Naturkatastrophe auf Tonga

Nach Vulkan-Ausbrich im Pazifik: Druckwelle auch in NRW deutlich erkennbar

In der Nähe des pazifischen Inselstaats Tonga ist am Samstag ein Vulkan ausgebrochen. Die Auswirkungen waren auch im Ruhrgebiet zu spüren.

Dortmund – Der Vulkan Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai ist am Samstag (15. Januar) um 17.15 Uhr Ortszeit in der Nähe des pazifischen Inselstaats Tonga ausgebrochen. Die Eruption löste einen Tsunami aus, der viele Staaten am Pazifik erreichte. Auch das Ruhrgebiet spürte etwas vom Vulkan-Ausbruch.

LandTonga
KontinentOzeanien
Bevölkerung105.697

Vulkan-Ausbruch im Pazifik: Dortmunder misst Druckwellen im Garten

Wetterstationen in Mitteleuropa und Deutschland zeichneten nach Informationen der WAZ die Druckwelle auf. Diese ging zwischen 20 und 20.30 Uhr am Samstag (15. Januar) durch das Bundesgebiet. Auch ein Dortmunder zeichnete die Druckwelle auf. In seinem Garten in Sölde betreibt er eine kleine Wetterstation, heißt es in einem Bericht der Ruhr Nachrichten.

Auch der Meteorologe Jörg Kachelmann bestätigt die Druckwelle. Auf Twitter schreibt er, dass die größte Druckwelle vom Vulkan-Ausbruch auf Tonga über die Nordpolgegend nach Deutschland und somit ins Ruhrgebiet gekommen sei.

Vulkan-Ausbruch im Pazifik: Eruption dauert fast acht Minuten

Der Vulkan in der Nähe des Inselstaats Tonga befindet sich unter Wasser, ein sogenannter Untersee-Vulkan. Der Ausbruch des Hunga-Tonga-Hunga-Ha‘apai sorgte für eine riesige Aschewolke, die bis zu 20 Kilometer in die Luft stieg, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Vulkan ist seit Dezember wieder aktiv gewesen, es seien immer wieder kleinere Eruptionen vor Ort zu spüren gewesen (weitere News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © --/AAP Image/Tonga Meteorological Services/dpa

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