Düstere Vorhersage

Das Wetter in NRW: Neue Kältefront sorgt für rasche Abkühlung

Ein Blick in die Wetter-Vorhersage macht deutlich: Die schönen Tage sind gezählt. Es drohen Unwetter mit Starkregen und Sturmböen. Außerdem rückt in NRW eine Kaltfront näher.

NRW – Nachdem die letzten Tage im September verdächtig nach einem Sommer-Comeback ausgesehen hatten, kommt nun der große Wetter-Umschwung. Hoch Kerstin verabschiedet sich und NRW kann sich auf eine echte Herbst-Peitsche einstellen. Temperatursturz, Starkregen und Unwetter sind angesagt.

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Niederlassung in NRWEssen

Wetter in NRW: Unwetter mit Starkregen, Gewitter und Sturmböen am Sonntag

Bereits am Sonntag (26. September) drohen in NRW heftige Unwetter. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) startet der Tag der Bundestagswahl stark bewölkt und mit ersten Schauern. Die lassen der Wettervorhersage zufolge jedoch im Laufe des Vormittags erst noch einmal nach, bevor es dann am Nachmittag richtig ungemütlich wird.

 „Das Wetter wird leider nicht so schön für die Wähler“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Essen gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Er rät Wählerinnen und Wählern, die sich nicht für die Briefwahl entschieden haben, den Gang zum Wahllokal bereits auf den Vormittag oder Mittag zu legen. Denn dann sei es noch überwiegend niederschlagsfrei (mehr Wetter und Klima-News bei RUHR24).

Wetter in NRW: Am Sonntag noch warm – dann kommt die Kälte-Peitsche

Von Südwesten her sollen dann am Nachmittag vermehrt Schauer und kräftige Gewitter in NRW aufziehen. Der DWD warnt davor, dass es örtlich zu Starkregen kommen kann. Teilweise soll dieser über mehrere Stunden anhalten, heißt es in der aktuellen Wettervorhersage für Sonntag. Auch unwetterartige Niederschlagssummen schließen die Wetter-Experten nicht aus.

Die Regenschauer ziehen über den Nachmittag von Südwesten Richtung Norden und Osten. Im Westen soll sich das Unwetter daher bereits am frühen Abend wieder beruhigen und die Schauer- und Gewittertätigkeit deutlich nachlassen. Nur starke Windböen können sich noch bis in die Nacht hinein halten.

Nun ist der Sommer endgültig vor: Es drohen Gewitter, Starkregen und ein Temperatursturz.

Temperaturen erwarten die Meteorologen zwischen 22 und 25 Grad. Es reicht also völlig, unter der Regenjacke nur ein T-Shirt zu tragen, denn wirklich kalt ist das noch nicht.

Wetter: Düstere Vorhersage für NRW – Temperatursturz von 10 Grad möglich

Das soll sich aber zum Wochenstart deutlich ändern. Es ist ein Temperatursturz von 10 Grad möglich. So soll es laut dem DWD in der Nacht zum Montag zwar aufhören zu regnen, doch es werden Tiefsttemperaturen zwischen 15 oder gar 10 Grad erwartet. Ab Montag (27. September) sollen zwei Kaltfronten Deutschland und NRW wettertechnisch richtig im Griff haben.

Und die haben tagsüber dann auch wieder Regen im Gepäck. „Im Tagesverlauf von Westen zunehmend stark bewölkt und gebietsweise aufkommender, teils schauerartig verstärkter Regen“, lautet die Wettervorhersage. Auch starke Windböen sind erneut möglich.

Der Start in den Oktober wird also eher kalt, grau, windig und nass. Umso näher der neue Monat rückt, umso tiefer sinken die Temperaturen. Denn auch am Dienstag (28. September) haben die Meteorologen keine besseren Aussichten. Die aus Nordosten einfließende Polarluft sorgt mit Temperaturen um die 12 Grad für einen ersten Vorgeschmack auf den Winter. Ob sich der Oktober nochmal von einer besseren Seite zeigt, bleibt abzuwarten. Wettervorhersagen über zehn Tage sind äußerst ungenau, weshalb Meterologen in der Regel für einen längeren Zeitraum keine sicheren Prognosen abgeben.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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