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Ein betrügerischer Autofahrer hat seinen Ferrari an einer Raststätte betankt und fuhr anschließend ohne einen Cent zu bezahlen davon.

Ein kurioser finanzieller Zwischenfall ereignete sich Sonntagnacht auf der A9 bei Berg in Bayern. Ein 65-jähriger Autofahrer aus Baden-Württemberg befuhr Sonntagnacht (17. Februar) die Rastanlage Frankenwald in der Nähe von Bayreuth.

Dort betankte er seinen Ferrari mit Münchner Zulassung für rund 130 Euro. Diese bezahlte der Mann aber nicht und fuhr stattdessen mit seinem Sportwagen in Richtung Süden davon.

Ferrari im Wert von 250.000 Euro – aber kein Versicherungsschutz

Der Kassierer der Raststätte war glücklicherweise auf Zack und informierte unverzüglich die Polizei. Daraufhin positionierten sich mehrere Einsatzkräfte der Autobahnpolizei entlang der Autobahn. Auf dem Parkplatz Sophienburg in der Nähe von Bayreuth konnte der Spritgeld-Preller letztendlich gestoppt werden.

Bei einer weiteren Überprüfung des Fahrers kam heraus, dass gegen den Fahrer ein Haftbefehl vorlag. Der Grund: eine Ordnungswidrigkeit. Der Autofahrer war außerdem wegen eines fehlenden Versicherungsschutzes seines Autos zur Fahndung ausgeschrieben.

Abschleppdienst holte den Wagen ab

Noch vor Ort und Stelle entstempelte die Polizei das Kennzeichen des Wagens. Zusätzlich wurde ein Abschleppdienst für die 250.000 Euro teure italienische Edelkarosse bestellt.

Der Haftbefehl gegen den Ferrari-Fahrer lag übrigens vor, weil dieser eine Ordnungswidrigkeit in Höhe von zehn Euro nicht bezahlt hatte. Der Autobahnpolizei in Bayreuth konnte er die Summe erneut nicht zahlen – wegen fehlenden Bargeldes.

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Weil der Mann die Ordnungswidrigkeit wieder nicht zahlen konnte, drohte ihm beinahe eine eintägige Gefängnisstrafe. Eine Bekannte hatte aber schließlich Mitleid und zahlte den Zehner.