Verreisen am Feiertag

Stau an Fronleichnam in NRW - Autobahnen im Ruhrgebiet besonders betroffen

In NRW soll es laut dem ADAC am kommenden Feiertag Fronleichnam zu Staus kommen können.
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In NRW soll es laut dem ADAC am kommenden Feiertag Fronleichnam zu Staus kommen können.

In NRW und vielen anderen Bundesländern ist am Donnerstag Fronleichnam. Trotz der Reisewarnung warnt der ADAC vor langen Staus am Feiertagswochenende.

  • Der ADAC warnt vor Staus am kommenden Fronleichnam-Wochenende.
  • Mehrere NRW-Autobahnen können laut dem ADAC besonders von Staus betroffen sein.
  • An den Grenzen kann es zu langen Wartezeiten kommen.

Dortmund/NRW - Kommenden Donnerstag (11. Juni) ist Fronleichnam und normalerweise ein beliebtes langes Wochenende, um einen Kurzurlaub zu machen. Trotz der Reisewarnung könnte es laut dem ADAC jedoch zu vollen Straßen und Staus auf den Autobahnen kommen.

Unternehmen

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club, kurz ADAC

Hauptstandort

München

Mitglieder

21.205.353 (Ende 2019)

Vorsitz

August Markl

Rechtsform

eingetragener Verein

Gründer

Hans Cartographer

ADAC: Fronleichnam könnte Stau-Wochenende werden

In diesem Jahr macht die Coronavirus-Pandemie der Urlaubsplanung einen Strich durch die Rechnung. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) prognostiziert aber trotzdem Staus in NRW an Fronleichnam (11. Juni).

Laut dem ADAC, die Preise an Tankstellen wie Esso, Shell und Aral getestet hat, soll es in mehreren Teilen Deutschlands "zeitweise lebhaft zugehen". Reisende sollten also mit Stau und einer verlängerten Reisezeit rechnen.

NRW: Trotz Coronavirus wahrscheinlich viele Reisende an Fronleichnam

Grund dafür ist das verlängerte Fronleichnam-Wochenende. Der katholische Feiertag am Donnerstag ist in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, in Teilen Sachsens und Thüringens sowie im Saarland ein gesetzlicher Feiertag. Zusätzlich ist der Freitag (12. Juni) noch ein Brückentag.

Weiterhin gelten die Reisewarnungen wegen des Coronavirus. Reisen wollen die Deutschen trotzdem: "Da Flugreisen und Autofahrten ins Ausland nach wie vor nur eingeschränkt möglich sind, werden sich viele Deutsche allenfalls für einen Kurztrip im eigenen Land oder für Tagesausflüge entscheiden", schreibt der ADAC, der in einem Test trotz des Coronavirus den Camping-Ausflug in Italien als Alternative zu Deutschland empfiehlt, online in einer Pressemitteilung.

Stau in NRW: Diese Autobahnen sind an Fronleichnam besonders betroffen

Viele Urlauber werden vermutlich schon am Mittwochnachmittag ihre Reise antreten. Das bedeutet, dass ab da mit Staus zu rechnen ist. Aber auch am Donnerstag soll es laut dem ADAC voll werden.

In NRW sind besonders diese Autobahnen davon betroffen:

  • A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck
  • A 1 / A 3 /A 4 Kölner Ring 
  • A 2 Dortmund - Hannover - Berlin 
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen

Am Sonntag (14. Juni) kann es auch wieder voll werden. Dann machen sich die Kurzurlauber wieder auf den Heimweg.

In NRW soll es laut dem ADAC am kommenden Feiertag Fronleichnam zu Staus kommen können.

Coronavirus: Reisende müssen an Fronleichnam mit Grenzkontrollen rechnen

Trotz, dass die Kontrollen an den deutschen Grenzen seit Mitte Mai langsam gelockert wurden, sollten Reisende laut dem ADAC wegen der weiterhin herrschenden Reisewarnung an den Grenzen aufpassen: "An den Übergängen zwischen Deutschland und Frankreich finden nur noch stichprobenartige Kontrollen statt, an den Grenzen zwischen Deutschland und Österreich wird nur noch von deutscher Seite aus stichprobenartig kontrolliert. Die Einreise nach Frankreich und in die Schweiz ist weiterhin nur aus einem nachweisbaren triftigen Grund erlaubt."

Der ADAC warnt neben Staus auch vor zusätzlichen Wartezeiten an den Grenzen. Für eine problemlose Einreise in die deutschen Nachbarländer müssen Reisende das kommende Wochenende noch abwarten. Der allgemeine Stichtag für die Grenzöffnungen ist der 15. Juni.

Video: Die deutschen Grenzen öffnen zum 15. Juni

Zusätzlich werden die Straßen am Wochenende noch von den baden-württembergischen und bayerischen Pfingsturlaubern belastet, die am kommenden Fronleichnam-Wochenende ihre Rückreise antreten. Der ADAC schätzt die Zahl der Pfingsturlauber in diesem Jahr aber eher gering ein. Trotzdem sind auch Autobahnen im Süden wie die A 7, A 8 oder A 95/B 2 vermutlich von Staus betroffen. Wer trotz des Coronavirus verreist, sollte seine Reiseapotheke erneuern.