Coronaschutzverordnung

2G-Plus-Regel: NRW geht als einziges Bundesland einen neuen Sonderweg

NRW geht als einziges Bundesland einen Sonderweg. Auch geboosterte Personen unterliegen der aktuellen Corona-Testpflicht in diversen Bereichen.

Dortmund – Ab Dienstag (28. Dezember) gilt die neue Coronaschutzverordnung. Es gibt eine Besonderheit. RUHR24* berichtet, warum NRW* im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern einen Sonderweg geht.

BundeslandNRW
Corona-Regel2G-Plus
BesonderheitGeboosterte Personen sind mit inbegriffen.

2G-Plus-Regel in NRW: Land geht Sonderweg bei geboosterten Personen

2G-Plus bedeutet einen höheren Aufwand für die Menschen. Aber gleichzeitig auch einen besseren Schutz vor der aktuell grassierenden und mehr und mehr dominierenden Omikron-Variante des Coronavirus.

NRW will in gewissen Bereichen voll auf die 2G-Plus-Regel* setzen und bezieht explizit auch geboosterte Personen dabei mit ein. Vor allen Dingen geht es um Orte, in denen beispielsweise nur schwerlich oder zeitweise eine Maske getragen werden kann (mehr News zu Corona in NRW* bei RUHR24).

In NRW gilt die 2G-Plus-Regel beispielsweise für Sport* im Innern, wie auch wa.de berichtet. Das gilt gleichermaßen für das Fitnessstudio wie für den Vereinssport. Alle Menschen, sowohl Trainer, Spieler als auch Fitnessstudiobesucher müssen sich – egal ob doppelt oder dreifach geimpft – testen lassen.

Ausnahme bei 2G-Plus-Regel in NRW: Geboosterte müssen sich im Freizeitbereich auch testen lassen

Dabei geht NRW einen Sonderweg. Denn eigentlich ist die Landesregierung nicht zu einer 2G-Plus-Regel für Geboosterte gezwungen.

Eigentlich hatten die Vertreter des Bund-Länder-Gipfels sich darauf geeinigt, dass geboosterte Personen von einer möglichen 2G-Plus-Regel ausgenommen sind.

Hat sich mit den Gesundheitsministern der Länder eigentlich auf eine Ausnahme für Geboosterte bei der 2G-Plus-Regel geeinigt: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Das geht auch aus den offiziellen Informationen der Bundesregierung hervor, in denen es heißt (Stand: 15. Dezember): „Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern haben sich auf Erleichterungen der Corona-Regelungen für Geimpfte mit Auffrischungsimpfungen geeinigt. Sie müssen bei einer 2G-Plus-Regelung künftig keinen aktuellen Test mehr vorlegen!“

NRW, das berichten sowohl die WAZ als auch die Rheinische Post, haben die Regelungen jedoch weiter verschärft. Man will aufgrund der Omikron-Variante auf Nummer sicher gehen und setze auf eine maximale Sicherheit.

2G-Plus-Regel in NRW: Land will aufgrund von Omikron auf die maximale Sicherheit setzen

Die aktuelle NRW-Coronaschutzverordnung läuft zunächst bis zum 13. Januar. Wie es im Jahr 2022 mit den Corona-Regeln* weiter geht, bleibt abzuwarten. *RUHR24 und wa.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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