Trinkwasser-Mangel in Ostwestfalen: Diese Stadt ordnet Sparkurs an

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In Teilen Ostwestfalens wird das Trinkwasser knapp. Foto: Roland Weihrauch

In Teilen Ostwestfalens wird das Trinkwasser knapp. Nun ruft die Stadt Löhne die Bevölkerung dazu auf zu sparen - und droht mit Strafen. Hier alle Infos.

In Teilen Ostwestfalens wird das Trinkwasser knapp. Die Stadt ruft zum Sparen auf.

  • Trinkwasser-Mangel in mehreren Städten in Ostwestfalen.
  • Gebrauch auf die "lebensnotwendigen Bereiche" beschränken.
  • Kein Engpass im Ruhrgebiet.

Bei der brütenden Hitze kommt es in Teilen Ostwestfalens zu Trinkwasser-Engpässen. Betroffen sind dabei die Städte Löhne, Bad Oeynhausen und die Gemeinden Hüllhorst und Hille. Insgesamt sind circa 120.000 Menschen betroffen.

Doch als Alternative sind nicht alle Mineralwasser im Supermarkt sind empfehlenswert. Eine beliebte Wasser-Marke fiel im Ökotest durch.

Wer kein Trinkwasser spart, muss Strafe zahlen

Nun rief die Stadt Löhne dazu auf, Wasser zu sparen. Vor allem auf das Bewässern der Gärten und Befüllen von Pools sollen die Bürger verzichten. Der Gebrauch von Trinkwasser soll auf die "lebensnotwendigen Bereiche" beschränkt werden.

Für den Fall, dass die Aufforderungen nicht helfen, ziehe die Stadt Bußgeldstrafen bis zu 1000 Euro in Betracht.

Kein Wasser-Engpass im Ruhrgebiet

Eine solche Verordnung gab es in Löhne schon einmal - vor 30 Jahren. Doch auch 2017 und 2018 kam es durch die heißen Sommer und den dadurch erhöhten Verbrauch zu Trinkwasser-Engpässen.

Gleichzeitig ruft im Ruhrgebiet die Stadt Dortmund Bürger dazu auf, bei der Bewässerung städtischer Bäume zu helfen.

Im Ruhrgebiet gibt es aktuell keinen Wasser-Mangel und nach Angaben des Ruhrverbands wird das auch so bleiben - egal wie der Sommer ausfällt.