Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei einer Bergtour im österreichischen Pitztal (Tirol) sind am Freitag (6. September) drei Bergsteiger aus NRW abgestürzt. Schwer verletzt wurden sie in eine Klinik nach Innsbruck gebracht. Einer der Verletzten – ein 50-Jähriger aus dem Raum Dortmund – starb dort in der Nacht auf Samstag.

  • Nach einem Sturz in eine Gletscherspalte ist ein Bergsteiger in Tirol gestorben.
  • Der 50-Jährige soll aus dem Raum Dortmund stammen.
  • Bei dem Unglück wurden zwei weitere Personen verletzt.

Nachdem er am Freitag (6. Juli) mit zwei weiteren Bergsteigern in eine Gletscherspalte abgestürzt war, ist ein Mann aus NRW gestorben. Wie die Polizei Tirol mitteilte, sei er seinen lebensbedrohlichen Verletzungen erlegen. Laut Deutscher Presse-Agentur soll es sich bei dem Toten um einen 50-Jährigen aus dem Raum Dortmund handeln.

Am Freitag war er mit vier weiteren Personen zum 3768 Meter hohen Gipfel der Wildspitze in den Ötztaler Alpen in Österreich aufgebrochen. Während zwei der Bergsteiger unterwegs umkehrten, erreichten drei den Gipfel.

Unglück auf dem Rückweg: Bergsteiger stürzen ab

Auf dem Rückweg kam es dann zum Unglück: Aus noch unbekannter Ursache stürzten die drei einen steilen Schneehang hinunter und danach in eine etwa zehn Meter tiefe Gletscherspalte. Einem der Bergsteiger gelange es von dort aus per Handy die umgekehrten Kollegen zu kontaktieren, die daraufhin den Notruf wählten.

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Wegen schwieriger Wetterbedingungen erreichten die Helfer die Unfallstelle erst nach einigen Stunden. Der 50-Jährige aus Dortmund wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er schließlich starb. Die beiden anderen Unglücksopfer wurden ebenfalls in Kliniken eingeliefert. Über ihren Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt.