Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Die gute Nachricht: Im vergangenen Jahr sind an Nordrhein-Westfalens Schulen weniger Straftaten verübt worden als noch 2017. Das geht aus der Kriminalstatistik des Landes hervor. Mit 20.690 Straftaten liegt der Wert fast zehn Prozent unter dem des Vorjahres (22.890).

  • 2018: Weniger Straftaten an Schulen in NRW
  • Kein Tötungsverbrechen in Nordrhein-Westfalens Klassenzimmern
  • Dennoch: ein Todesopfer

Doch es gibt auch negatives zu berichten: Laut dpa kam 2018 ein Schüler an einer Schule in NRW ums Leben. Er war an einer Gesamtschule in Lünen erstochen worden.

Da das zuständige Landgericht den Fall aber nicht als Tötungsverbrechen, sondern als Körperverletzung mit Todesfolge wertete, gab es laut Statistik 2018 keinen Tötungsdelikt in einem Klassenzimmer. Der Messerstecher von Lünen war dennoch zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt worden.

An NRWs Schulen: Straftaten gehen zurück

Die Zahl der Körperverletzungen ging von 2017 auf 2018 um 130 Fälle oder rund 4,2 Prozent auf etwa 3000 zurück. Die Zahl der Diebstähle sank deutlich um 11,8 Prozent auf 8950.

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Zu einem extremen Fall war es im Mai an einer Schule in Dortmund gekommen. Dort hatten Schüler geplant, einen Lehrer zu töten. In Bochum haben Jugendlichen Anfang Juni für einen Polizeieinsatz an einer Schule gesorgt. mit dpa-Material