Gefahr zur Wochenmitte

Wetter in NRW: Sturmwarnungen jetzt hochgestuft

Nach dem ersten Schneefall im Flachland am Montag folgt das Unwettertief. Für die kommenden Tage hat der Deutsche Wetterdienst zwei Wetterwarnungen herausgegeben.

Update, Dienstag (30. November) 9.30 Uhr: NRW – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung von Gefahrenstufe 1 auf stellenweise Gefahrenstufe 2 erhöht. Statt, wie am Montagmorgen noch angekündigt, für Mittwoch eine Sturmwarnung für NRW herauszugeben, gilt diese nun seit Dienstagmorgen.

Wetter am Dienstag (30. November)Nordrhein-Westfalen
Niedrigtemperaturen6 Grad
Höchsttemperaturen8 Grad
WetterRegen am Morgen, Schneeregen am Nachmittag
WetterwarnungOrkanartige Böen und starker Schneefall

Zwei Unwetterwarnungen in NRW: Gefahr durch Schneefall und Sturm droht

In der Region rund um Siegen und Aachen wurde die Gefahrenstufe zusätzlich um eine Warnung vor starkem Schneefall ergänzt. Auf einer Höhe von über 600 Metern kann es bis zu zehn Zentimetern Schnee geben – besonders Autofahrer sollten hier vorsichtig sein, denn die Straße könnten sehr glatt sein.

Dabei kann auch ein Sturm mit bis zu 100 km/h durch das Land fegen. In niedrigen Lagen wird mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 70 km/h gerechnet. Durch herabfallende Gegenstände oder Äste können die Sturmböen für Autofahrer und Fußgänger gefährlich werden.

Wetter in NRW: DWD gibt Unwetterwarnungen heraus – Schneeregen erwartet

Die Luft in NRW wärmt sich nach dem kurzen Schneefall am Montag zumindest kurzzeitig wieder auf. Bei Temperaturen zwischen 6 und 8 Grad wird sich das Wetter laut Experten vor allem zwischen Regen und Schneeregen abwechseln. Und so wird das Wetter in den nächsten Tagen:

Mittwoch (1. Dezember)Regen bei 2 bis 8 Grad
Donnerstag (2. Dezember)Schneeregen bei 0 bis 4 Grad
Freitag (3. Dezember)Schneeregen bei 2 bis 3 Grad
Samstag (4. Dezember)Regen bei 2 bis 5 Grad
Sonntag (5. Dezember)Schneefall bei -1 bis 3 Grad

Update, Montag (29. November), 19.47 Uhr: NRW – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte es bereits angekündigt. Ab Mittwoch (1. Dezember) solle mit stürmischen Winden gerechnet werden. Nun kommen diese allerdings schneller als gedacht und der DWD schickt eine erste Wetterwarnung heraus.

Bereits in der Nacht zu Dienstag (30. November) bis zum Dienstagmorgen warnt der DWD vor Windböen (Stufe 1 von 4). In der Nacht sei in Nordrhein-Westfalen zunächst das Bergland, am Morgen dann zunehmend auch das Flachland von den starken Böen betroffen.

Erstmeldung, Montag (29. November), 11.33 Uhr: Wer am Montagmorgen (29. November) aus dem Fenster geschaut hat, wird sich vermutlich gewundert haben – in vielen Teilen von NRW hat es in der Früh geschneit. Auch im Ruhrgebiet rieselte die weiße Pracht vom Himmel. Damit einhergehend gibt es allerdings auch eine Wetterwarnung.

Wetter in NRW: Erster Schnee ist im Ruhrgebiet angekommen

Ob es dieses Jahr weiße Weihnachten gibt, darüber sind sich Experten noch nicht einig. Aber zumindest gibt es schon einen weißen Wochenbeginn. In Hochlagen wie im Sauerland bleibt der Schnee aufgrund der niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt vermutlich den gesamten Tag über liegen. Über den Tag verteilt soll es allerdings kaum neuen Schnee geben, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Im Ruhrgebiet gab es am Montagmorgen den ersten Schnee in diesem Winter. Wirklich liegen blieb dieser allerdings noch nicht.

Auch wenn es in tieferen Lagen – wie im Ruhrgebiet – ein wenig schneite: Wirklich liegen bleiben wird dieser Schnee vermutlich nicht. Über den Tag verteilt sollen die Temperaturen auf drei Grad steigen und werden so den Schnee zum Schmelzen bringen. Leichter Regen oder Schneeregen können dabei jedoch zur Gefahr werden (mehr zu Wetter und Klima bei RUHR24).

Wetterwarnung in NRW: Sturmböen am Mittwoch erwartet – DWD mit dringender Warnung

Am Montagmorgen warnte die Polizei in NRW bereits vor glatten Straßen. So könnte herabfallender Regen auf der Straße schnell gefrieren und für Glätte sorgen. Aber auch auf Brücken und neben bewaldeten Gebieten kann es zu glatten Straßen kommen, so die Polizei weiter.

In der Nacht zu Dienstag (30. November) wird es noch einmal kühler. Bei minus 2 Grad, in Hochlagen sogar bis zu minus 4 Grad, wird es aufgrund der Nässe oder des Schnees glatt. Tagsüber soll es laut dem DWD nur noch in höheren Gebieten, wie dem Bergland, ordentlich schneien. Alle anderen Gebiete in NRW sollen dann leer ausgehen, es soll im gesamten Tagesverlauf bedeckt und regnerisch bleiben.

So wird dann auch das Wetter am Mittwoch (1. Dezember) aussehen. Allerdings steigen die Temperaturen erstmal wieder drastisch an – bis zu 8 Grad sollen es in NRW werden. Auf den Schnee vom Montag folgt dann der Sturm am Mittwoch. Der DWD warnt deutschlandweit vor steifen bis stürmischen Böen, die wahrscheinlich aus dem Südwesten kommen sollen. Sogar orkanartige Böen seien möglich, heißt es.

Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa

Mehr zum Thema