Coronavirus

„Bochum Total“: Sorge vor einem Superspreader-Event

Lange haben wir auf Konzerte und Festivals gewartet. Nun starten viele Veranstaltungen zum ersten Mal wieder. Die Corona-Sorge ist dabei nicht vergessen.

Bochum – Mit dem ersten Festivalsommer seit Corona ist auch das beliebte „Bochum Total“ zurück. Das kostenlose Event ist stets gut besucht gewesen. Mit den erwarteten Besucherströmen sorgen sich viele, dass „Bochum Total“ zum Superspreader-Event werden könnte, sich also viele mit Corona infizieren. Der Veranstalter nimmt das in Kauf.

MusikfestivalBochum-Total
Datum7. bis 10. Juli 2022
OrtBermuda3eck, Bochum

„Bochum Total“: Keine Coronaregeln – Sorge vor vielen Infektionen

Wie die WAZ berichtet, gibt es bei „Bochum-Total“ in diesem Jahr weder Maskenpflicht noch Abstandsregeln. Der Veranstalter möchte Normalität für das Open-Air Event, obwohl die Coronazahlen in NRW momentan stark steigen. Die Stadt Bochum rechnet auf Anfrage von RUHR24 mit „vermehrten Infektionen“ durch „Bochum Total“, weil die Menschen vor den Bühnen eng zusammen stehen. Ein sprunghafter Anstieg der Infektionszahlen sei aber nicht zu erwarten.

„Bochum Total“: Sorge vor einem Super-Spreader-Event wächst

Der Veranstalter von „Bochum Total“ plant trotzdem keine Corona-Auflagen ein, um jungen Menschen die Chance zu etwas Normalität zu geben. Sie hätten in den letzten Jahren genug gelitten (mehr News aus NRW bei RUHR24).

„Bochum Total“ soll in diesem Jahr genauso groß werden wie vor Corona.

Die Stadt Bochum appelliert an die Besucher von „Bochum Total“, sich trotzdem an Hygiene- sowie Abstandsregeln zu halten und sich testen zu lassen – freiwillig.

„Bochum Total“: Erstes kostenloses Mega-Event seit Corona

„Bochum Total“ ist am Donnerstag (7. Juli) gestartet und läuft bis zum 10. Juli mit einem abwechslungsreichen Programm. Vier große Headliner rocken die Main-Stage: Amilli, Jupiter-Jones, Tim Kamrad und Roy Bianco & Die Abbrunzanti Boys. Mit dabei sind auch lokale Größen und Newcomer wie die Band Cloud Trips.

Rubriklistenbild: © Werner Otto/Imago

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