Viele Menschen aus NRW verletzt

Tragisches Ende einer Urlaubsreise: Mann aus Oberhausen stirbt bei Massen-Crash in Ostfriesland

Bei einem Unfall auf der A31 ist ein Mann aus Oberhausen ums Leben gekommen.
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Bei einem Unfall auf der A31 ist ein Mann aus Oberhausen ums Leben gekommen.

Bei einem Unfall in Ostfriesland ist ein Mann aus Oberhausen ums Leben gekommen. Weitere Urlauber aus NRW wurden verletzt. Auch ein Hund starb.

  • Auf der A31 bei Leer in Ostfriesland hat es einen schweren Unfall gegeben.
  • Ein Mann aus Oberhausen wurde dabei getötet.
  • In den weiteren Fahrzeugen saßen viele Menschen aus NRW, die auf dem Weg in den Urlaub waren.

Leer/Ostfriesland - Bei einem schweren Unfall auf der A31 ist am Samstag (18. Juli) gegen 11.30 Uhr nahe Leer ein Mann aus Oberhausen ums Leben gekommen. Ein Lkw-Fahrer war nahezu ungebremst auf ein Stauende aufgefahren. Bei dem Massencrash wurden viele Menschen zum Teil schwer verletzt. Einige von ihnen stammen ebenfalls aus NRW.

Autobahn

A31

Name

Emslandautobahn

Verlauf

Von der Nordseeküste und bis zum Autobahndreieck Bottrop

Unfall auf A31: Viele Menschen aus NRW verletzt - Mann aus Oberhausen stirbt

Ein Autotransporter aus Litauen hatte offensichtlich das Stauende auf der A31 kurz vor dem Emstunnel übersehen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten Autos durch die Luft, ein Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, andere waren vollständig deformiert. Dass Lkw-Fahrer auf Stauenden auffahren, führt immer wieder zu schweren Unfällen.

Mehrere Fahrzeuge waren nach dem Unfall komplett zerstört.

Fünf Fahrzeuge schob der Lkw bei dem Unfall zusammen, deren Insassen eingeklemmt wurden. In den Autos saßen nach Angaben der Rettungskräfte fast ausschließlich Urlauber aus NRW und den Niederlanden.

Rettungshubschrauber im Einsatz: Viele Verletzte bei Unfall auf A31

Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung sowie zahlreiche Rettungsfahrzeuge rückten aus. Zudem mussten vier Rettungshubschrauber angefordert werden, die die Verletzten in Krankenhäuser brachten. Rettungshubschrauber kommen besonders bei schweren Unfällen zum Einsatz, so wie bei diesem Unfall in Dortmund, bei dem sich ein Auto überschlug.

Die Rettungskräfte mussten sich mühsam den Weg zur Unfallstelle bahnen.

Für die Einsatzkräfte in den Rettungsfahrzeugen gestaltete es sich allerdings schwierig, zum Unfallort vorzudringen: Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde keine Rettungsgasse gebildet. Außerdem hatten viele Personen, die in dem Stau stecken, ihre Fahrzeuge verlassen, um sich "die Beine zu vertreten".

Bei einem weiterenschweren Unfall im Kreis Warendorf (NRW) sind im August 2020 zwei Menschen getötet worden. Die Polizei rätselte noch zu den Umständen.

Unfall auf A31: Fahrer aus Oberhausen stirbt - Strecke lange gesperrt

Wegen des Unfalls musste die A31 in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Rettungskräfte nutzten dann auch die Gegenfahrbahn, um bis zur Unfallstelle vorzudringen. Vier Personen wurden schwer verletzt, darunter auch ein kleines Kind. Weitere 15 Personen wurden leichter verletzt.

Für den Fahrer aus Oberhausen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Neun Verletzte wurden mit den Hubschraubern und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser sowie nach Bremen gebracht.

Vier Rettungshubschrauber mussten landen.

Ein schwer verletzter Hund musste zudem von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Insgesamt waren etwa 165 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war nach rund drei Stunden beendet.