Obduktion

Toter bei Party in NRW-Bunker – Veranstalter meldet sich mit Video zu Wort

Krankenwagen
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Ein Rettungswagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht.

Partys finden an ungewöhnlichen Orten statt und nicht immer geht es dabei ganz legal zu. In Köln wurde das einem 20-Jährigen zum Verhängnis.

NRW – In einem Bunker in Köln fand in der Nacht von Freitag auf Samstag (27. August) ein illegaler Rave statt – der Express berichtete zuerst. Ein 20-Jähriger überlebte die Partynacht in der Westhovener Aue nicht. Durch ein Video des Veranstalters kommen Details ans Licht.

Toter nach illegalem Rave in NRW – Obduktion und Drogentest

Die Staatsanwaltschaft überprüft nun, warum der junge Mann starb und ob jemand anders beteiligt gewesen sein könnte. Dafür wurden bei der Obduktion auch die Drogen-Parameter überprüft – bisher ohne Ergebnis. Der Veranstalter der Technoparty hat sich in der Zwischenzeit via Instagram auch zu Wort gemeldet (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Er spricht den Angehörigen sein Beileid aus, meint aber auch davon, dass es so weit nicht hätte kommen müssen. Das Thema Drogen spricht der Veranstalter des illegalen Raves schließlich ganz offen an und meint, dass die Besucher am besten den Veranstaltern Bescheid sagen sollten, wenn es ihnen schlecht gehe.

Den Verkauf „dieser Pillen“ würden die Veranstalter verurteilen, genauso wie eine spezielle Dame, die an dem Abend vor Ort gewesen sein soll. Der betroffene 20-Jährige war während des Raves im Bunker kollabiert und später in der Kölner Uniklinik in NRW verstorben.