Sturmtief „Bernd“ im Ticker

Unwetter in NRW: Wehr drohte zu brechen - Überschwemmung der Ruhr befürchtet

Ein schweres Unwetter ist am Mittwoch über NRW gezogen. In Hagen herrscht Ausnahmezustand. Bei Einsätzen im Märkischen Kreis starben zwei Feuerwehrleute.

Achtung: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle aktuellen News zum Hochwasser in NRW gibt es im neuen Live-Ticker.

Unwetter in NRW: Wehr in Wickede wurde geöffnet – Überschwemmung der Ruhr erwartet

Update, Donnerstag (15. Juli), 14.45 Uhr: In Wickede bei Dortmund wird die Lage dramatisch: Das Wehr bei Echthausen drohte zu brechen und ist deshalb geöffnet worden. Davor warnt die Gemeinde Wickede aktuell.

Dadurch werden große Wassermassen frei: „Es besteht akute Überschwemmungsgefahr. Der Bereich der Ruhr muss geräumt werden!“, heißt es in der Warnung.

Betroffen von der Akutwarnung sind folgende Gemeinden:

  • Wickede (Ruhr)
  • Fröndenberg
  • Holzwickede
  • Schwerte

Es gilt weiterhin: Das betroffene Gebiet unbedingt meiden, Kindern und Hilfsbedürftigen helfen, sich aber nicht selbst in Gefahr bringen. Keller und Tiefgaragen sowie Unterführungen nicht betreten.

Unwetter in NRW: Damm droht im Rhein-Sieg-Kreis zu brechen

Update, Donnerstag (15. Juli), 13.30 Uhr: Wie die dpa berichtet, die sich auf die Feuerwehr im Rhein-Sieg-Kreis beruft, sind Ortsteile von Rheinbach evakuiert worden. Es bestehe die Gefahr eines Dammbruchs. Es sei eine Vorsichtsmaßnahme. Es sei nicht sicher, ob der Damm gehalten werden kann, heißt es.

Die Menschen werden mithilfe der Bundeswehr evakuiert und können, falls sie nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommen können, eine Notunterkunft in der örtlichen Sporthalle beziehen.

Unwetter in NRW: Tagebau-Mitarbeiter nahe Aachen vermisst – Fluss hat Deich überspült

Update, Donnerstag (15. Juli), 12.49 Uhr: Der Fluss Inde hat einen Deich in der Nähe des Braunkohletagebaus Inden bei Aachen überspült und fließt seit dem Morgen in den Tagebau, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Dort werde ein Mitarbeiter vermisst, wie ein Sprecher des Energieunternehmens RWE mitteilte. Nach dem Mann wird mit einem Hubschrauber gesucht.

Der Abbaubetrieb wurde bereits eingestellt, der Zufluss des Wassers dauere aber noch an. Gegen 6.30 Uhr sei der Fluss bei Lamerdorf über den Deich geschwappt. Nach dem heftigen Starkregen führte der Fluss bereits Hochwasser.

In der Region Aachen ist die Stromversorgung wegen des Hochwassers in mehreren Ortschaften ausgefallen. Betroffen seien vor allem Stolberg mit der Innenstadt und den Ortsteilen Vicht und Zweifall, die Eschweiler Innenstadt und der Ortskern von Kornelimünster.

In Aachen ist die DLRG nach dem Unwetter mit Booten im Einsatz.

Unwetter in NRW: Laschet verspricht Altena Unterstützung – Besuch in Hagen steht an

Update, Donnerstag (15. Juli), 12.05 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Donnerstag die Stadt Altena im Märkischen Kreis besucht. Dort ist es am Mittwoch durch das Hochwasser zu Erdrutschen gekommen, die Stadt wurde zwischenzeitlich abgeriegelt. Ein 46-jähriger Feuerwehrmann kam bei einem Rettungseinsatz ums Leben.

„Wir tun von der Feuerwehr, von der Polizei und vom Land aus alles, dass so schnell wie möglich wieder Normalität hier in Altena einkehrt“, versprach der Kanzlerkandidat der Union gegenüber Radio MK. Das Land NRW helfe zunächst bei den Katastrophenschutzplänen, danach gehe es um eine Bestandsaufnahme.

Laschet wird sich auch in Hagen über die Folgen des Unwetters informieren. Dort unterstützt auch die Bundeswehr und setzt schweres Gerät zur Rettung ein. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte, seien 200 Männer und Frauen mit Bergpanzern, Radladern, schweren Lastwagen und dem Transportpanzer Fuchs in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Die Bundeswehr unterstützt die Einsatzkräfte in Hagen.

Unwetter in NRW: Kreis Euskirchen berichtet von acht Toten

Update, Donnerstag (15. Juli), 11.10 Uhr: Wie der Kreis Euskirchen am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite bekannt gab, sind bei dem schweren Unwetter mehrere Menschen ums Leben gekommen. „Derzeit sind uns acht Todesfälle bekannt“, heißt es dort. Der Kreis machte zunächst keine genaueren Angaben zu den Todesfällen.

Bislang wurden insgesamt 15 Todesopfer gemeldet, die wohl im Zusammenhang mit dem Unwetter in NRW stehen. Zuvor wurden bereits fünf weitere Todesfälle aus dem Kreis Unna, Solingen, Rheinbach, Altena und Werdohl gemeldet. In Köln wurden zudem zwei Tote im vollgelaufenen Keller ihrer Häuser entdeckt.

In Altena ist ein Feuerwehrmann bei einem Rettungseinsatz ums Leben gekommen.

Unwetter im Ruhrgebiet: Wasserknappheit in Witten – Stadt appelliert

Update, Donnerstag (15. Juli), 10.48 Uhr: Die Stadt Witten bittet darum, auf unnötigen Wasserverbrauch zu verzichten. Aufgrund des Hochwassers ist das Wasserwerk derzeit außer Betrieb. Die Trinkwassergewinnung ist vorläufig eingestellt und die Stadt werde derzeit mit begrenzten Reserven versorgt. Aus diesem Grund bleiben auch die städtischen Bäder mindestens heute geschlossen.

Die Stadt appelliert zudem, sich von der Ruhr fernzuhalten. Der Fluss sei aktuell ein „reißendes, lebensgefährliches Gewässer“. Der Ruhrpegel bleibe sehr hoch – in den vergangenen Stunden hätten bereits sieben Menschen gerettet werden müssen.

Wetter-Prognose: Donnerstag in NRW meist trocken – vereinzelt aber Gewitter möglich

Update, Donnerstag (15. Juli), 10.29 Uhr: Auch am Donnerstag müssen sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf örtliche Gewitter einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, könne es besonders im Westen und Süden Gewitter mit Hagel und Böen geben. Immerhin: Sonst bleibe es im Land meist trocken.

Ein Abklingen des Regens wäre auch mit Blick auf die Talsperren in NRW wichtig. Im Kreis Euskirchen drohte in der Nacht zum Donnerstag der Damm der Steinbachtalsperre zu brechen. Auch an der Bevertalsperre und der Wupper-Talsperre sei die Lage kritisch gewesen. Hier hätte das Wasser aber kontrolliert abfließen können, wie die Feuerwehr mitteilt.

Die Talsperren in NRW sind im Sommer eigentlich ein Badeparadies. Wegen des Unwetters drohten sie mancherorts überzulaufen.

Unwetter in NRW: Zwei Tote in Köln gefunden – Klinikum Leverkusen evakuiert

Update, Donnerstag (15. Juli), 10.12 Uhr: Die Feuerwehr Köln hat am Mittwochabend bei Einsätzen in Bocklemünd-Mengenich und Lövenich zwei Tote in ihren mit Wasser vollgelaufenen Kellern gefunden. Dabei handelt es sich um eine 72 Jahre alte Frau und um einen 54-jährigen Mann. In beiden Fällen laufen die Ermittlungen zur genauen Todesursache.

Weiter nördlich in Leverkusen musste das Klinikum wegen einer gestörten Stromversorgung vollständig evakuiert werden. In der Nacht zu Donnerstag wurden bereits die Patienten der Intensivstationen verlegt, die Patienten weiterer Stationen sollen folgen. Die 486 Patienten werden in umliegende Krankenhäuser verlegt oder – sofern es der Gesundheitszustand zulässt – nach Hause entlassen.

Unwetter in NRW: Weiterhin viele Einschränkungen in Hagen – A46 aber frei

Update, Donnerstag (15. Juli), 10.02 Uhr: Die Polizei Hagen gibt ein Update zur Unwetter-Lage in der Stadt. Nach wie vor seien besonders die Stadtteile Hohenlimburg, Eilpe, Wehringhausen und der Bereich der Innenstadt stark betroffen. Anwohner mussten in der Nacht stellenweise durch Rettungskräfte evakuiert werden. Die Bundeswehr unterstützte dabei.

Aktuell sind weiter Hauptverkehrsstraßen gesperrt, darunter die Altenhagener Brücke sowie der Vorhaller Kreisverkehr. Am Emilienplatz sind zudem Ampeln ausgefallen. Die A46 ist in beide Richtungen ohne Einschränkungen befahrbar. Viele Bereiche in Hagen sind weiterhin von Stromausfällen betroffen.

Die Polizei Hagen mahnt erneut, Wasser zu meiden. Wegen beschädigter Leitungen droht unter Umständen ein Stromschlag. Zudem appellieren die Beamten, Straßensperren nicht zu umfahren und nicht wegzuräumen. Die Stadt hat ein Bürgertelefon unter 02331 986 28 28 eingerichtet. Notunterkünfte befinden sich in der Krollmann-Arena im Ischeland.

Ein Blick aus der Luft zeigt eine überschwemmte Kreuzung in Hagen.

Unwetter in NRW: Mindestens fünf Tote in NRW – mindestens vier Tote in Rheinland-Pfalz

Update, Donnerstag (15. Juli), 9.30 Uhr: Inzwischen gibt es Berichte über weitere Todesopfer infolge des schweren Unwetters in Nordrhein-Westfalen. In Solingen starb ein 82 Jahre alter Mann nach einem Sturz im überfluteten Keller seines Hauses. Laut Polizei sei er bei dem Sturz mit dem Kopf unter Wasser geraten.

Zunächst konnte der Mann aus dem Kellerschacht gerettet und wiederbelebt werden. Bei dem Transport ins Krankenhaus sei er dann gestorben. In Kamen (Kreis Unna) starb ein 77-jähriger Mann ebenfalls im unter Wasser stehenden Keller seines Wohnhauses. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die Umstände. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet zudem von einem weiteren Todesfall in Rheinbach.

In NRW sind im Zusammenhang mit dem Unwetter somit bislang fünf Menschen ums Leben gekommen. Zuvor wurde bereits der Tod zweier Feuerwehrmänner bei Einsätzen in Altena und Werdohl im Märkischen Kreis bestätigt. Weitere vier Todesopfer forderte das Unwetter in Rheinland-Pfalz im Landkreis Ahrweiler in der Eifel. Zudem würden dort noch viele Menschen aus dem gesamten Landkreis vermisst.

Anwohner in Hagen schauen sich die Schäden der Überflutungen an.

Update, Donnerstag (15. Juli), 7.56 Uhr: In der Eifel sind laut SWR sechs Häuser eingestürzt, 25 weitere Häuser seien ebenfalls instabil und drohen, einzustürzen. Die Lage in dem Ort Schuld sei unübersichtlich, so ein Sprecher der Polizei in Koblenz. Außerdem werden mehrere Personen vermisst, wie viele genau ist aktuell noch unklar.

Unwetter in NRW: Regen lässt nach - Lage weiterhin dramatisch

Update, Donnerstag (15. Juli), 7.15 Uhr: Auch wenn der Regen aktuell nachgelassen hat, bleibt die Lage weiterhin dramatisch. Auch heute steht der Bahnverkehr in NRW weitgehend still. Gleise sind überspült oder durch Erdrutsche blockiert, in Hagen kam es unter anderem zu Wassereinbruch am Hbf, sodass dieser ebenfalls nicht angefahren kann. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, verkehrt der Nahverkehr heute nicht oder nur stark eingeschränkt.

Folgende Strecken sind am Donnerstag von den Einschränkungen betroffen:

  • Die Strecke Köln-Düsseldorf-Essen-Dortmund ist nur mit erheblichen Einschränkungen befahrbar. Es kommt zu Verspätungen und Zug- bzw. Halt-Ausfällen.
  • Die Strecke Köln-Wuppertal-Hagen-Dortmund ist derzeit nicht befahrbar.
  • Die linksrheinische Strecke von Köln über Bonn Hauptbahnhof nach Koblenz ist nicht befahrbar. Nur rechtsrheinisch fahren Züge. Aber es kommt zu Verspätungen und Halt-Ausfällen.
  • Züge aus Richtung Hannover/Bremen/Paderborn enden derzeit in Hamm(Westf) Hbf, Münster(Westf) Hbf sowie Dortmund Hbf. Die Züge aus Richtung Süddeutschland enden und wenden in Koblenz Hbf oder in Köln Hbf.

Wer nun aber auf das Auto umsteigen will, sollte sich ebenfalls vorab informieren, ob entsprechende Autobahnen nicht von der Unwetter-Lage betroffen sind. Wegen Überflutungen sind viele Autobahnabschnitte in NRW aktuell noch gesperrt. Unter anderem die A1 zwischen Leverkusen und Burscheid, die A44 bei Düsseldorf oder die A46 bei Wuppertal.

Hochwasser in NRW: Feuerwehr in Bochum und Dortmund im Dauereinsatz

Update, Donnerstag (15. Juli), 6.17 Uhr: In der Zeit von 17.27 Uhr bis 2.15 Uhr hatte die Feuerwehr Bochum gestern (14. Juli) 250 unwetterbedingte Einsätze, die insbesondere durch die extremen Regenfälle zwischen 17 und 22 Uhr ausgelöst wurden. Auch in Dortmund hat sich die Lage laut Mitteilung der Feuerwehr erst gegen 0.45 beruhigt.

In einigen Teilen von NRW kam es allerdings zu dramatischen Szenen bei Einsatzkräften. So ist ein 52 Jahre alter Feuerwehrmann in Werdohl (Märkischer Kreis) bei einem unwetterbedingten Einsatz nahe des Kraftwerks kollabiert und gestorben. Die Polizei geht von einem internistischen Notfall aus, die genaue Todesursache wird aktuell ermittelt.

Im Märkischen Kreis sind laut Polizei außerdem weiterhin fast alle Kommunen von Überschwemmungen betroffen. Die Zahl der Einsätze nehme langsam ab, dennoch sei die Situation extrem gefährlich. Die Polizei appelliert an die Menschen, zu Hause zu bleiben und überschwemmte Bereiche zu meiden.

Unwetter in NRW: Armin Laschet auf dem Weg nach Hagen

Auch in Hagen ist die Lage weiterhin angespannt. Wie die Staatskanzlei NRW twittert, reist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) noch heute nach Hagen, um mit dem Bürgermeister und dem einberufenen Krisenstab zu sprechen.

Unwetter in NRW: Feuerwehrmann nach Rettung anderer Person gestorben

Update, Mittwoch (14. Juli), 22.23 Uhr: Bei dem toten Feuerwehrmann aus Altena handelt es sich nach Berichten des WDR offenbar um einen 46 Jahre alten Mann, der bei der Rettung einer zuvor ins Wasser gefallenen Person gestorben sei. Das bestätigte auch ein Sprecher der Polizei im Märkischen Kreis.

Demnach sei es den Feuerwehrleuten zwar gelungen, die ins Wasser gefallene Person zu retten. Beim Wiedereinstieg ins Einsatzfahrzeug sei der Feuerwehrmann dann aber selbst ins Wasser gefallen und abgetrieben worden. Wenig später habe man ihn tot geborgen.

Update, Mittwoch (14. Juli), 22 Uhr: Das Wasser in Hagen steigt weiter. Mittlerweile sind nach Angaben von Radio Hagen auch die Straßen in der Innenstadt überflutet. Die Volme tritt mit einem Hochwasser von mehr als 4,30 Metern über die Ufer. Wer am Fluss wohnt, sollte besser das Haus verlassen und sich in Sicherheit bringen, rät der Krisenstab. Die Stadt hat längst den Notstand ausgerufen, die Bundeswehr ist mit Räumpanzern vor Ort. Laut dem Netzbetreiber Enervie sind zahlreiche Haushalte ohne Strom.

Unwetter sorgt für Hochwasser in Wuppertal: Stadt warnt vor Lebensgefahr

Update, Mittwoch (14. Juli), 20.40 Uhr: Der Starkregen in NRW sorgt dafür, dass sich auch in Wuppertal die Situation zuspitzt. Die Feuerwehr musste nach Angaben der Stadt bereits eine Person aus einem überfluteten Keller retten. Die Stadt warnt daher auf Twitter: „Bitte geht AUF KEINEN FALL in den Keller oder Tiefgaragen! Das kann in Sekundenschnelle lebensgefährlich werden!“

Auch in Wuppertal gibt es derzeit Hochwasser: An der Kluserbrücke stand die Wupper um 20 Uhr laut Landesamt für Umwelt rund 3,40 Meter hoch. Aktuell sinkt der Pegel jedoch leicht.

Unwetter in Dortmund: 300 Einsätze für die Feuerwehr – Notruf überlastet

Update, Mittwoch (14. Juni), 20.23 Uhr: Auch vor Dortmund macht Sturmtief „Bernd“ nicht halt. Wie die Feuerwehr der Stadt auf Twitter bekannt gegeben hat, ist der Notruf aufgrund der zahlreichen Anrufe derzeit überlastet. Zurzeit ackere die Feuerwehr an etwa 300 Einsätzen. „Haben Sie Geduld, wir geben unser Bestes“, so die Feuerwehr auf Twitter.

Unwetter in NRW: Feuerwehrmann bei Hochwasser-Einsatz in Altena gestorben

Update, Mittwoch (14. Juli), 20.04 Uhr: Sturmtief „Bernd“ fordert erste Opfer: In Altena (Märkischer Kreis) ist ein Feuerwehrmann bei einem Hochwasser-Einsatz gestorben. Zuerst berichtete come-on.de. Der Mann soll bei einem Einsatz in der Nette, wo der Nettebach über die Ufer getreten und bis in die Fußgängerzone geschwemmt war, ums Leben gekommen sein. Das bestätigte auch ein Sprecher der Kreispolizei. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Unwetter in NRW: Stadt Hagen ruft Bürger auf, sich vor Hochwasser zu evakuieren

Update, Mittwoch (14. Juli), 19.48 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Hagen ruft ob des Rekord-Hochwassers in der Stadt alle Hagenerinnen und Hagener, die in unmittelbarer Nähe der Volme oder anderen Flüssen wohnen, auf, „sich selbstständig in gesicherte höher liegende Bereiche zu evakuieren!“

Wer das Haus nicht verlassen könne, solle sich laut Krisenstab zumindest in höhere Etagen begeben, um gegebenenfalls von dort gerettet werden zu können. Wem auch das nicht möglich ist und in anderen Notfällen, der sollte die Leitstelle der Feuerwehr Hagen (Telefonnummer 112) kontaktieren.

Das Hochwasser in Hagen sorgt für zahlreiche Schäden.

Unwetter in NRW: Rekord-Hochwasser in Hagen – Volme und Lenne betroffen

Update, Mittwoch (14. Juli), 19.15 Uhr: Das schwere Unwetter in NRW beschert Hagen ein Rekord-Hochwasser. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt (Lanuv) ist der Pegel der Volme in Hagen-Eckesey mittlerweile auf einen Stand von 3,88 Metern gestiegen.

Damit ist das Allzeithoch von 1960 längst überschritten: Damals führte der Fluss laut dem Landesamt 3,74 Meter hoch Wasser. Auch die Lenne in Altena ist laut Lanuv von Hochwasser betroffen. Hier liegt der Pegel aktuell bei 3,63 Metern. Für den Abend und die Nacht erwarten Experten weitere Niederschläge.

Unwetter in NRW: Stadt Hagen richtet nach massiven Überschwemmungen Notunterkünfte ein

Update, Mittwoch (14. Juli), 18.07 Uhr: Nach den massiven Überschwemmungen durch andauernden Starkregen in Hagen hat die Stadt nun zwei Notunterkünfte eingerichtet.

Auf der Homepage der Ruhrgebietsstadt heißt es: „Personen, die aufgrund der aktuellen Wetterlage eine Unterkunft oder Versorgung benötigen, können unmittelbar die Krollmann Arena, Stadionstraße 22, und die Aula des Theodor-Heuß-Gymnasiums, Humpertstraße 19, aufsuchen.“Vor Ort seien Hilfsdienste anwesend, auch Übernachtungsmöglichkeiten seien gegeben.

Gleichzeitig steigt auch die Volme immer weiter an. „Die Volme ist in den Volmepark gelaufen“, berichtete Marc Fürst von der Feuerwehr Schalksmühle laut come-on.de um 17 Uhr. Auch in mehrere Firmengebäude sei das Wasser des Flusses bereits gelaufen. Kurz nach 18 Uhr lag der Wasserstand der Volme laut Lanuv NRW bereits bei 3,67 Metern.

Update, Mittwoch (14. Juli), 16.10 Uhr: Das Unwetter in NRW hat die Stadt Hagen besonders stark getroffen. Laut Polizei sind aktuell mehr als 20 Straßen in der Stadt ganz oder teilweise gesperrt, darunter auch die Abfahrt der A45 bei Hagen-Süd.

Unwetter in NRW: Mehr als 20 Straßen in Hagen gesperrt – keine Sandsäcke für Privatleute

Fotos der Stadt Hagen zeigen zudem, wie Autos teilweise bis zur Hälfte von Wasser und Geröll verschüttet sind. Den Bürgern wird geraten, weiterhin im Haus zu bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Besonders betroffen sind diese Stadtteile von Hagen:

  • Dahl
  • Wehringhausen
  • Eilpe
  • Hohenlimburg

Zudem macht eine Falschmeldung zu Sandsäcken die Runde. Die Stadt Hagen schreibt dazu auf Twitter: „Die Feuerwehr Hagen gibt keine Sandsäcke an Privatpersonen ab. Diese Falschmeldung wird aktuell mehrfach in den Sozialen Medien verbreitet.“

Unwetter im Ruhrgebiet: Stadt Altena wird abgeriegelt

Auch die Stadt Altena (Märkischer Kreis) wird am Nachmittag komplett abgeriegelt. Das berichtet der WDR, der sich auf die Feuerwehr beruft. Wegen der großen Gefahr dürfen keine Fahrzeuge mehr in die Stadt hineinfahren, nur das Verlassen der Stadt sei noch möglich.

Weil die Rettungskräfte mittlerweile erschöpft sind, wurde ebenfalls Hilfe aus den Nachbarkommunen im Sauerland angefordert. Aktuell gilt dort die höchste Warnstufe 4.

Unwetter in NRW: Hagen riegelt Stadtteil ab – Umweltamt löst Ruhralarm aus

Update, Mittwoch (14. Juli), 14.42 Uhr: Wie die Stadt Hagen mitteilt, sind derzeit rund 440 Einsatzkräfte an verschiedenen Orten im Stadtgebiet im Einsatz. Es wurde bereits überörtliche Hilfe aus den umliegenden Kreisen angefordert.

Der Krisenstab bittet darum, Termine im Stadtgebiet nicht wahrzunehmen und unnötige Wege zu vermeiden. Für den Nachmittag ist eine erneute Unwetterlage angekündigt. In den Kitas und der OGS findet auch am Donnerstag (15. Juli) keine Betreuung statt. Das Martha-Müller-Seniorenzentrum musste vollständig evakuiert werden.

Der Stadtteil Dahl ist derzeit nicht zu erreichen. Geröllmassen in Richtung Hagen blockieren die Zufahrtswege. Ein Unimog wurde als Rettungswagen ausgestattet, um die Versorgung im besonders heftig vom Unwetter betroffenen Stadtteil sicherzustellen.

Die Straßen in Hagen sind vielerorts geflutet.

Der Bus- und Zugverkehr ist an vielen Stellen ebenfalls eingeschränkt. Unter anderem ist der Bahnhof in Hohenlimburg aufgrund der Überflutungen weiterhin gesperrt. Das Umweltamt der Stadt hat zudem den Ruhralarm auslösen lassen, weil Öl auf den Flüssen Volme, Lenne und Ruhr gesichtet wurde. Die Wasserwerke an der Ruhr können deshalb aktuell kein Wasser für die Trinkwasserversorgung aus dem Fluss entnehmen.

Bislang seien nur wenige Personenschäden gemeldet worden, so die Stadt Hagen. Eine Person wurde verschüttet und dabei leicht verletzt. Zudem mussten Strömungsretter mehrere Personen retten, die in ihren Autos eingeschlossen waren.

Unwetter in NRW: Frau in Mettmann von Baum eingeklemmt und beinahe ertrunken

Update, Mittwoch (14. Juli), 13.23 Uhr: Im Kreis Mettmann in NRW hat sich ein regelrechtes Unwetter-Drama ereignet. Eine Frau wurde unter einem Baum eingeklemmt und konnte sich nicht mehr eigenständig befreien. Ein Ersthelfer hielt den Kopf der Frau bis zum Eintreffen der Feuerwehr über Wasser und konnte so das Ertrinken verhindern.

Update, Mittwoch (14. Juli), 12.49 Uhr: In mehreren überfluteten Stadtteilen in Hagen musste die Stromversorgung zum Schutz der Bevölkerung teilweise vorsorglich abgeschaltet werden. Die Anlagen können erst wieder eingeschaltet werden, wenn das Wasser zurückgegangen ist. Noch ist unklar, wann das der Fall sein wird. Es sind bereits weitere Niederschläge angekündigt.

Unwetter in NRW: Flüchtlingsunterkunft evakuiert – Sandsäcke werden ausgelegt

Update, Mittwoch (14. Juli), 12.41 Uhr: In Erkrath musste eine Flüchtlingsunterkunft in einem alten Schulgebäude evakuiert werden. Dort liefen der Keller und die Sporthalle voll Wasser. Für die rund 100 Bewohner bestehe aber keine Gefahr.

Die Feuerwehr musste in Erkrath bislang vier Menschen vor dem Wasser retten, zwei aus einem Haus und zwei aus einem Auto. Bislang sei aber niemand verletzt worden. Die Einsatzkräfte haben im Stadtgebiet Sandsäcke ausgelegt.

Der Starkregen hat die Morper Allee in Erkrath nahe Düsseldorf überflutet.

Update, Mittwoch (14. Juli), 12.07 Uhr: Das Unwetter hat ein Altenheim in Hagen derartig heftig erwischt, dass es evakuiert werden musste. „Das Seniorenheim ist unbewohnbar geworden“, sagte ein Stadtsprecher der Westfalenpost. Im Stadtgebiet gibt es mindestens 200 Einsatzorte. Der Ortsteil Dahl ist nahezu abgeriegelt.

Unwetter in NRW: Altenheim in Hagen evakuiert – Krisenstab tagt

Bereits in der Nacht mussten etliche Fahrer aus ihren Autos befreit werden, weil die Wassermassen sie eingeschlossen hatten. Eine verschüttete Person wurde leicht verletzt. Derzeit tagt der Krisenstab der Stadt.

Der Starkregen hat etliche Straßen in Hagen in Flüsse verwandelt.

Update, Mittwoch (14. Juli), 11.56 Uhr: Wegen des Starkregens über Bochum warnt die Feuerwehr vor den steigenden Pegelständen der Ruhr. Der Wasserstand liege aktuell bei knapp fünf Metern und somit schon drei Meter über dem mittleren Wasserstand. Die Fließgeschwindigkeit der Ruhr liegt bei gut 4 m/S. „Bitte haltet euch von der Ruhr fern“, lautet der Appell der Feuerwehr.

Update, Mittwoch (14. Juli), 11.17 Uhr: Während Hagen, Düsseldorf und Erkrath voll vom Unwetter erwischt wurden, sorgte Sturmtief „Bernd“ in anderen Städten in NRW für weniger Chaos. In Dortmund habe es in der Nacht lediglich zwei Unwettereinsätze gegeben, wie die Feuerwehr den Ruhr Nachrichten sagte. Einmal habe es sich um einen umgestürzten Baum und einmal um einen umgestürzten Zaun gehandelt.

Unwetter in NRW: Dortmund kommt glimpflich davon – massiver Erdrutsch im Märkischen Kreis

In Essen wurde die Weiße Flotte auf dem Baldeneysee ausgebremst. Die Schifffahrt ist wegen des hohen Pegelstands auf dem Baldeneysee und der Ruhr komplett untersagt. Auf dem Rhein-Herne-Kanal geht der Betrieb hingegen weiter, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Im Märkischen Kreis hat es vor allem die Stadt Altena erwischt. Dort seien Straßen komplett gesperrt. Massive Staus sind die Folge. Die Polizei bittet, den Bereich großräumig zu meiden.

In Altena (Märkischer Kreis) hat der anhaltende Starkregen einen Erdrutsch ausgelöst.

Update, Mittwoch (14. Juli), 10.28 Uhr: Die Polizei in Hagen ruft dazu auf, in der Wohnung zu bleiben. Wer plant nach Hagen zu fahren, solle das besser sein lassen. Auf der Straße werden die Autos teilweise weggespült und können mit anderen zusammenstoßen.

Straßensperren sollen nicht umfahren werden, sonst droht die Gefahr, stecken zu bleiben. „Straßensperren haben ihren Sinn“, sagte eine Sprecherin der Polizei gegenüber Radio Hagen. Die Polizei hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 02331 / 986 – 2828. In akuten Fällen soll die Feuerwehr über den Notruf alarmiert werden.

Bei Tageslicht wird das Ausmaß der Überflutung in Hagen noch deutlich sichtbarer.

Update, Mittwoch (14. Juli), 10.14 Uhr: In der nordrhein-westfälischen Stadt Erkrath an der Grenze zu Düsseldorf wird die Bevölkerung aufgefordert, möglichst kein Abwasser zu produzieren. „Die Abwasserkanäle sind überfüllt und auch die Düssel tritt an einigen Stellen schon über die Ufer“, heißt es von der Stadt.

Sturmtief „Bernd“: Anwohner einer NRW-Stadt sollen wegen des Unwetters nicht duschen

Es solle möglichst nur noch die Toilette benutzt werden. Um die Situation nicht weiter zu verschärfen, soll auf Duschen, Waschen und die Nutzung der Spülmaschine vorerst verzichtet werden. Aufgrund der Überflutung sei die Gefahr aktuell in der Bachstraße, der Morper Allee und der Mühlenstraße sowie an der Grink besonders groß.

Ein Auto steht in Erkrath bis zum Dach unter Wasser.

Update, Mittwoch (14. Juli), 10.06 Uhr: Aufgrund der aktuellen Wetterlage sollen in Hagen keine Kinder in die Kitas oder die OGS-Betreuung geschickt werden. Darüber informiert die Stadt auf ihrer Internetseite. Weitere Informationen zur aktuellen Lage sollen folgen.

Update, Mittwoch (14. Juli), 9.48 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat eine erste Zwischenbilanz zum Unwetter in der Landeshauptstadt veröffentlicht. Sturmtief Bernd habe bis 8 Uhr am Mittwochmorgen bereits zu 330 wetterbedingten Einsätzen geführt. Diese verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet.

Unwetter in NRW: Sturmtief Bernd wütet in Düsseldorf – Kunst im Wert von fünf Millionen Euro bedroht

Die Einsatzkräfte wurden überwiegend zu vollgelaufenen Kellern, Tiefgaragen und Unterführungen gerufen. Frühzeitig wurden alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen sei in Düsseldorf niemand durch das Unwetter verletzt worden.

Das Unwetter hat in Düsseldorf eine Eisenbahnunterführung überflutet.

In einer Galerie auf der Poststraße drang Wasser in die Kellerräume ein. Hier sorgten die Einsatzkräfte zunächst für einen Schutz der Kunstwerke in einem geschätzten Gesamtwert von circa fünf Millionen Euro. Am Rhein-Metall-Platz lief die Tiefgarage eines Bürokomplexes mit Wasser voll. Zurzeit werden die circa 1,6 Millionen Liter Wasser mit Spezialpumpen abgepumpt.

Update, Mittwoch (14. Juli), 8.41 Uhr: In Hagen haben die Wassermassen mittlerweile eine Hauswand eingedrückt und fließen durch das zugehörige Gebäude. Wie WDR berichtet, habe die Stadt mittlerweile einen Krisenstab einberufen.

„Man ist hilflos“, klagte ein Hagener Restaurantbesitzer. „Das Wasser geht nicht weg und es kommt immer mehr. Das ist so dramatisch, dass es existenzbedrohend ist.“

In Hagen hat das Unwetter eine Hauswand zerstört.

Update, Mittwoch (14. Juli), 8.25 Uhr: Wegen der starken Unwetterlage ist allein die Feuerwehr in Düsseldorf zu rund 180 Einsätzen ausgerückt. In der Nacht zum Mittwoch seien Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden, teilte die Feuerwehr gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit.

Erstmeldung, Mittwoch (14. Juli), 7.39 Uhr: So hatten wohl die wenigstens den Sommer geplant: Seit Tagen regnet es immer wieder in NRW, teilweise kommt es auch zu ungemütlichen Gewittern. „Wetterextreme werden wir noch öfter erleben“, warnt NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (14. Juli) hat es eine Stadt im Ruhrgebiet besonders getroffen.

Unwetter in NRW: Hagen im Ruhrgebiet steht unter Wasser

So ist der Regen laut der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Waz) besonders im Sauer- und Siegerland sowie im südlichen Münsterland präsent. Die Unwetter halten teilweise auch noch am Mittwochmorgen an und könnten sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bis Donnerstag fortsetzen.

Aktuell (Stand: 14. Juli) sei Hagen im Ruhrgebiet besonders vom Unwetter betroffen. Vor allem im Stadtteil Hohenlimburg seien einige Straßen wegen Überflutungen nicht befahrbar, auch mehrere Keller sollen überflutet sein.

„Die Leute sind verzweifelt“, so ein Sprecher der Polizei Hagen gegenüber Waz. Wegen der überfluteten Straßen seien auch einige Autos ins Rutschen gekommen - verletzt wurde aber niemand.

Unwetter und Regen in NRW: Hagen im Ruhrgebiet geflutet

Von Hängen seien außerdem Schlammassen auf die Straßen gespült worden, viele Straßen könnten nicht einmal von den Einsatzkräten der Feuerwehr oder Polizei befahren werden, so der Sprecher weiter.

Der Dauerregen in NRW sorgt für Hochwasser und überschwemmte Straßen – nicht nur in Hagen.

Auch mehrere Autobahnen waren am frühen Mittwochmorgen wegen Überflutungen nicht befahrbar. So war die A46 gegen 4.35 Uhr zwischen Haan-Ost und Wuppertal-Sonnborn in Fahrtrichtung Wuppertal gesperrt. Die Sperrung soll voraussichtlich bis mindestens 7 Uhr bleiben und betreffe nur die Fahrtrichtung Wuppertal.

Ebenfalls überflutet war die A52 kurz vor dem Mörsenbroicher Ei in Düsseldorf. Zeitweise sei der Bereich in beide Fahrtrichtungen gesperrt gewesen. Um 5.35 Uhr wurde in Fahrtrichtung Essen eine Fahrspur freigegeben, gegen 5.50 Uhr war die Autobahn in beide Richtungen wieder frei.

Warnung vor Unwetter: Umweltamt schlägt Alarm

Ist das Schlimmste damit überstanden? Nicht unbedingt. Denn auch Flüsse, Seen und Bäche drohen zu überfluten. Das Landesumweltamt erwartet in den nächsten Tagen Hochwasserlagen in zahlreichen Gewässern in NRW. „Wir rechnen damit, dass nicht nur die kleineren Gewässer, sondern auch die größeren ab Mittwoch beginnen, Warnwerte zu überschreiten“, so der Leiter des Hochwasserinformationsdienstes des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv), Bernd Mehlig.

Beispiele seien etwa die Rur, die Erft und die Sieg. „Wir sprechen nicht nur von erhöhtem Wasserständen“, so Mehlig weiter. Aufgrund der angekündigten Wassermengen könne es eine ernstzunehmende Situation werden. „Wir gucken mit Aufmerksamkeit hin.“

Rubriklistenbild: © Ralf Roeger/dmp Press/dpa

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