Bild: Polizei Hildesheim

Wie eklig: Bei einer Routinekontrolle in Hildesheim entdeckte die Polizei am Donnerstag (7. März) gegen 7 Uhr einen 52-Jährigen, der in seinem Transporter größere Mengen Fleisch unverpackt über die Autobahn kutschierte. Die Polizei schaltete das Veterinäramt ein.

Nach Angaben der Polizei war der aus dem Raum Hannover stammende Transporter auf der A 7 in Richtung Süden unterwegs. Das Fahrzeug fiel der Autobahnpolizei auf, weil die Abgasanlage übermäßig Rauch entwickelte.

Größerer Haufen Fleisch unverpackt im Transporter

Als der 52-Jährige bei der Kontrolle die Ladefläche öffnete, stellen die Beamten fest, dass sich auf dieser ein größerer Haufen Fleisch befand, der größtenteils unverpackt war.

Unter dem Fleischberg befand sich zwar eine Plastikpalette, doch das Fleisch hing an den Seiten lose herunter. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Die Polizei informierte das Veterinäramt des Landkreises Hildesheim.

Männer verpackten Fleisch schnell in Tüten

Wegen eines weiteren Einsatzes musste die Polizei kurzzeitig abrücken. Bei ihrer Rückkehr war zwischenzeitlich der Chef des Transporter-Fahrers erschienen. Die Männer hatten das Fleisch in Plastiktüten verstaut und auf beide Fahrzeuge verteilt.

Mitarbeiter des Veterinäramtes maßen die Temperatur der Ladung. Aufgrund einer integrierten Kühlanlage, gab es diesbezüglich zunächst keine Beanstandungen.

Prüfung durch das Veterinäramt Hannover

Die Polizei versiegelte die Fahrzeuge und schickte sie zur Firma nach Hannover zurück. Dort nahmen sie die zwischenzeitlich informieren Mitarbeiter des
Veterinäramtes Hannover in Empfang.

Aktuelle Top-Themen:

Die Polizei stellte die Ware sicher. Das Veterinäramt entnahm Proben. Das Amt in Hannover wird über das weitere Vorgehen entscheiden.