Sturmtief „Luis“

Gewitter-Warnung: Wetterdienst warnt vor stürmischem Wetter in Dortmund und Bochum

Das Wetter zeigt sich diese Woche in Deutschland und NRW von seiner ungemütlichen Seite. Am Wochenende droht Extrem-Wetter mit heftigem Sturm.

Update, Samstag (13. März), 16.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am späten Nachmittag eine Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Sie gilt für die Städte Bochum und Dortmund bis 17.30 Uhr. Es nicht ausgeschlossen, dass der Wetterdienst seine Warnung verlängert.

Neben dem Gewitter kann es örtlich auch zum Teil zu sehr starken Schauern mit Starkregen kommen. Auf Spaziergänge im Wald oder in waldnahen Bereichen sollte verzichtet werden.

Update, Samstag (13. März), 11.20 Uhr: Die Sturm-Warnung für NRW hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute noch einmal verlängert. In mehreren Ruhrgebiets-Städten werden bis in den späten Abend heftige Böen erwartet. Die Gefahren-Situation stuft der DWD bei 2 von 4 ein. In diesen Städten soll es nochmal richtig ungemütlich werden:

  • Gelsenkirchen
  • Hamm
  • Bochum
  • Dortmund
  • Essen
  • Duisburg
  • Herne

Update, Freitag (12. März), 19.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Abend eine neue Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Die Warnung gilt je nach Region ab 1 Uhr oder 5 Uhr nachts und gilt bis 16 Uhr am Samstagnachmittag. Folgende Städte sind betroffen:

  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Essen
  • Hamm
  • Bochum
  • Duisburg
  • Herne

Update, Freitag (12. März), 17 Uhr: Auch wenn Sturmtief „Klaus“ am gestrigen Donnerstag seinen absoluten Höhepunkt erreichte, bleibt es heute vielerorts noch recht windig und ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine neue Wetter-Warnung für den Abend herausgegeben. Gewarnt wird bis 17.45 Uhr in mehreren Ruhrgebietsstädten vor „markantem Wetter“ mit starkem Gewitter:

  • Dortmund
  • Herne
  • Essen
  • Bochum
  • Gelsenkirchen

Update, Donnerstag (11. März), 18.40 Uhr: Nachdem sich Sturmtief „Klaus“, insbesondere am frühen Donnerstagnachmittag von seiner ungemütlichsten Seite gezeigt hat, soll es am Abend genauso weitergehen.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine aktuelle Wetter-Warnung vor weiteren Sturmböen und teilweise sogar „starkem Gewitter“ herausgegeben. Vor allem in Hamm soll es am frühen Abend donnern und blitzen. In den folgenden Städten soll es zwar kein Gewitter geben, aber dafür wird es zwischen 18 und 22 Uhr nochmal richtig stürmisch werden:

  • Duisburg
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Essen
  • Bochum
  • Herne

Nach momentanen Wetterberichten soll sich der Sturm in den späten Abend- und Nachtstunden beruhigen. Am morgigen Freitag wird es dann deutlich ruhiger, aber es bleibt regnerisch.

Sturmtief „Klaus“ in NRW: Etliche Einsätze der Rettungsdienste im Ruhrgebiet

Update, Donnerstag (11. März), 17.33 Uhr: Höhenretter der Feuerwehr konnten das Kreuz auf einem Kirchturm in der Düsseldorfer Innenstadt von innen teilweise sichern. Da die Gefahr dennoch nicht ganz gebannt sei, blieb der Bereich weiträumig abgesperrt. Vermutlich infolge des Sturms „Klaus“ drohte das Kreuz herabzustürzen (siehe Update von 14.45 Uhr).

Update, Donnerstag (11. März), 17.03 Uhr: Wie die Polizei Essen berichtete, wurde ein Passant in der Essener Innenstadt von einer Dachpfanne am Kopf getroffen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, sei aber nicht schwerer verletzt. Zudem wurde ein Auto von der Dachpfanne beschädigt.

Wetter in NRW: Recklinghausen muss wegen Sturmtief „Klaus“ Impfzentrum schließen

Update, Donnerstag (11. März), 15.50 Uhr: Der Kreis Recklinghausen musste wegen des Sturms in NRW am Nachmittag vorübergehend sein Impfzentrum schließen. Das in einer Leichtbauhalle eingerichtete Impfzentrum war von 11 bis 15 geschlossen, teilte der Kreis auf Facebook mit.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter des Impfzentrums geht vor“, erklärt Patrick Hundt, Leiter der Einrichtung. Donnerstags werden dort berufsbedingte Risikogruppen geimpft. Die Betroffenen bekommen kurzfristig Ersatztermine.

Update, Donnerstag (11. März), 14.45 Uhr: In Düsseldorf droht wegen des Sturms „Klaus“ ein Kreuz von einem Kirchturm zu stürzen. Das berichtet die Feuerwehr Düsseldorf auf Twitter. Höhenretter sind demnach im Stadtteil Carlstadt im Einsatz, um den Absturz zu verhindern. Im Rheinland sind bislang zudem einige Bäume umgestürzt. Verletzte gebe es bislang aber nicht.

Wetter in NRW: Sturm „Klaus“ wird heute ab circa 12 Uhr heftiger

Update, Donnerstag (11. März), 8.15 Uhr: WDR-Meteorologe Jürgen Vogt äußerte sich am heutigen Donnerstag zum Sturm „Klaus“, der über NRW und Deutschland hinwegfegt. Es sei kein Monster-Orkan, sondern ein normaler Sturm. Man sollte die Lage aber trotzdem nicht unterschätzen.

Der Meteorologe empfiehlt, nicht in den Wald zu gehen und im Straßenverkehr auf offenen Flächen vorsichtig zu fahren. Laut Polizei hat es in der Nacht zwar schon heftige Böen gegeben. Aber größere Schäden hat es bislang nicht gegeben. Seinen Höhepunkt soll Sturm „Klaus“ laut msl24.de* heute zwischen 12 Uhr und 16 Uhr haben.

Update, Mittwoch (10. März), 22.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor „markantem Wetter“ mittlerweile verlängert und sogar drastisch ausgeweitet. So gilt die Warnung vor Sturmböen laut Merkur.de* in vielen Regionen des Ruhrgebiets morgen nun nicht mehr bis 6 Uhr morgens, sondern bis 18 Uhr abends.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Wetterdienst seine Warnung im Laufe des Donnerstagmorgens noch einmal anpassen wird. Am Mittwochabend hat es in vielen Teilen des Ruhrgebiets, darunter beispielsweise in Dortmund, bereits ordentlich gestürmt. Von Spaziergängen in Wäldern ist bei einer derartigen Wetterlage abzusehen.

Update, Mittwoch (10. März), 16.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am frühen Mittwochnachmittag eine Wetter-Warnung für mehrere Städte im Ruhrgebiet herausgegeben. Gewarnt wird vor Sturmböen, die ab Donnerstagmorgen um 6 Uhr bis 10 Uhr morgens auftreten können. Schuld ist das Sturmtief „Klaus“. In diesen Städten soll es morgen richtig ungemütlich werden:

  • Gelsenkirchen
  • Hamm
  • Bochum
  • Duisburg
  • Essen
  • Dortmund
  • Herne

Erstmeldung: Wer sich nach den milden Temperaturen der vergangenen Woche schon auf den Frühling* eingestellt hat, wird am heutigen Montag (8. März) eines Besseren belehrt: Die neue Woche startet in vielen Teilen Deutschlands und NRW mit Schneeregen. Gegen Ende der Woche droht dann sogar Extrem-Wetter, berichtet RUHR24.de*.

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
DachorganisationBundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Gründung 1952
BehördenleitungGerhard Adrian

Wetter in Deutschland und NRW: Die Woche startet mit Schneeregen und niedrigen Temperaturen

Die leichten Frühlingsjacken können wieder zurück in den Schrank, die Wintermäntel müssen noch einmal hervorgeholt werden – so oder so ähnlich muss es sich am Montagmorgen (8. März) in vielen Haushalten in Deutschland abgespielt haben. Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Wochen beginnt die neue Woche nicht mit milden Temperaturen und Sonnenschein, sondern mit Schnee, Regen und Kälte.

Gegen Abend soll der Regen zwar in den meisten Teilen Deutschlands abklingen, mehr als maximal drei bis zehn Grad sind temperaturtechnisch am Montag (8. März) jedoch nicht drin.

Ähnlich zeigt sich das Wetter in Deutschland und NRW dann auch am Dienstag (9. März). Die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagen für diesen Tag einen Mix aus Sonne und Wolken bei Temperaturen zwischen drei und neun Grad voraus, im Münsterland (NRW) soll sogar erneut Schnee fallen.

Wetter-Vorhersage für die Woche: In Deutschland und NRW wird es wärmer und stürmischer

Am Mittwoch (10. März) kündigen sich dann bereits die ersten Vorboten des extremen Wetter-Umschwungs an, der Deutschland und NRW gegen Ende der Woche erwartet: Tagsüber bleibt es meist trocken, gegen Abend sollen dann jedoch dichte Wolkenfelder aufziehen.

Gleichzeitig wird ein Temperaturanstieg erwartet: Das Thermometer soll auf bis zu zwölf Grad klettern. Meteorologin Linda Füzér vom DTN Wetterdienst sagte darüber zu t-online: „Besonders im Norden kündigen dichte Wolken eine Warmfront an.“

Extrem-Wetter in Deutschland und NRW erwartet: Orkan bringt Sturmböen bis 120 km/h

Am Donnerstag (11. März) schlägt die Wetter-Peitsche dann mit voller Wucht zu, berichtet auch wa.de*: „Auf den Bergen drohen zum Teil Orkanböen über 120 km/h. Im Flachland sind besonders der Westen und der Norden betroffen. Hier sind schwere Sturmböen um Tempo 100 möglich“, kündigt RTL-Meteorologe Carlo Pfaff den heftigen Wetter-Umschwung an.

Doch damit nicht genug: Laut tz unter Berufung auf den Meteorologen Jan Schenk von The Weather Channel Deutschland, soll am Donnerstag (11. März) sogar ein „Bomben-Zyklon“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern pro Stunde drohen. Zur Erklärung: Bei einem „Bomben-Zyklon“ fällt der Luftdruck innerhalb von 24 Stunden um mindestens 24 Hektopascal ab, während er bei einem „normalen“ Sturmtief nur um etwa um 10 Hektopascal absinkt.

In NRW wird es ungemütlich: Gegen Ende der Woche drohen Sturmböen und Regen – aber immerhin werden milde Temperaturen erwartet.

Ein Gutes hat das Sturmtief aber, denn immerhin bringt es die milden Temperaturen zurück: Diese sollen am Donnerstag (11. März) auf maximal 15 Grad am Oberrhein klettern.

Wetter-Gefahr in der kommenden Woche: 120-km/h-Orkan kann für umstürzende Bäume sorgen

Von Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt am Montag (8. März) zu Sturmböen bis 120 Kilometern pro Stunde und Frühlingstemperaturen: Grund für diesen extremen Wetter-Umschwung ist ein Atlantiktief, das von Island Richtung Norwegen zieht (mehr Artikel zum Thema Wetter und Klima* auf RUHR24.de).

Auch am Freitag (12. März) und am kommenden Wochenende (13. und 14. März) soll es weiter windig bleiben. Das Extrem-Wetter und die drohenden Orkan-Böen sollten in jedem Fall ernst genommen und nicht unterschätzt werden, betont auch Meteorologe Carlo Pfaff bei RTL: „Wir steuern auf eine brisante Wetterlage zu, die auch ein größeres Gefahrenpotential haben könnte“, so der Wetter-Experte.

Wie schwer das Ausmaß des Sturmes am Ende sein wird, wird sich zwar erst zeigen – doch auch Anna Gröbel, Meteorologin von wetter.com warnt: „Da können Bäume umstürzen und Gegenstände durch die Luft fliegen“ – ähnlich wie beim Sturmtief Sabine* im vergangenen Jahr. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich also gegen Ende der Woche lieber hauptsächlich zu Hause aufhalten (und dabei den Garten und Balkon sturmsicher machen) – aber das ist in Corona-Zeiten ja sowieso die Devise. *RUHR24.de, wa.de, Merkur.de und msl24.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

 

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