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Ein Karnevalsauftritt von Komiker Bernd Stelter (57) ist unterbrochen worden, weil eine Frau nach einem Witz über Doppelnamen und Annegret Kramp-Karrenbauer auf seine Bühne kletterte.

Update, 27. Februar (Mittwoch), 16.35 Uhr: Wie der WDR auf Twitter mitteilt, wird der Auftritt der empörten Zuschauerin nicht im Fernsehen zu sehen sein. Der Witz hingegen bleibt drin.

Die Frau hatte sich bei der Aufzeichnung einer Karnevals-Sendung über einen Doppelnamen-Witz des Komikers Bernd Stelter aufgeregt.

Sicherheitsleute bringen die Frau aus dem Saal

Ursprungsmeldung: Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (22. Februar) bei der Aufzeichnung einer Fernsehsitzung in Köln, wie eine Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval sagte.

Security-Personal habe die Frau nach draußen gebracht. Die „Kölnische Rundschau“ zitierte die Frau mit dem Satz: „Ich habe selbst einen Doppelnamen und muss das nicht über mich ergehen lassen.“

Stelter hatte nach eigenen Angaben einen Witz gemacht, in dem es zunächst um seine eigene Heirat ging. Der Mädchenname seiner Frau sei Rumpen – und ein möglicher Doppelname daher Rumpen-Stelter. „Der Standesbeamte hat da gesagt: Nee. Sie wollen keinen Doppelnamen“, sagte Stelter am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Deswegen habe ich gesagt: Hätte nicht ein Standesbeamter Frau Kramp-Karrenbauer warnen können?“

Stelter fordert Frau auf, Pfeifen zu unterlassen

Nach Angaben des Festkomitees fing die Frau zunächst an zu pfeifen. Stelter habe sie daraufhin gebeten, das zu unterlassen. Dann sei sie aber auf die Bühne gekommen, um sich dort zu beschweren.

Eine solche Situation sei ihm in 30 Jahren Karneval noch nie passiert, sagte Stelter. Es habe sich doch nur um einen Spaß gehandelt. „Ich hab‘ sicherlich ’ne Menge politisch relevante Sachen in der Rede – nur das gehört nicht dazu“, sagte er. Den Witz will er auch künftig machen. „Das Ganze nennt man Narrenfreiheit.“

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Nach Angaben des WDR wurde die Aufzeichnung der Fernsehsitzung nicht unterbrochen. Der Zusammenschnitt soll am Rosenmontag laufen. Ob die Szene dann zu sehen ist, war noch unklar. dpa