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Autofahrer am Autobahndreieck Hamburg-Süd müssen sich auf immense Verkehrseinschränkungen einstellen. Schuld daran soll eine Raupe sein – der Eichenprozessionsspinner.

Nach Informationen der Hamburger Morgenpost (Mopo) sind die Zubringer von der A1 auf die A25 in Richtung Geesthacht und von der A255 auf die A1 in Richtung Lübeck und Hannover betroffen. Die Arbeiten starteten am Mittwoch (22. Mai) um 22 Uhr und dauerten bis 5 Uhr am Morgen. Am Samstag (25. Mai) sollen die Probleme mit dem Eichenprozessionsspinner behoben sein.

Eichenprozessionsspinner legt Autobahn in Hamburg lahm

Die Verkehrsbehörden in Hamburg haben entsprechende Umleitungen eingerichtet. Der Verkehr soll nur wenig beeinträchtigt sein.

Aufgrund des Raupenstadiums muss die Bekämpfung laut Mopo bis Ende Mai erfolgen. Die fast unsichtbaren Brennhaare können zu einer Gefahr für den Menschen werden. Diese dringen durch die Haut und können sowohl Quaddeln als auch Entzündungen verursachen. In Hamburg gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit dem Eichenprozessionsspinner.

Auch Dortmund und das Ruhrgebiet hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Raupe zu kämpfen. Wie ihr euch vor gefährlichen und unangenehmen Begegnungen mit der Raupe schützt, lest ihr hier.

Aktuelle Top-Themen:

In Recklinghausen mussten Schulen geschlossen werden. In Dortmund fiel die Raupe über den Fredenbaumpark her. Im Stadtteil Derne befielen das Insekt Eichen. Im Kreis Unna, nördlich von Dortmund, kam es ebenfalls zu Befall.

In Iserlohn musste sogar die Feuerwehr anrücken. Mit Gasbrennern und unter Atemschutz holten die Feuerwehrleute die Nester der Larven aus der Böschung.

In Dortmund sperrte die Stadt am 4. Juni das Naherholungsgebiet Fredenbaumpark.