Größtes Tier seiner Art

Zoom Gelsenkirchen setzt große Hoffnung in neuen Tiger

Der Zoom Gelsenkirchen hat einen prominenten Neuzugang: Ein neuer Tiger ist in den Zoo eingezogen. Noch wird er aber vor den Besuchern versteckt.

Gelsenkirchen – Der einsame Tiger „Thrax“ in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen hat endlich wieder Gesellschaft. Ein neues Tiger-Weibchen ist in den Zoo eingezogen. Sie soll die Lücke schließen, die „Thrax‘“ Bruder „Manu“ durch seinen Abgang hinterlassen hat.

Adresse Zoom ErlebnisweltBleckstraße 64, 45889 Gelsenkirchen
Eröffnung14. April 1949 (damals als Ruhr Zoo)
GeschäftsführungManfred Ackermann, Harald Förster

Zoom Gelsenkirchen holt neuen Tiger aus Lissabon und hofft auf Nachwuchs

Zur Erinnerung: Der Zoom hatte „Manu“ im Sommer dieses Jahres in den Tiergarten Nürnberg abgegeben, um dort für neuen Nachwuchs zu sorgen. Die Brüder „Manu“ und „Thrax“ gingen fortan getrennte Wege, was viele Fans traurig machte.

Jetzt teilt sich „Thrax“ mit einer noch namenlosen Tiger-Dame aus dem portugiesischen Lissabon das Gehege in der Asienwelt des Zooms. Aktuell ist der Neuzugang allerdings noch nicht zu sehen. Der Tiger wird für die Eingewöhnung hinter den Kulissen „versteckt“, damit er sich im neuen Zuhause akklimatisieren kann.

Tiger-Dame kommt aus Lissabon in den Zoom Gelsenkirchen

Das Weibchen wurde im Mai 2019 im Zoo Lissabon geboren und habe den Transport ins Ruhrgebiet laut Zoom gut überstanden. Künftig soll die Tiger-Dame dafür sorgen, dass weitere Tiger in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt leben. Der Zoo hofft bei dem neuen Paar auf Nachwuchs.

Auf „Manu“ folgt im Zoom Gelsenkirchen eine Tiger-Dame aus Lissabon.

Indes gibt es bereits die ersten Namensvorschläge für den Neuzugang im Zoom Gelsenkirchen: Von „Talia“ über „Raia“ oder “Raja“ bis hin zu „Caecilia Pualina“ und „Laya“ ist die Auswahl schon jetzt sehr vielfältig. Man darf gespannt sein, für welchen Namen sich der Zoo letztlich entscheidet.

Größte Raubkatze der Welt: Zoom Gelsenkirchen hat wieder zwei Tiger in der Asien-Welt

Zum Hintergrund: Beim „Sibirischen Tiger“, wie er im Zoom Gelsenkirchen zu sehen ist, handelt es sich um die größte Raubkatze der Welt. Nur 600 Tiere dieser Art leben in freier Wildbahn, weshalb der Tiger als stark gefährdet gilt. In der Mehrzahl lebt die Art im Osten Russlands und in Teilen Nordkoreas. (Hier mehr NRW-News bei RUHR24 lesen).

Während sich Gelsenkirchen über Tiger-Nachwuchs freut, musste der Zoo Duisburg kürzlich den Tod eines Tigers verschmerzen. „El-Roi“ musste im Alter von 18 Jahren eingeschläfert werden.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24

Mehr zum Thema