Mehrere Ruhrgebiets-Städte mit dabei

Corona-Shopping in NRW: „Test, Click & Meet“ ab sofort in vielen Städten

Click & Meet bei Ikea
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In mehreren Ruhrgebiets-Städten soll ab Montag (29. März) weiterhin Termin-Shopping möglich sein.

Zahlreiche Städte und Kreise in NRW weisen eine Inzidenz jenseits der 100 aus, was den Einsatz der Corona-“Notbremse“ bedeutet. In manchen Städten soll allerdings weiterhin Termin-Shopping möglich sein.

NRW - Nach dem Corona-Gipfel am 22. März (Montag) wurde klar, dass es erstmal keine Lockerungen im deutschlandweiten Lockdown geben wird, berichtet RUHR24.de*. Stattdessen haben sich Bund und Länder auf eine Notbremse ab einem Inzidenzwert von 100 geeinigt. Damit sollten alle Geschäfte vorerst wieder schließen. Doch nun soll es in einigen NRW-Städten die Möglichkeit geben trotz Verschärfungen in Läden shoppen zu gehen.

BundeslandNRW
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)
Corona-Inzidenz am 27. März124,9

„Test, Click & Meet“ in NRW: Termin-Shopping in mehreren Städten ab Montag

Schon kurz nach Abschluss der Gespräche von Bund und Ländern am Montag wurde klar, dass NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die „Notbremse“ ab einer Inzidenz von 100 „eins zu eins“ umsetzen will*. Das bedeutete, dass die Öffnungen der Geschäfte, Museen und Sportanlagen von vor ein paar Wochen im gesamten Bundesland wieder rückgängig gemacht werden sollten – denn der aktuelle Inzidenzwert liegt in NRW bei circa 125 (Stand: Samstag, 27. März).

Jedoch wurde der Plan geändert – die „Notbremse“ soll nicht landesweit, sondern nur für einzelne Städte und Kreise gelten. Zudem soll es teilweise die Möglichkeit geben, trotz der Notbremse in Geschäfte zu gehen und „Click & Meet“ zu nutzen (Tipps fürs Shoppen mit Termin*).

„Test, Click & Meet“ in NRW: In diesen Städten kann man ab Montag weiterhin in Geschäften einkaufen

Der springende Punkt: Ein negatives Corona*-Testergebnis. Dieses soll Shopping vor Ort ermöglichen, wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag ankündigte. Bisher wurde das System „Test, Click & Meet“ in mehreren NRW-Städten angekündigt. Das sind die NRW-Städte und Kreise mit der „Test-Option“:

  • Dortmund
  • Bochum
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Wuppertal
  • Duisburg
  • Aachen
  • Herne
  • Rhein-Erft-Kreis 
  • Antrag wird noch geprüft: Mülheim an der Ruhr, Kreis Lippe und der Kreis Mettmann

Bei „Test, Click & Meet“ soll ein negatives Ergebnis eines tagesaktuellen Schnelltests ausreichen, um weiterhin Shoppen zu können. Das Angebot eines Schnelltests in einem Testzentrum können Bürger seit dem 8. März (Montag) einmal wöchentlich kostenlos* in Anspruch nehmen.

„Test, Click & Meet“ gilt in NRW nicht nur für Shopping – sondern auch für Sport- und Kultureinrichtungen

Die „Test-Option“ im Corona-Lockdown soll jedoch nicht nur für Läden gelten. Auch Sportstätten und Kultureinrichtungen fallen darunter. Wichtig ist dabei, dass das tagesaktuelle Ergebnis immer mitgeführt werden muss. Jedoch ist es egal, ob man es analog oder digital bestätigt bekommen hat (alle News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de*).

Video: Click & Meet: So funktioniert das Shopping mit Termin

Von der Notbremse sind 31 Kreise und kreisfreie Städte in NRW betroffen. Dazu zählen Dortmund, Bochum und Essen. Wenn eine Stadt mit einer Inzidenz über 100 jedoch nicht genügend Testkapazitäten aufweisen kann, müssen die Geschäfte geschlossen werden. Die neue Corona-Schutzverordnung gilt vorerst bis zum 18. April (Sonntag).*RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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