Üble Aussichten auch für Sonntag

Unwetter in NRW: DWD weitet Warnung aus – erneut Gewitter möglich

NRW drohen erneut Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut eine amtliche Warnung herausgegeben. Heftige Gewitter sind auch am Sonntag möglich.

Update, Sonntag (25. Juli), 8 Uhr: Dortmund – Im Vergleich zu den Unwettern vergangene Woche, verlief das Gewitter in der Nacht auf Sonntag in NRW verhältnismäßig ruhig. Trotz der Unwetterwarnung des DWD ist NRW bis auf das Münsterland und das Ruhrgebiet von erneutem Starkregen verschont geblieben. Auch in den Katastrophengebieten gab es kaum Regen. Doch der Wetterdienst hat seine Warnung ausgeweitet.

Wetter in NRW: DWD weitet Unwetter-Warnung auf Sonntag aus

So ist auch ab Sonntagmittag (25. Juli) laut DWD erneut mit Gewittern zu rechnen. „Dabei sehr wahrscheinlich aber nur eng begrenzt mit Starkregen von 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel oder Hagelansammlungen sowie Sturmböen um 70 km/h“ heißt es in der aktuellen Wettervorhersage der Experten. Nur punktuell seien unwetterartige Entwicklungen möglich.

Am späten Abend und in der Nacht auf Montag soll das Gewitter dann aber wieder vorbei sein. Und es kommt zu „einer Wetterberuhigung“, wie der DWD ankündigt. So startet die Woche bis auf wenige Ausnahmen niederschlagsfrei. Aber: „Ein Tiefdruckgebiet, das sich von Nordfrankreich und der Nordsee bis nach Deutschland erstreckt, bestimmt in den nächsten Tagen mit feucht-warmer und zu Gewittern neigender Luft das Wetter in Nordrhein-Westfalen.“

Wetter in NRW: DWD erwartet starke Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel

Erstmeldung, Samstag (24. Juli), 18.30 Uhr: Am späten Samstagnachmittag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung der Stufe 2 vor starkem Gewitter mit Sturmböen um 70 Stundenkilometer, Starkregen und Hagel herausgegeben. Betroffen waren zunächst vor allem das Münsterland und nördliche Teile des Ruhrgebiets.

Unwetter in NRW: DWD warnt mit Stufe 2 vor starkem Gewitter – Hagel und Starkregen möglich

Binnen sechs Stunden können dabei laut der Wetterexperten Niederschlagsmengen von 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter auftreten. Zum Vergleich: Bei der Hochwasser-Katastrophe in der vergangenen Woche kamen beim flächendeckenden Dauerregen teilweise über 150 Liter pro Quadratmeter vom Himmel.

Von einem Extremwetterereignis dieser Dimension sei laut DWD nicht auszugehen. Bereits hochwassergeschädigte Kommunen wie etwa Leichlingen rüsteten sich bereits für neuen Starkregen und legten Abflüsse frei. An der Steinbachtalsperre wurden vorsorglich Pumpenkapazitäten bereitgestellt, um den Wasserstand unterhalb einer kritischen Höhe zu halten.

Wetter in NRW: Stadt Dortmund warnte bereits vor möglichem Unwetter

Im Laufe der Nacht sollen die Gewitter laut DWD zunächst abklingen. Ab Sonntagmittag treten dann erneut Gewitter auf. Dabei ist örtlich weiterhin mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen.

In Dortmund hatte es am Samstag bereits eine Wetter-Warnung von Stadt und Feuerwehr gegeben. Demnach könnte es ab dem heutigen Samstagnachmittag bis in den Abend zu gebietsweise einzelnen, teils kräftigen Gewittern kommen. Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte sei aber – wenn überhaupt – nur kurzfristig möglich. Mit dpa-Material

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP

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