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Rund 27 Kilometer legte eine betrunkene Autofahrerin in der Nacht zum Sonntag (10. Februar) auf der A2 zurück – als Geisterfahrer, also auf der falschen Seite der Autobahn. Das dabei kein Unfall passierte, gleicht einem Wunder.

Kurz vor Bad Oeynhausen, im äußersten Osten von NRW, gelang es der Autobahnpolizei Bielefeld die Fahrerin zu stoppen. Da war die 40-jährige Autofahrerin aber schon etliche Kilometer auf der A2 gefahren – betrunken und entgegen der Fahrtrichtung.

Dieser Geisterfahrer hingegen hatte keinen Tropfen Alkohol getrunken, er hatte sich schlichtweg vertan.

Mehrere Streifenwagen versuchten sie zu stoppen

„Mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei Bielefeld und der angrenzenden Polizeibehörden waren im Einsatz, um das Fahrzeug zu stoppen“, so die Polizei.

+++ Geisterfahrer auf B236 in Dortmund +++

Erst am Freitagabend (8. Februar) war es in Bayern zu einem ähnlichen Fall gekommen. Dort fuhr ein betrunkener 71-Jähriger mit seinem Wagen auf der Autobahn 7.

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Er schaffte es rund 30 Kilometer als Geisterfahrer zurückzulegen, bevor er gestoppt werden konnte. Mindestens 20 Autofahrer mussten mit riskanten Manövern dem Senior ausweichen. Verletzt wurde aber auch in diesem Fall niemand.