Karstadt-Kaufhof-Fusion: 1000 Stellen fallen weg - auch Ruhrgebiet betroffen

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Kaufhohf in Dortmund. Foto: Lorena Hage/RUHR24

Durch die Karstadt-Kaufhof-Fusion sollen bis zu 1000 Stellen in der Verwaltung der Unternehmen wegfallen. Davon sind auch Mitarbeiter im Ruhrgebiet betroffen.

Durch die Karstadt-Kaufhof-Fusion sollen bis zu 1000 Stellen in der Verwaltung der Unternehmen wegfallen. Davon sind auch Mitarbeiter im Ruhrgebiet betroffen.

Es ist die entscheidende Frage, die sich alle Mitarbeiter der Karstadt- und Kaufhoffilialen seit der Fusionierung stellen: Verliere ich meinen Job? Wie geht es weiter? Jetzt gibt es Gewissheit. Zumindest teilweise.

Insgesamt 800 bis 1000 von 3000 Stellen gehen in den beiden Unternehmenszentralen in Köln und Essen verloren. Das hat das Manager Magazin berichtet. Andere Mitarbeiter müssen demnach in Zukunft pendeln.

Geteilte Verwaltung in Köln und Essen

Denn die Verwaltung des neuen Kaufhausgiganten wird zweigeteilt. Am ehemaligen Kaufhof-Standort in Köln sollen jetzt das Online-Geschäft, Gastronomie und Teile der Buchhaltung einziehen.

Laut dem Wirtschatfsmagazin werde der Digitalbereich vor allem wegen der großen Anzahl an entsprechenden Fachkräften nach Köln verlagert.

Kernbereiche wie Einkauf, Verkauf und Marketing wollen die beiden Kaufhäuser am Karstadt-Sitz in Essen zusammenführen. Dort soll zukünftig auch die Geschäftsführung sitzen.

Die Bedeutung für Dortmund

Wie es für die Kaufhof- und Karstadtfilialen in Dortmund weitergeht, ist bisher noch unklar. Über einen Stellenabbau ist aber noch nichts bekannt.

Aktuelle Top-Themen:

Der Vorsitzende des Cityrings in Dortmund, Dirk Rutenhofer, rechnet aber damit, dass auf lange Sicht eines der Kaufhäuser auf dem Westenhellweg seine Türen schließen wird.

Wir haben die Unternehmen für eine Stellungnahme zur Situation in Dortmund angefragt und warten zurzeit auf eine Antwort.