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Auf diesen NRW-Autobahnen drohen an Weihnachten lange Staus

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Von: Redaktion RUHR24

Wer über die Weihnachtstage wegfährt, sollte für die Autofahrt in NRW an einigen Stellen viel Zeit mitbringen. Es werden einige Staus erwartet.

Dortmund – Es ist Mitte Dezember 2022 und es ist kalt in Nordrhein-Westfalen. Die Autofahrer müssen ihre Autos freikratzen, Straßen werden örtlich zu gefährlichen Eisbahnen. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen auch die Autobahnen in NRW vielerorts zu gefährlichen Rutschpartien. Zu Weihnachten steigen die Gradzahlen zwar wieder etwas an, wirklich schneller kommt man dadurch jedoch nicht ans Ziel.

Verkehr an Weihnachten: Autobahn Westfalen warnt vor Staus vor Ferienbeginn in NRW

Die Autobahn Westfalen warnt vor vollen Autobahnen und Staus zu Beginn der Winterferien in der kommenden Woche. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen starten am Freitag (23. Dezember) in die Ferien, Nachbarbundesland Hessen bereits am Donnerstag (22. Dezember). Es könnte also richtig voll werden.

Gleichzeitig hat der ADAC für die vergangenen beiden Monate einen starken Anstieg der NRW-weiten Staus gemessen. Der November wurde daher zum Staumonat 2022. Ob die Tage um Heiligabend die Werte toppen können, bleibt fraglich. Einige Streckenabschnitte bleiben aber wahre Staugaranten – vor allem rund um Baustellen wird es eng.

A1 in Nordrhein-Westfalen wird besonders belastet – viele Urlauber unterwegs

Besonders betroffen sind die Verkehrsteilnehmer auf der A1. Mehrere große Bauprojekte sorgen für Behinderungen im Verkehr:  Reisende in Richtung Norddeutschland müssen sich hinter Osnabrück zwischen Neuenkirchen/Vörden und Vechta in beiden Richtungen auf verengte Fahrbahnen einstellen. Hier haben im letzten Jahr die etwa 30 Kilometer langen Bauarbeiten für einen sechsspurigen Ausbau begonnen.  

Mehr Fahrstreifen soll es außerdem zwischen Ascheberg und Münster geben. Der Ausbau startete in diesem Jahr und sorgt auch hier für Beeinträchtigungen auf der Straße. 

Brückenarbeiten behindern den Verkehr von Dortmund Richtung Köln zwischen Kreuz Wuppertal-Nord und Wuppertal-Langerfeld. Durch den Ausbau des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna kann es auch dort zu Einschränkungen kommen. Südlich des Autobahnkreuzes hingegen wird die Liedbachtalbrücke neu gebaut.  

In Bayern kippte ein Lkw auf der A8 um. Die Autobahn in Richtung München ist voll gesperrt. (Symbolbild)
Vor Weihnachten könnte es auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen richtig voll werden (Symbolbild). © Jan Woitas/dpa

Weihnachtsverkehr auf der A43 und A45 in NRW – Umleitungen teilweise überlastet

Mit Beeinträchtigungen im Straßenverkehr müssen auch die Autofahrer auf der A43 rechnen. Auf 28 Kilometern zwischen Marl und Witten – im Herzen des Ruhrgebiets – soll die Autobahn jeweils eine neue Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen bekommen. Immer wieder kommt es auf der A43 daher auch zu Vollsperrungen.

Schlagzeilen macht auch immer wieder die deutschlandweit bekannte A45-Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid. Zuletzt wurde die für Dezember 2022 angedachte Sprengung des Beton-Bauwerks auf 2023 verschoben – ein genaues Datum gibt es noch nicht.

Eigentlich trägt die A45 dank ihrer vielen Talbrücken gerne den Namen „Königin der Autobahnen“. Doch die Krone beginnt zu rosten – viele Brücken müssen saniert oder komplett neu errichtet werden. Die Autobahn Westfalen rät allen Verkehrsteilnehmern, die „Sauerlandlinie“ großräumig zu umfahren. Umleitungen führen unter anderem über Köln oder Kassel. Die örtlichen Umleitungsstrecken im Sauerland sind teilweise überlastet.

Stau in NRW auf vielen Strecken – A2 und A44 im Ruhrgebiet betroffen

Weitere Staugefahren im Überblick:

Von Mark Stücher

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