Wetterdienst warnt

Unwetter-Warnung: Starke Gewitter am Wochenende - Mädchen bei Blitzeinschlag verletzt

Bereits am Donnerstag sorgten starke Gewitter örtlich für Chaos in NRW. Doch die Gefahr ist noch nicht vorbei. Der DWD warnt weiterhin vor Unwetter mit extremem Starkregen.

Update, Samstag (5. Juni), 12 Uhr: Unwetter mit Sturmböen und heftigem Regen haben am Freitagabend die Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. In Düsseldorf stürzte ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße und wurde daraufhin von einem Auto angefahren. Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitt, kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.

Im Rhein-Sieg-Kreis rückten am Freitagabend Hunderte Einsatzkräfte wegen der Unwetter aus. Ein Großteil der rund 430 Einsätze habe sich im Stadtgebiet Hennef ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Hänge abgerutscht. Es sei „massiv“ Feuerwehr im Einsatz.

Auch in Köln kam es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter. Betroffen war laut Feuerwehr vor allem der Norden der Stadt. Unter anderem geriet ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag in Brand. Das Feuer konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es nicht.

Wetter in NRW am Wochenende: Gewitter unterbricht No Angels-Livestream

Update, Samstag (5. Juni), 11 Uhr: Eigentlich wollten die No Angels am Freitagabend bei RTL im Livestream über ihre Zukunft als Girlgroup quatschen. Doch ein heftiges Gewitter machte den Frauen einen Strich durch die Rechnung - das Interview wurde unterbrochen.

„Wir haben das No Angels-Konzert über das normale Handynetz zu den Zuschauerinnen und Zuschauern gesendet“, erklärte ein Techniker auf der Website des Kölner Senders. „Dieses Netz besteht aus einzelnen Zellen, die wiederum mit größeren Zellen verbunden sind. Die hängen dann an einem riesengroßen Zentralserver. So wählt sich auch jedes normale Handy ins Internet. Bei einem so großen Unwetter kann es schon mal vorkommen, dass die Verbindung der Zellen nicht mehr funktioniert. Genau das war heute das Problem, zu viele Zellen waren nicht mehr miteinander verbunden und unsere Sendung konnten wir nicht komplett live übertragen.“ Später wurde das Interview dann noch auf rtl.de eingestellt.

Update, Samstag (5. Juni), 10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hatte am Freitagnachmittag auch für Teile des Sauerlands eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Zwei Orte im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis hat es besonders hart getroffen. Dort waren die Einsatzkräfte bis nach Mitternacht unterwegs, um die Hochwasserschäden auf den Straßen zu vermeiden oder zu beseitigen. Hier ein Überblick.

Update, Freitag (4. Juni), 19.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetter-Warnung für den Freitagabend verlängert. Auf der offiziellen Website heißt es, dass vor allem im Westen von NRW mit „schweren und starken Gewittern“ gerechnet werden muss.

Besonders heftig soll es im Ruhrgebiet rund um Essen und im Rheinland rund um Düsseldorf und Köln werden, der Osten von NRW wird nach aktuellem Stand wohl weitgehend verschont.

Der Wetterdienst weist darauf hin, dass es sich um eine „Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial“ handelt, wobei sich die Gewitter örtlich stark unterscheiden können und je nach Intensität nur wenige Städte betreffen können. Die aktuelle Warnung betrifft im Ruhrgebiet vor allem Essen, Bochum und Duisburg. Dort ist neben Gewittern auch mit Starkregen zu rechnen.

Update, Freitag (4. Juni), 9.28 Uhr: Sintflutartiger Regen, Blitz, Donner und Hagel: NRW wurde in der Nacht auf Freitag von schweren Unwettern heimgesucht. Insbesondere das westliche Ruhrgebiet, aber auch im Süden von Deutschland sorgte der Starkregen in der Fronleichnam-Nacht für Chaos. Unzählige Hilferufe gingen bei der örtlichen Feuerwehr ein, Keller liefen voll und es kam vermehrt zu Astbruch. Noch kann aber nicht aufgeatmet werden.

LandNRW
FeiertagFronleichnam
Wetter-BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)

Unwetter-Gefahr: NRW muss auch am Wochenende mit Gewitter und Starkregen rechnen

Denn die Gewittergefahr hält auch am Freitag und sogar für das ganze Wochenende weiter an. Erneut gab der DWD eine Warnmeldung wegen Unwetter mit extremem Starkregen heraus. Insbesondere im Westen und in der Mitte Deutschlands kann es auch am Freitag besonders heftig werden. Bereits ab dem Vormittag gegen 11 Uhr kann mit einer „erneut auflebenden Gewittertätigkeit“ gerechnet werden, so der DWD.

Starkregen mit 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit ist laut den Experten nicht auszuschließen. Auch Hagel mit Korngrößen um 2 cm und Sturmböen sind möglich. Der drohende Starkregen könnte somit auch am Freitag für vollgelaufene Keller sorgen. Noch handelt es sich um eine Vorabinformation des DWD, wann genau sich das Unwetter entlädt, kann noch nicht eindeutig gesagt werden beziehungsweise unterscheidet sich je nach Region.

Wetter in NRW am Wochenende: Unwetter-Entwarnung erst am Sonntag

Während es im Osten Deutschlands sowie an der Nordsee trocken und sonnig bleibt, muss insbesondere Niederbayern, NRW und das Ruhrgebiet wieder mit starken Unwettern rechnen. Die Gewitterfront teilt Deutschland regelrecht in Schön-Wetter- und Unwetter-Regionen.

Und auch ein Blick Richtung Wochenende bringt den betroffenen Gebieten wenig Hoffnung. „Da kaum Bewegung in der Atmosphäre herrscht, ziehen die Gewitterzellen nur sehr langsam“, erklärt Meteorologe Patrick Panke von wetter.de. Erst am Sonntag (6. Juni) gibt es eine Entwarnung. Immerhin: Macht das Gewitter am Wochenende mal eine Pause, ist es dennoch sommerlich warm. Laut DWD ist mit Tageshöchstwerten zwischen 20 und 27 Grad zu rechnen.

Unwetter am Feiertag: Schwere Gewitter in NRW – Ruhrgebiet bleibt teilweise verschont

Update, Donnerstag (3. Juni), 18.53 Uhr: Während sich mancherorts in NRW an Fronleichnam Gewitter entladen haben, sind andere Gegenden, etwa große Teile des Ruhrgebiets, verschont geblieben. Dennoch: Die Luft bleibt auch noch am Abend schwülwarm und neigt zu Gewittern. In der Nacht zum Freitag ist es dann in NRW wechselnd bewölkt und allmählich gib es nachlassende Schauer- und Gewitter, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.

Update, Donnerstag (3. Juni), 12 Uhr: Heute ist Fronleichnam und auch wenn der Tag in vielen Regionen mit Sonnenschein gestartet ist, kann es am Nachmittag wegen Unwetter mit Gewitter und Platzregen sehr ungemütlich werden. Meteorologe Patrick Panke erklärte gegenüber dem Portal wetter.de, dass sich vor allen Dingen im Westen und Südwesten von Deutschland Gewitter bilden können. Der Tag beginne schwül und könne örtlich mit Gewitter und Platzregen enden. Die Gefahr bestünde, dass einige Keller dabei volllaufen.

Unwetter: Gewitter und Platzregen suchen NRW und den Südwesten Deutschlands heim

Erstmeldung, Dienstag (1. Juni): Fronleichnam steht in NRW* vor der Tür und damit der vorerst letzte Feiertag bis zum 3. Oktober – der zu allem Überfluss auch noch an einem Wochenende ist. Viele Menschen in NRW nutzen in dieser Woche den Feiertag und nehmen sich einen Urlaubstag am Tag danach, um das lange Wochenende für Ausflüge und Urlaube zu nutzen – nur: das Wetter im Westen wird eher bescheiden, weiß RUHR24*.

Unwetter in NRW an Fronleichnam: DWD macht ernüchterne Prognose

Grund dafür ist ein sich ankündigender Wetterwechsel im Juni*. Sorgte Ende Mai noch ein Hoch über Nordeuropa für schönes Frühsommerwettter in NRW, kommt ab Mittwoch (2. Juni) ein Tief ins Spiel und vermiest uns die Laune. Dabei wird von Südwesten zunehmend warme und feuchtere Luft herangeführt, die sich im Laufe der Woche in Gewittern und Schauern entlädt.

Erste Bewölkung zieht am Mittwoch (2. Juni) zunächst locker über NRW und sorgt am Nachmittag im Münsterland und in Ostwestfalen für erste Schauer und Gewitter. Am Abend trifft es auch die Eifel. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schließt Gewitter mit Starkregen nicht aus. Immerhin: 23 bis 28 Grad werden es in NRW.

Gewitter und Schauer an Fronleichnam in NRW: DWD mit enttäuschender Vorhersage für Feiertag

An Donnerstag (3. Juni), also an Fronleichnam, ist es in NRW wechselnd, teils stark bewölkt und es gibt einzelne Schauer. Im Tagesverlauf erwartet der DWD zunehmende Schauer- und Gewitteraktivität. „Lokal sind sogar Starkregen, teils auch unwetterartig, sowie Sturmböen und Hagel möglich“, warnen die Wetter-Experten vom DWD. Die Temperaturen liegen bei 21 bis 26 Grad.

Der Freitag (4. Juni) nach Fronleichnam startet wettertechnisch erstmal ruhig. Im Tagesverlauf sind allerdings wieder Schauer und Gewitter möglich. Auch am Freitag befürchtet der DWD örtlich Starkregen, teils auch unwetterartig, sowie Sturmböen und Hagel. 24 bis 28 Grad werden erreicht.

Keine Wetter-Besserung nach Fronleichnam in NRW – DWD erwartet Schauer

Wirkliche Besserung des unbeständigen Wetters tritt auch am Wochenende nicht ein. Für Samstag und Sonntag (5. und 6. Juni) erwartet der DWD immer wieder Schauer bei tagsüber Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad. Es lohnt also ein Blick in den Himmel oder in die Wetter-App, bevor man das Haus verlässt. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa