becken retten, erlitt jedoch einen Herz-Atem-Stillstand und brach zusammen. Auch er kam in eine Klinik.

Sohn soll eine Stunde im Rückhaltebecken gelegen haben

Laut Bild soll der Sechsjährige insgesamt rund eine Stunde im Wasser gewesen sein. Zuvor soll das Kind am Rückhaltebecken gespielt und dann ins Wasser gerutscht sein. Sein Bruder soll den Vater von zu Hause geholt haben.

Wie es Vater und Sohn jetzt geht, wurde bislang nicht mitgeteilt

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Für die Angehörigen forderte die Polizei das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes und für die 
Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg die Notfallseelsorge für die Einsatznachbereitung an.

Ebenfalls am Pfingstmontag kam es in einem Spaßbad in Gelsenkirchen zu einem Schwimmunfall. Dort kam ein zweijähriges Kind zu Tode.