Decksteiner Weiher

Köln: Vergewaltigung an beliebter Laufstrecke – Joggerin hat womöglich alles erfunden

Eine Polizeiabsperrung ist bei einer Durchsuchung eines Waldstücks im Stadtwald zu sehen
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Eine Polizeiabsperrung im Kölner Stadtwald. Die Vergewaltigung einer Joggerin am Decksteiner Weiher könnte vom vermeintlichen Opfer erfunden worden sein.

Der Decksteiner Weiher in Köln ist ein bekanntes Ausflugsziel und eine beliebte Laufstrecke. Am Mittwoch gab eine Joggerin an, dort vergewaltigt worden zu sein. Ein Schock für die Stadt. Doch nun stellt sich heraus, dass die Frau das womöglich alles erfunden hat.

Köln – Am vergangenen Mittwoch informierte eine Joggerin aus Köln* die Polizei: Sie gab an, am Decksteiner Weiher* vergewaltigt worden zu sein und beschrieb den Täter. In der Nähe des bekannten Ausflugslokals „Haus am See“ soll der unbekannte Mann die Frau am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr angesprochen, bedroht und anschließend in einem angrenzendem Waldstück vergewaltigt haben. Die Polizei hatte daraufhin mit einer Hundertschaft den Tatort an der beliebten Laufstrecke durchsucht, Fahndungsplakate aufgehängt, nach Zeugen gesucht und vor einer möglichen Wiederholungstat gewarnt.

Am Montag (1. März 2021) gab es nun eine überraschende Entwicklung in dem Fall: Die Polizei schließt nicht aus, dass die Joggerin, die von ihr angezeigte Tat vorgetäuscht hat – oder dass sich die Tat zumindest anders als geschildert zugetragen haben könnte. Wie 24RHEIN.de* berichtet, ermittelt die Kölner Polizei jetzt wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat gegen die Joggerin*. (lys) *24RHEIN.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.