Schlachtabfälle verloren: A1 wieder frei - Reinigung der Fahrbahn auf 20 Kilometern

Schlachtabfälle auf der Fahrbahn - hier bei Würzburg - sind schwer zu beseitigen.
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Schlachtabfälle auf der Fahrbahn - hier bei Würzburg - sind schwer zu beseitigen.

Am frühen morgen gegen 5.50 Uhr meldeten Autofahrer auf der A1 am Kreuz Wuppertal-Nord, dass ein Lkw seine Ladung verloren habe - Schlachtabfälle.

Am frühen morgen gegen 5.50 Uhr meldeten Autofahrer auf der A1 am Kreuz Wuppertal-Nord, dass ein Lkw seine Ladung verloren habe. Ekelig - denn der Fahrer verlor Schlachtabfälle.

  • Die Tier- und Fleischreste landeten am Kreuz Wuppertal-Nord auf der Autobahn.
  • Die Polizei musste eine Spur der A1 sperren.
  • Autobahnmeisterei musste die Fahrbahn von den fettigen Schlachtabfällen befreien.

Update, Mittwoch (16. Oktober), 13.10 Uhr: Mit einer sogenannten "Thermoflächen-Kehrmaschine" ist es Arbeitern von Straßen.NRW inzwischen gelungen, die Fahrbahn wieder von dem Fettfilm zu befreien, den die Schlachtabfälle auf der Autobahn hinterlassen hatten.

Der Fettfilm zog sich, mit Unterbrechungen, auf einer länge von rund 20 Kilometern über die A1. Seit etwa 12.15 Uhr sind die Reinigungsarbeiten nun beendet.

A1 mit Schlachtabfällen verunreinigt

Ursprungsmeldung, Mittwoch (16. Oktober), 13.10 Uhr: Eine ziemliche Sauerei muss sich den Beamten am Mittwochmorgen (16. Oktober) nahe Volmarstein auf der A1 geboten haben. Auf der rechten Fahrbahn lagen Schlachtabfälle, die ein Lkw zuvor verloren hatte.

Gegen 6.25 Uhr sperrte die Polizei sodann die rechte Fahrspur in Richtung Köln. Wie die NRZ berichtet, erwartete die Autobahnmeisterei anschließend aufwändige Reinigungsarbeiten: "Schlachtabfälle sind meist sehr fettig", so die Beamten der Autobahnpolizei Düsseldorf gegenüber der NRZ. Die Fahrbahn muss nach Einsammeln der Fleischreste möglicherweise speziell von Fett gereinigt werden.

Kupferrollen schleudern über A1

Schlachtabfälle auf der Autobahn - ekelig, aber bislang ungefährlich. Ganz anders verhielt es sich da mit der Ladung eines Lkw, die ebenfalls durch die Wucht des Aufpralls bei einem Unfall von dem Anhänger schleuderte: Mehrere tonnenschwere Kupferrollen machten sich Ende 2018 auf der A1 selbstständig.

Wann die A1 nun wieder komplett freigegeben werden kann, war auch am frühen Vormittag noch unklar. Auch der Verursacher ist der Polizei bislang unbekannt.