Ein Tornado hat am Mittwoch (14. März) in der Eifel gewütet. In Roetgen, nahe der Grenze zu Belgien, wurden 30 Häuser beschädigt. Zwei Gebäude haben kein Obergeschoss mehr.

Update, 14. März, (Donnerstag), 11.00 Uhr: Bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen sind mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. „Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Außerdem wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Erstmeldung, 14. März (Donnerstag): „Zehn Häuser sind nicht mehr bewohnbar“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung in der Städteregion Aachen am Mittwochabend. Es habe einen Leichtverletzten gegeben, der vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das berichtet Spiegel Online.

Tornado fegt über den Ort Roetgen hinweg

Auf einem Video, das der WDR per Twitter teilt ist eine deutlich erkennbare Windhose zu sehen, die durch den Ort zieht. „Er ist durchgefegt, kurz und heftig“, beschrieb der Feuerwehr-Sprecher den Sturm.

Der Tornado habe sich danach wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Im Umland seien Bäume umgefallen. Auch mehrere Autos wurden durch umherfliegende Teile beschädigt.

Aktuelle Top-Themen:

Am Donnerstag (14. März) begann die Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten in Roetgen. Mehrere User twittern Videos und Fotos, die das Ausmaß der Zerstörung zeigen. Eine Anwohnerin berichtet von dem Erlebnis am Donnerstag.

Tornados sind Wirbelstürme, die meistens bei gewittrigem oder schwülem Wetter über dem Festland entstehen. Auch in Deutschland kommen Tornados immer wieder vor. Für die Entstehung eines Tornados braucht es vor allem einen starken Temperaturunterschied zwischen den unteren und oberen Luftmassen. Im Mai letzten Jahres wütete ein Tornado in Viersen, ebenfalls in NRW.