Wetter heute in NRW: Regen, Windböen und Verspätungen - Unwetter "Mortimer"

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Wetter in NRW. Unwetter mit Gewitter und Regen erwartet. Foto: dpa.

Bislang war das herbstliche Wetter in NRW eher ungemütlich. Nun kündigt sich auch noch ein Herbststurm an. Das könnte für Chaos sorgen. Hier mehr Infos.

Wetter in NRW: Bereits am Wochenende zeigte sich der Herbst von seiner besonders unbeliebten Seite - grau und regnerisch. In der Nacht auf Montag (30. September) soll es in NRW nun noch dicker kommen. Der erste richtige Herbststurm steht vor der Tür.

  • Tief "Mortimer" könnte für heftigen Sturm in NRW sorgen.
  • In der Nacht auf Montag (30. September) werden orkanartige Böen bis zu 100km/h erwartet.
  • Die Deutsche Bahn warnt: Pendler könnten von dem Wetter betroffen sein.

Unwetter mit Sturm "Mortimer" in NRW: In Bochum waren Straßen und Keller überflutet

Update, Donnerstag (3. Oktober): Wenige Tage, nachdem das Unwetter über NRW gezogen ist, ist in Dortmund plötzlich ein Baum auf eine Straße gestürzt - und hat dort drei Autos unter sich begraben.

Update, Montag (30. September), 7 Uhr: Über Nacht gab es in NRW und im Ruhrgebiet heftige Regenfälle. In Bochum überflutete Starkregen Straßen und ließ Keller voll laufen.

"Zwei heftige Regenfälle haben am Sonntagabend insbesondere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Altenbochum, Laer und Langendreer zu Überflutungen von Straßen und Kellern geführt", schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung heute (30. September).

Heute gibt es laut Deutscher Wetterdienst (DWD) Windböen in NRW und im Ruhrgebiet. Der Twitter-Account der Deutschen Bahn NRW (DB Regio AG - NRW) berichtet aus verschiedenen Teilen von NRW von umgestürzten Bäumen auf Gleisen.

Wetter zu Beginn der Woche: Sturm "Mortimer" fegt über NRW

Erstmeldung, Sonntag (29. September): Von wegen goldener Herbst. Bis jetzt war das Wetter in NRW eher grau und nass. Zuhause auf dem Sofa mit Tee und Kuscheldecke ließe es sich da noch ganz gut aushalten - aber nein, am Montag (30. September) startet die neue Woche und damit für viele auch der übliche Arbeitsalltag. Das heißt, runter vom Sofa, raus auf die nassen Straßen und rein in den Pendlerverkehr.

Hier könnte es in NRW gleich zu Beginn der Woche besonders ungemütlich werden, denn in der bereits ab Sonntagabend (29. September) trifft das Sturmtief "Mortimer" auf Deutschland. Der Sturm kommt von Großbritannien über die Nordsee in Richtung Dänemark - und fegt dabei auch über Teile in NRW.

Wetter NRW: Orkan, Gewitter und Regen

Am Sonntagnachmittag fängt es noch harmlos an. Der Deutsche Wetterdienst kündigte harmlose Böen in NRW mit etwa 50 km/h an. Das entspricht in etwa dem Wind und Wetter wie man es vom Herbst eben so kennt.

Erst am Abend wird es dann so richtig ungemütlich. Nicht nur orkanartiger Sturm mit bis zu 100 km/h wird erwartet, sondern auch starke Gewitter. Örtlich kann es hier zu einem richtigen Unwetter kommen: Sturm, Gewitter und Starkregen.

Blätter an den Bäumen bieten Angriffsfläche für den Sturm

Das Problem bei diesem Wetter: Noch steht der Herbst ganz am Anfang. Das heißt, die Bäume tragen noch ihr ganzes Laub - erst in den kommenden Wochen werden sie es abwerfen. Und auf diese Blätter trifft der Sturm mit voller Breitseite. Sie bieten für den Wind eine große Angriffsfläche, weshalb es zu Astbruch kommen kann.

Und was das bedeutet ist wahrscheinlich vielen klar. Züge fallen aus, Straßen sind gesperrt und Chaos bricht aus. Auch bei Sturmtief Eberhard im Frühjahr dieses Jahres war das der Fall.

Wetter in NRW: Sturm könnte für Wartezeiten bei Pendlern sorgen

Und auch Sturm "Mortimer" könnte den Verkehr in NRW lahmlegen. Die Deutsche Bahn kündigte bereits an, dass der Zugverkehr am Montag durch den Wind beeinträchtigt sein kann.

Pendler sollten sich auf daher auf Wartezeiten und Verzögerungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Denn auch am Montag beruhigt sich das Wetter erst im Laufe des Tages.

Der Herbst in NRW bleibt ungemütlich

Auch wenn der Sturm schnell wieder abflacht, der goldene Herbst lässt dennoch auf sich warten. Auch in der kommenden Woche sehen die Aussichten nicht besser aus.

Es bleibt regnerisch, grau und kalt. Die Temperaturen sollen tagsüber schwanken zwischen 10 und 17 Grad schwanken. Den Feiertag am Tag der Deutschen Einheit kann man also getrost auf dem Sofa bei einem guten Film verbringen, anstatt bei einem Spaziergang durch den bunten Herbst. Wie es danach weitergeht, lest ihr hier.