Juli bleibt wechselhaft

Wetter in Deutschland und NRW: Hochsommer nicht in Sicht – Experten mit schockierender Prognose

Der Juli macht, was er will. Statt Hochsommer sind Wolken angesagt. Wann wird es in Deutschland und NRW wieder richtig warm? Alle Infos im Wetter-Ticker.

  • Wetter in Deutschland und NRW: Auch die letzte Woche im Juli bleibt wechselhaft.
  • Von Sonnenschein bis Regenschauer - in dieser Woche muss man auf alle Wettergegebenheiten eingestellt sein. 
  • In NRW beginnt die Woche sonnig und trocken mit Höchsttemperaturen bis 29 Grad. 

NRW - Ende Juli - da denkt man an Sonnenschein, Freibadbesuche und laue Sommernächte. Doch wie so vieles, spielt auch das Wetter im Jahr 2020 verrückt: So richtig will sich der Hochsommer einfach nicht einstellen. Während man in NRW im Juli 2019 noch bei 40 Grad geschwitzt hat, sind die Temperaturen in diesem Jahr bisher nur an wenigen Tagen überhaupt über die 30-Grad-Marke geklettert. Ob das Wetter in dieser Woche in Deutschland und NRW endlich hochsommerlich wird, weiß RUHR24.de*. 

Behörde:Deutscher Wetterdienst (DWD)
Zentrale:Offenbach am Main
Staatliche Ebene:Bund
Gründung:1952
Bedienstete:2400 Mitarbeiter
Dachorganisation:Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Wetter in Deutschland und NRW Ende Juli: Kein Regen, aber auch kein Sommer

Die Gute Nachricht: Am Dienstag (21. Juli) sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Nordrhein-Westfalen zumindest keinen Regen voraus. Im Süden des Bundeslandes ist es am Vormittag erst sonnig, dann heiter. Im Norden NRWs scheint ebenfalls die Sonne, später am Tag können jedoch auch Wolken aufziehen. 

Wetterbestimmend für NRW ist derzeit ein Hoch mit Schwerpunkt südwestlich der Britischen Inseln. Dabei strömt aus Nordwest mäßig warme Meeresluft ein.

Hochsommerlich wird es trotzdem erstmal nicht: NRW erreicht laut dem DWD am heutigen Dienstag (21. Juli) nur eine Höchsttemperatur von 19 bis 23 Grad. Auch auf laue Sommernächte muss man derzeit verzichten: In der Nacht sagt der DWD für NRW nur elf bis sieben Grad an. Im Sauerland und in der Eifel wird es sogar richtig kalt: Dort können die Temperaturen bis auf vier Grad sinken. 

Wetter in Deutschland und in NRW: Wann kommt der Hochsommer? So sind die Temperaturen im Juli in Deutschland

Auch im Rest von Deutschland sieht das Wetter zum Wochenanfang ähnlich wechselhaft aus: An der Nordsee, südlich der Donau und im nördlichen Baden-Württemberg bis zum ostbayerischen Mittelgebirgsraum warnt der DWD am Dienstag (21. Juli) vor einzelnen Schauern oder teils kräftigen Gewittern. An der Ostsee kann es außerdem zu starken Windböen kommen. 

Davon abgesehen ist es ist es den Tag über in der restlichen Bundesrepublik aber nur gering bewölkt und niederschlagsfrei. In der Nordhälfte Deutschlands erreichen die Höchstwerte am heutigen Dienstag (21. Juli) 17 bis 24 Grad, im Süden können laut DWD sogar bis zu 23 bis 29 Grad erreicht werden. Das fühlt sich zumindest ein kleines bisschen an wie Sommer

Trotz immer noch ausbleibendem Hochsommer, sollte man das trockene, milde Klima dieser Tage in ganz Deutschland genießen: Gegen Ende der Woche drohen überall in der Bundesrepublik Regenschauer, dunkle Wolken und noch kühlere Temperaturen. 

Wetter in Deutschland und NRW: Die Wettervorhersage für die nächste Woche verspricht wenig Sommer-Gefühle

So wird das Wetter für Deutschland und NRW in den nächsten Tagen: 

  • Mittwoch (22. Juli): Im Norden stärker bewölkt, gelegentlich etwas Regen bei Temperaturen bis 20 Grad. Von der Mitte bis in den Süden Deutschlands viel Sonne und sogar Temperaturen bis 30 Grad. In NRW ist es in der Südhälfte meist heiter, in der Nordhälfte wolkig, zeitweise auch stark bewölkt. Das Bundesland bleibt auch am Mittwoch trocken, nur im Norden sind wenige Regentropfen nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 Grad im höheren Bergland und bis 23 Grad am Rhein.
  • Donnerstag (23. Juli): Vielfach freundlich und trocken. Im Norden teils starker bewölkt, vereinzelt etwas Regen. An den Alpen kann es tagsüber gewittern. Höchstwerte zwischen 19 Grad an der Grenze zu Dänemark und bis 29 Grad am Oberrhein. 
  • Freitag (24. Juli): Zum Wochenende zieht sich das Wetter zu: Überall in Deutschland ist es zunehmend stark bewölkt, nach Süden noch länger freundlich. Im Norden und Westen etwas Regen. Im Süden und Südosten am Nachmittag Schauer und teils kräftige Gewitter. Höchstwerte in der Nordhälfte 19 bis 25 Grad, in südlichen Landesteilen 23 bis 28 Grad.
  • Samstag (25. Juli): Am Samstag an den Alpen zeitweise Regen, vereinzelt auch Gewitter. Im Küstenbereich und im Nordwesten einzelne Schauer. Höchsttemperaturen zwischen 17 bis 23 Grad - am Oberrhein bis 25 Grad. In der Nacht zum Sonntag zieht im Nordwesten und Westen der Bundesrepublik Regen auf. 
  • Sonntag (26. Juli): Teils schauerartiger Regen, im Osten und Süden zum Teil von Gewittern begleitet. Dabei droht die Gefahr heftiger Regengüsse. Insgesamt nur selten Auflockerungen. Höchsttemperaturen zwischen 17 und 23 Grad.
  • Montag (27. Juli): Gebietsweise Regen oder Regenschauer, im Tagesverlauf Gewitter. Wolkenlücken lassen sich am ehesten in Süddeutschland finden. Die Temperaturen sind dennoch in den meisten Teilen Deutschlands warm mit 22 bis 27 Grad, höchstens an der See werden keine 20 Grad erreicht. 

Wetter in Deutschland und NRW: Wechselhafter Sommer - Experten wagen schockierende Prognose

Nach den wechselhaften Wetterbegebenheiten des Wochenstarts fragen sich viele in NRW: Wird es in diesem Jahr überhaupt noch richtig Sommer?

Ob es in diesem Sommer überhaupt noch richtig heiß wird? Die Wetterexperten des DWD wagen eine schockierende Prognose: Das Wetter soll in Deutschland und NRW auch in der ersten Augustwoche weiterhin wechselhaft mit vereinzelten Regengüssen bleiben. Die Temperaturen würden dann zwar wieder etwas ansteigen, eine Hitzewelle ist jedoch bisher auch für Anfang August nicht in Sicht. Das Jahr 2020 ist eben in jedem Aspekt besonders. 

Neben Sonne, Regen und Wolken gibt es in dieser Woche aber auch noch ein anderes Spektakel am Himmel zu sehen,  das nichts mit dem Wetter zu tun hat. Der Komet "Neowise" ist von Mitte bis Ende Juli 2020 der Erde so nah, dass man ihn mit bloßem Auge sehen* kann. Wer einen Blick auf das Naturphänomen erhaschen will, muss allerdings früh aufstehen. 

Am besten soll der Himmelskörper 45 Minuten vor Sonnenaufgang (aktuell gegen 4:30 Uhr) zu sehen sein - allerdings nur bei klarem Himmel. Wer den Kometen beobachten will, sollte also eher Anfang der Woche seinen Wecker stellen.  *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa