Tief „Hendrik“

Sturm in NRW: Wetterdienst warnt auch am Freitag vor stürmischen Böen

Ein „Monstersturm“ hat zwischen Portugal und Norwegen gewütet. Das sorgte auch in Deutschland und NRW für Probleme. Das Gröbste scheint jedoch überstanden.

Dortmund – Die von den Wetterportalen genutzten Wörter klangen zunächst einmal schlimm. Ein „Monstersturm“ nehme auf dem Nordatlantik Anlauf auf Europa und wütet zwischen Norwegen und Portugal. In Deutschland und NRW* sorgte der Sturm am Donnerstag für Probleme. Im Ruhrgebiet musste die Feuerwehr zu zahlreichen Sturmschäden* ausrücken.

BundeslandNRW
Temperatur15 bis 20 Grad
WetterSturm und Gewitter

Sturm „Hendrik“: Deutscher Wetterdienst warnt auch am Freitag vor Windböen

Update, Donnerstag (21. Oktober), 20.18 Uhr: Wer dachte, Sturm „Hendrik“ sei nach dem stürmischen Donnerstag (21. Oktober) überstanden, hat sich geirrt. Auch am Freitag (22. Oktober) wird es in Deutschland und NRW noch kräftig winden. Für einige Städte im Ruhrgebiet hat der Deutsche Wetterdienst deshalb von 10 bis 18 Uhr erneut eine Wetter-Warnung vor Windböen herausgegeben:

  • Dortmund
  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Hamm
  • Herne
  • Duisburg

Während im Osten Deutschlands jedoch vor orkanartigen Böen gewarnt wird, erwarten die Experten im Westen nur steife Böen (Windstärke 7). Dabei können laut dem DWD Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h auftreten.

Sturmwarnung in NRW: Deutsche Bahn lässt Züge wieder fahren – „Ausfälle und Verspätungen“

Update, Donnerstag (21. Oktober), 15.25 Uhr: Die Deutsche Bahn lässt trotz der Sturmwarnung in NRW nach und nach wieder die Züge fahren. Das Wetter habe jedoch „erhebliche Auswirkungen“ auf den Nah- und Fernverkehr der Bahn.

In weiten Teilen Deutschlands komme es daher zu „Ausfällen und Verspätungen“, schreibt die Deutsche Bahn am Nachmittag. „Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen.“ Dennoch rechnet das Verkehrsunternehmen mit weiteren Problemen. Die Wetter-Warnung für NRW besteht bis vorerst 18 Uhr.

Bereits am Vormittag waren viele Strecken gesperrt, unter anderem bei Düsseldorf. Probleme gab es am Nachmittag auch an der Möllerbrücke in Dortmund. Die Linie S4 war deshalb nach Angaben der Bahn wegen Unwetterschäden vorübergehend gesperrt. Es kommt weiter zu Verzögerungen.

Unwetter in NRW: Deutsche Bahn stellt Fernverkehr vorübergehend ein

Update, Donnerstag (21. Oktober), 11.45 Uhr: Aufgrund des Unwetters hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen vorübergehend eingestellt. Es gibt derzeit keine Reisemöglichkeit von NRW nach Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe und Frankfurt am Main. Die ICE-Züge von und nach Amsterdam und Brüssel fallen komplett aus, teilt die Deutsche Bahn mit.

In NRW seien zwei Hauptstrecken für den Verkehr nicht mehr befahrbar. Laut der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich dabei um die Strecken Köln-Düsseldorf und Köln-Bonn. Infolge der Sturmschäden laufen dort aufwendige Reparaturarbeiten.

Wegen des Sturms in NRW gibt es Probleme bei der Deutschen Bahn.

Sturmtief zieht weiter über NRW: Warnung vor Gewitter und Orkanböen gilt bis in den Abend

Update, Donnerstag (21. Oktober), 8.10 Uhr: In weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen war die Nacht nass und stürmisch. Und auch am Donnerstag wütet der erste starke Herbststurm des Jahres zunächst weiter. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) müsse am Vormittag, aber auch im weiteren Tagesverlauf, mit Gewitter und orkanartigen Böen mit einer Stärke von bis zu 110 km/h gerechnet werden. Betroffen seien vor allem der Kreis Düren, Kreis Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis sowie die Region um Aachen.

Im Bergland sowie in der Eifelregion kann es ebenfalls zu kräftigen Schauern und schweren Sturmböen zwischen 80 und 90 km/h kommen. Die Warnung des DWD gilt vorerst bis 18 Uhr.

Wegen des Sturms ist es am Donnerstagmorgen in NRW zu einigen Einschränkungen im Regionalverkehr gekommen. Die Bahn informiert via Twitter über Verspätungen und Teilausfällen auf einigen Strecken. Im Ruhrgebiet ist unter anderem die S-Bahn-Strecke zwischen Dortmund-Kley und dem Bochumer Hauptbahnhof gesperrt. Dort soll ein umgestürzter Baum in den Gleisen liegen.

Wetter-Warnung für NRW: Sturm zieht über ganz Deutschland – Expertin gibt Einschätzung ab

Update, Mittwoch (20. Oktober), 22.20 Uhr: Zur Sturm-Warnung für ganz NRW kommen im Ruhrgebiet bereits am Abend Gewitter hinzu. Der DWD warnt aktuell vor „schweren Gewittern“ in gleich mehreren Großstädten:

  • Dortmund
  • Herne
  • Bochum
  • Hamm
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Essen

Der Wetterdienst warnt im Ruhrgebiet vor allem zwischen 22 und 23 Uhr vor Blitzschlägen sowie herabstürzenden Ästen und Dachziegeln.

Wetter-Warnung für ganz NRW – DWD-Expertin rät: „Wer raus muss, sollte auf sich aufpassen“

Update, Mittwoch (20. Oktober), 20.35 Uhr: Mittlerweile hat sich die Lage in Nordrhein-Westfalen zugespitzt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt demnach eine aktuelle Wetter-Warnung vor Sturm- und Orkanböen für ganz NRW heraus. Sie gilt zunächst ab 0 Uhr bis 18 Uhr am Donnerstag. Die Sturmböen könnten zwischen 75 und 90 Kilometern in der Stunde erreichen.

Daher warnen die Wetter-Experten nun. „Wer morgen die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten, sollte das nutzen“, riet die Meteorologin Ines von Hollen am Mittwoch laut DPA. „Wer raus muss, sollte auf sich aufpassen.“ Bäume, die noch Laub trügen, könnten entwurzelt werden, lose Dachziegel umherfliegen oder nicht ausreichend gesicherte Baugerüste zur Gefahr werden, warnte von Hollen.

Wetter in NRW und Deutschland: Tiefdruckgebiet Hendrik drückt milde Luft in Richtung Mitteleuropa

Erstmeldung, Dienstag (19. Oktober), 12 Uhr: Grob gesagt entwickelt sich das Wetter in Europa aktuell folgendermaßen: Tief Hendrik übernimmt, wie es wetter.de schreibt, die Wetterregie und rast auf Europa zu. Doch vor diesem Tief bewegt sich noch immer eine milde Luft aus Spanien und Marokko. Diese wird jetzt durch Hendrik zu uns gedrückt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Das zeigt sich in Deutschland und NRW an der Temperatur. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, gibt es am heutigen Dienstag (19. Oktober) Höchstwerte von bis 19 Grad. Am Mittwoch (20. Oktober) erreicht NRW örtlich gar 18 bis 20 Grad.

Goldener Herbst in NRW? Leider aktuell nur von den Temperaturen.

Auch am Donnerstag (21. Oktober) sollen es immerhin noch 10 bis 15 Grad werden. Am Freitag (22. Oktober) fallen die Temperaturen dann auf 8 bis 12 Grad. Bedeutet das also jetzt, dass der goldene Herbst in dieser Woche noch einmal kommt?

Wetter in NRW und Deutschland: Temperaturen sorgen für Spätsommerfeeling – der Rest ist herbstlich

Der Blick aus dem Fenster in zahlreichen NRW-Städten generiert Enttäuschung. Von Dienstag bis Freitag soll es stark bewölkt bleiben und zudem Regen geben. Auflockerungen sind nur örtlich möglich und rar gesät (mehr News zu Wetter und Klima bei RUHR24).

Der sogenannte „Monstersturm“, der durch das Tief Hendrik nach Europa kommt, bringt zudem Wind. Für Donnerstag (21. Oktober) hat der DWD eine Warnung vor schweren Sturmböen (Stufe 2 von 4) für die großen Städte im Ruhrgebiet herausgegeben. Die Warnung gilt zunächst bis 18 Uhr.

Im Umkehrschluss deuten also nur die Temperaturen von bis zu 20 Grad ein Gefühl von Spätsommer an. Der Rest, Regen, Wind, Wolken, ist schon voll auf Herbst getrimmt. Leider dürfte es auch im weitere Verlauf aufgrund der Wolken schwierig sein, die im Oktober stattfindenden Himmelsspektakel* zu beobachten.

Wetter in NRW und Deutschland: Ab dem Wochenende wird es erneut kühler

Dieses, zumindest von den Temperaturen her, Spätsommerfeeling dauert aber nur diese Woche an. Wie wetter.de schreibt, soll ab Freitag von Skandinavien her polare Meeresluft zu uns geführt werden. Im weiteren Verlauf des Jahres 2021 könnte es übrigens ziemlich kalt werden, Experten haben eine erste Prognose* gewagt.

Dieses Aufeinandertreffen von kühler Luft von Skandinavien und warmer Luft von Marokko und Spanien wird voraussichtlich auf eine Temperatur von 10 bis 15 Grad in der nächsten Woche für NRW und Deutschland hinauslaufen.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa; Collage: RUHR24