Nach Wildunfall in NRW: Fahrer rast durch Absperrung und rammt zwei Autos

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Nach Wildunfall in NRW: Fahrer rast durch Absperrung und rammt zwei Autos

In Iserlohn in NRW hat es am Dienstag einen Wildunfall gegeben. Ein Fahrer raste mit seinem Van durch die Absperrung der Polizei und rammte zwei Autos.

In Iserlohn in NRW hat es am Dienstagabend einen Wildunfall gegeben. Anschließend raste ein Fahrer mit seinem Van durch die Absperrung der Polizei und rammte unter anderem zwei Autos.

  • In Iserlohn in NRW sperrte die Polizei nach einem Wildunfall die B236 ab.
  • Ein Autofahrer missachtete die Sperrung und raste in zwei Autos.
  • Dabei verletzte er zwei Personen.

Wildunfall in NRW: Polizei speert B236 in Iserlohn ab

Am Dienstagabend (5. November) hat es in Iserlohn in NRW auf der B236 einen Wildunfall gegeben. Ein Auto war laut Polizeiangaben gegen 20.15 Uhr in eine Gruppe von Wildschweinen gefahren, welche gerade den Autobahnzubringer zur A46 überquert hatte. Ein Frischling wurde bei dem Unfall verletzt und lag verletzt auf der Fahrbahn.

Mit zwei quer stehenden Streifenwagen sperrte die Polizei deshalb die Straße in Iserlohn ab und sicherte die Unfallstelle zusätzlich mit Leitkegeln und eingeschalteten Blaulichtern.

Wildunfall in NRW: Fahrer rast durch Absperrung und rammt zwei Autos

Eine Straßensperrung, die Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt auf der B236 in Iserlohn unterwegs waren, eigentlich kaum übersehen konnten. Doch die Polizei wurde vom Gegenteil überzeugt.

Denn fünf Minuten später raste ein Mercedes Vito mit hohem Tempo aus Richtung Autobahn-Abfahrt auf die Beamten zu und ignorierte alle Sperren. Dabei rammte er einen Streifenwagen und ein Auto, in dem sich zu dem Zeitpunkt eine Familie befand. Ein 33-jähriger Mann und seine hochschwangere Frau (32) wurden leicht verletzt. Sie kamen mit ihrem zweijährigen Sohn ins Krankenhaus.

Nach Wildunfall in NRW: Polizisten retten sich vor Autofahrer

Außerdem schlingerte der Fahrer einen halben Meter an einem Polizisten vorbei. Eine Kollegin konnte sich durch einen beherzten Sprung gerade noch an die Seite retten.

Der Fahrer machte trotz allem nicht Halt. "Der Van fuhr mit einem eingeklemmten Leitkegel und funkensprühend davon in Richtung Altena", teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Seine Fahrt endete erst, als der Mann in eine Leitplanke krachte.

Nach Wildunfall in NRW: Mann flüchtet in den Wald

Dort stieg er dann aus und flüchtete zu Fuß in den Wald. Die Polizei machte sich daran, den rücksichtslosen Fahrer zu suchen und zog schließlich einen 21-jährigen, alkoholisierten Mann aus Iserlohn aus einem Gebüsch.

Er musste eine Blutprobe abgeben, behauptete aber, er sei nicht gefahren. Die Polizei stellte unter anderem das Handy des Iserlohners sowie seinen Wagen sicher. Der Mann weigerte sich anschließend, die Wache ohne sein Telefon zu verlassen.

Auch der Formelle Platzverweis durch die Polizei interessierte den Fahrer nicht. Als die Polizeibeamten ihn aus der Wache nach draußen schieben wollten, wehrte er sich mit Schlägen und Tritten. Am Ende landete der 21-Jährige im Gewahrsam.