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In Wuppertal ist ein Mensch auf offener Straße unter ungeklärten Umständen gestorben. Die Polizei rätselt derweil, wie die Person gestorben sein könnte.

Update, Montag (18. Februar), 14.13 Uhr: Die Polizei in Wuppertal hat Gerüchten widersprochen, die besagten, der Mann sei an einer hochgefährlichen Ebola-Infektion gestorben: Bislang gebe es keine Hinweise auf eine ansteckende Infektionskrankheit. Der Mann habe sich nach bisherigen Erkenntnissen in den vergangenen zwei bis drei Jahren in Wuppertal aufgehalten und keine Auslandsreise unternommen. Das Tragen von Schutzkleidung sei bei solchen Einsätzen Routine.

Erstmeldung, Montag (18. Februar), 7.22 Uhr: Neben dem Toten habe sich eine größere Blutlache befunden, teilte die Polizei am Montag (18. Februar) mit. Feuerwehrleute in hellen Schutzanzügen rückten am Sonntagabend (17. Februar) an.

„Um die Todesursache zu klären, wurde die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht“, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mehr Einzelheiten gaben die Behörden in der Nacht nicht bekannt.

Leiche im Nordosten von Wuppertal gefunden

Die Leiche war in der Schellenbecker Straße im Nordosten von Wuppertal gefunden worden. Es soll sich um einen erwachsenen Mann handeln, berichtet die Westdeutsche Zeitung (WZ). Die Ermittler, so die WZ, seien zunächst durch den Tod durch einen Virus ausgegangen. Diese Theorie würde inzwischen aber eher ausgeschlossen, heißt es in der Wuppertaler Rundschau.

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Medienberichten zu Folge mussten die Einsatzkräfte bei ihren Ermittlungen Schutzanzüge tragen, da eine Ansteckungsgefahr nicht auszuschließen war. mit dpa-Material