Bild: Mark Lennihan/dpa

Schlank, lange Beine, blaue Augen – so kennen und lieben wir Barbie und ihren Ken schon seit unserer Kindheit. Für viele Mädchen war die Barbie so etwas wie ein Vorbild. Dabei hatte ihr makelloses Aussehen mit der Realität nicht unbedingt viel gemein.

Das soll sich nun ändern. Bald gibt es die Kult-Puppe nämlich auch im Rollstuhl oder mit einem Prothesen-Bein. Dabei möchte Mattel laut Bild vor allem Kinder ansprechen, die mit einer Behinderung leben.

Ähnliches wie bei der neuen Barbie haben sich wohl auch die Macher von WhatsApp gedacht. 2019 wird es hier 230 neue Emojis geben. Mit dabei sind neben einem gähnenden Emoji, dem Faultier, Otter und Flamingo auch Menschen mit Behinderungen. Zukünftig werden Emojis von Männern und Frauen mit Blindenstock, im Rollstuhl oder auch Gehörlose unsere Chats bereichern.

Wie es auf dem offiziellen Instagram-Account von Barbie heißt, hat sich die offizielle Barbie-Fashionistas-Linie in den vergangenen Jahren immer mehr dahingehend entwickelt, die Realität abzubilden, in der die Mädchen leben.

Neue Barbie-Modelle ab kommenden Herbst

Ab dem kommenden Herbst sollen die beiden neuen Modelle die Kollektion ergänzen. Laut Hersteller Mattel soll es zudem noch weitere Puppen mit weniger großen Brüsten, einer nicht so schmalen Wespentaille und verschiedenen Haut- und Haarfarben geben. Die Kommentare zu der neuen Kollektion
auf Instagram sind durchweg positiv.

Aktuelle Top-Themen:

Die Hersteller gehen mittlerweile vermehrt auf Kundenwünsche ein, weil die perfekte Barbie längst nicht mehr bei allen Kindern punktet „und die Barbie im Rollstuhl war eine der meist nachgefragtesten Stücke in unserer Kundenhotline“, sagte Mattel-Vize-Präsidentin Kim Culmone.