Pro-Russisches Symbol

Ukraine-Krieg: Z-Kennzeichen verbieten – Forderung in Bochum

Bochum Rathaus Z-Symbol
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In Bochum könnte der Buchstabe Z als Autokennzeichen verboten werden.

Der Buchstabe Z gilt derzeit als pro-russisches Symbol im Zuge des Ukraine-Krieges. Jetzt fordert eine Bochumer Wählergruppe das Verbot von Kennzeichen mit diesem Buchstaben.

Bochum – Wegen des Ukraine-Kriegs fordert eine Bochumer Wählervereinigung auch Konsequenzen in NRW. Die kommunalpolitische Wählergruppe “Die Stadtgestalter” fordert das Verbot von Kennzeichen mit dem Buchstaben Z. Das Straßenverkehrsamt der Stadt Bochum soll vorübergehend keine Kennzeichen mit den Buchstaben BO - Z mehr zulassen.

Ukraine-Krieg: Bochumer Wählergruppe will Konsequenzen

Während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat sich der Buchstabe Z zu einem pro-russischen Symbol entwickelt. Die russische Armee nutzt es auf Panzern und Waffen. Nicht nur in Russland wird das Z als Zeichen der Unterstützung für den Angriffskrieg genutzt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Bei ihrer Verbotsforderung bezieht sich die Wählergruppe auf die grundsätzliche Zulassungsverordnung. Dementsprechend dürfen neue Kennzeichen nicht gegen gute Sitten verstoßen. Daher sind auch Buchstabenkombinationen mit Bezug auf den Nationalsozialismus verboten.

Ukraine-Krieg: Nach Herford könnte der Z-Buchstabe auch in Bochum gesperrt werden

Auch in Herford wurde das Z schon vorübergehend für Neuzulassungen gesperrt. Gleiches fordern “die Stadtgestalter” jetzt auch in Bochum. “Bochum sollte vorübergehend, zumindest für die Dauer des Ukraine-Kriegs, Neuzulassungen und Ummeldungen auf das Kennzeichen ,BO - Z’ sperren”, so die Wählervereinigung in einer Pressemitteilung.

Noch ist nicht klar, ob Z-Kennzeichen in Bochum tatsächlich verboten werden. Die Stadt Bochum teilte auf Anfrage von RUHR24 mit, dass die Entscheidung bei den Ratsparteien und nicht bei der Stadtverwaltung liege.

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