Corona-Pandemie

Spanien erklärt NRW zum Risikogebiet: Für Urlauber hat das Konsequenzen

In NRW steigen die Corona-Zahlen wieder rasant an. Daraus zieht Spanien Konsequenzen und hat das Bundesland jetzt sogar zum Risikogebiet erklärt.

Dortmund – Spanien stuft aktuell immer mehr deutsche Bundesländer als Corona-Risikogebiet ein. Jetzt ist auch NRW betroffen. Das hat ab Montag (16. August) auch Konsequenzen für deutsche Touristen.

NameCoronavirus, Covid-19
ErregerSars-CoV-2
SymptomeFieber, trockener Husten, Müdigkeit

Spanien erklärt mehrere Bundesländer als Risikogebiet – NRW auch dabei

Bisher hat die spanische Regierung folgende Bundesländer zum Corona-Risikogebiet erklärt:

  • Hamburg
  • Berlin
  • Nordrhein-Westfalen
  • Saarland
  • Schleswig-Holstein

Aber was bedeutet diese Einstufung für Touristen aus Deutschland? Laut dem Auswärtigen Amt akzeptieren die spanischen Behörden drei Nachweise: Einen negativen, maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltests (alternativ auch einen 72 Stunden alten PCR-Test), einen vollständigen Corona-Impfschutz oder eine bescheinigte Covid-19-Genesung. Die Nachweise müssen von Personen ab zwölf Jahren vorgelegt werden.

NRW ist Corona-Risikogebiet – was das für Spanien-Urlauber bedeutet

Urlauber aus den nicht betroffenen deutschen Bundesländern, die direkt auf dem Luftweg nach Spanien kommen, müssen bei der Einreise nichts davon vorzeigen. Allerdings müssen ausnahmslos alle Urlauber ein Formular im „Spain Travel Health-Portal“ ausfüllen. Dieses dient der Gesundheitskontrolle.

Touristen aus NRW müssen bei der Einreise nach Spanien einen der 3G-Nachweise erbringen.

Wer von NRW auf dem Landweg über Frankreich nach Spanien kommt, muss ebenfalls den vollständigen Impfschutz, eine Genesung oder einen negativen Covid-19-Test (maximal 48 Stunden alt) vorweisen. Auch hiervon sind Kinder unter zwölf Jahren ausgenommen.

Die steigenden Inzidenzwerte in NRW und anderen Teilen von Deutschland seien der Grund für diesen Schritt, heißt es vonseiten der spanischen Regierung. Vielerorts drohen wegen der steigenden Zahlen sogar schärfere Corona-Regeln.

Spanien ist Hochinzidenzgebiet: Urlaub mit Hürden verbunden

Der Urlaub in Spanien war aber ohnehin schon mit Hürden verbunden. Zumindest bei der Rückreise nach Deutschland. Denn die deutschen Behörden haben Spanien bereits am 27. Juli als Hochinzidenzgebiet erklärt.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss seitdem bei der Rückreise nach Deutschland für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis vorzeitig beendet werden.

Die Inzidenz in Spanien geht aktuell seit Tagen zurück. Doch auf den Balearen und damit auch auf Mallorca bleibt sie mit 251 sehr hoch. Zur Eindämmung der Verbreitung des Virus gelten regional Regeln wie unter anderem Sperrstunden oder Einschränkungen der Versammlungsfreiheit.

Rubriklistenbild: © Clara Margais/dpa