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Auf einer grünen Welle durch die Stadt fahren – klingt zu schön, um wahr zu sein. Audi will das aber nun möglich machen. Autos und Ampeln sollen im Zuge einer vernetzten Stadt Informationen miteinander austauschen können.

Audi will in Ingolstadt einen weiteren Schritt hin zur vernetzten Stadt machen. Die neuen, im Juli ausgelieferten Modelle des Automobilkonzerns sollen Informationen mit den Ampeln der Stadt austauschen können. Das teilt der Konzern am Dienstag (14. Mai) mit.

Audi bietet den Service bereits in den USA an

Damit könnten Verkehrsteilnehmer im günstigsten Fall auf einer grünen Welle durch die Stadt fahren. Das System zeigt dabei an, mit welcher Geschwindigkeit der Fahrer die nächste grüne Ampel erreicht.

Ist das innerhalb des erlaubten Tempos nicht möglich, zählt ein Countdown bis zur nächsten Grünphase.

In den USA bietet Audi diesen Service bereits seit zwei Jahren an, unter anderem in Las Vegas, Los Angeles und Washington D.C. Allein in der US-Hauptstadt seien rund 1000 Kreuzungen mit Ampelinformationen vernetzt.

Aufgrund der dezentralen Infrastruktur mit unterschiedlicher Verkehrstechnik sei eine Serieneinführung des Dienstes hierzulande jedoch aufwendiger, sagte Audi-Manager Andre Hainzlmaier.

Langfristig soll damit der Verkehrsfluss in den Städten entspannt werden. Weitere Städte in Europa sollen ab 2020 folgen, kündigte der Autobauer an. Mit dpa-Material