Arbeitskampf

Heute Streik in NRW: In diesen Städten ruht am 3. März der ÖPNV

Die Gewerkschaft Verdi ruft heute, 3. März, zum Streik im ÖPNV auf. Busse und Bahnen in NRW sind massiv betroffen – vor allem jene im Ruhrgebiet.

Dortmund – Am heutigen Freitag (3. März) stehen im größten deutschen Bundesland wieder vielerorts Busse und Bahnen still. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi bereits am Dienstag (28. Februar) an.

Nächster Streik im ÖPNV in NRW heute, 3. März 2023

Parallel zum Streik findet in ganz NRW der globale Klimastreik von Fridays for Future statt.

„Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen am 22./23. Februar ein völlig indiskutables Angebot vorgelegt“, heißt es zur Verdi-Begründung für den neuerlichen Streik im ÖPNV.

Verdi ruft zu ganztäigem Streik in NRW am 3. März auf – Busse und Bahnen stehen still

„Deshalb haben wir die Beschäftigten in den sechs Bundesländern, in denen der ÖPNV von den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes betroffen sind, zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen“, so die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle.

Die vom Streik betroffenen Länder sind Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

Gegenüber RUHR24 sagte Udo Milbret, Verdi-Sprecher im Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, dass heute in allen elf Verdi-Bezirken in NRW gestreikt werde. Das gesamte Bundesland sei also von den Streiks im ÖPNV betroffen. Manche Regionen mehr, manche weniger. Das sei abhängig von der Streikbeteiligung.

In diesen elf Verdi-Bezirken wird am heutigen 3. März im ÖPNV gestreikt:

  • Münsterland
  • Ostwestfalen-Lippe
  • Duisburg-Niederrhein
  • Mittleres Ruhrgebiet
  • Ruhr-West
  • Linker Niederrhein
  • Düssel-Rhein-Wupper
  • Westfalen
  • Aachen/Düren/Erft
  • Südwestfalen
  • Köln-Bonn-Leverkusen

Auch Dortmund und Bochum am 3. März von ÖPNV-Streik betroffen

Ein Schwerpunkt der Streiks am 3. März liege aber auf dem Ruhrgebiet, wo in allen Städten zwischen Duisburg und Dortmund massive Einschränkungen im ÖPNV erwartet werden. In Dortmund hatte der ÖPNV zuletzt schon am 9. Februar, dann wieder am 14. Februar stillgestanden. Laut Verdi seien auch Städte wie Bochum, Gelsenkirchen oder Oberhausen stark vom Streik betroffen. In Bochum wurde erst am 28. Februar im ÖPNV gestreikt.

Der zweite große Streikschwerpunkt am 3. März liege laut Milbret im Raum Köln/Bonn, ein weiterer im Raum Düsseldorf/Wuppertal.

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