Dramatische Szenen

Nächster Horror im Sauerland: Erneut stirbt Taucher an beliebtem See!

Die zum Sorpesee herbeigeeilten Rettungskräfte konnten den Tod eines Tauchers nicht mehr verhindern.
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Die zum Sorpesee herbeigeeilten Rettungskräfte konnten den Tod eines Tauchers nicht mehr verhindern.

Nur wenige Wochen nach einem tödlichen Unfall im Sorpesee (Sauerland) ist am Donnerstag erneut ein Mensch beim Tauchen gestorben.

  • Im Sauerland hat es in der Taucher-Szene einen erneuten Schock gegeben.
  • Ein Taucher ist dort am Donnerstag gestorben.
  • Das ist der zweite Todesfall am Sorpesee innerhalb weniger Wochen.

Sundern - Nur wenige Wochen nach dem letzten tödlichen Unfall im sauerländischen Sorpesee ist es am Donnerstag (13. Februar) erneut zu einem dramatischen Unfall mit Todesfolge gekommen.

Wie die Feuerwehr im sauerländischen Sundern mitteilt, seien die Einsatzkräfte am Donnerstag gegen 13.45 Uhr zu dem See etwa 50 Kilometer südöstlich von Dortmund gerufen worden. "Am dortigen Wintertauchplatz kam es am frühen Nachmittag zu einem Zwischenfall bei einem Tauchgang", heißt es von der Feuerwehr Sundern.

Sorpesee/Sauerland: Taucher beim Auftauchen bewusstlos

Was war passiert? Im Sorpesee hatten sich zu dem Zeitpunkt drei Männer auf Tauchgang befunden. Laut Angaben der Feuerwehr sei einer der drei beteiligten Taucher bereits bei seinem Auftauchen bewusstlos gewesen. Die Hilferufe der Taucher auf dem Wasser sei danach von Personen des nahegelegenen Zeltplatzes wahrgenommen worden. "Umgehend wurden die Rettungskräfte alarmiert", berichtet die Feuerwehr.

Während sich der Rettungsdienst auf den Weg zum Sorpesee machte, schafften es zwei Taucher ihren bewusstlosen Tauch-Partner an Land zu ziehen. In der Zwischenzeit waren auch DLRG, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst am Ufer des Sorpesees angelangt. Umgehend begannen die Taucher mit der Reanimation des Mannes. Der Rettungsdienst übernahm die Erste-Hilfe-Maßnahmen danach.

Mann aus dem Märkischen Kreis stirbt nach Tauchgang im Sorpesee (Sauerland)

Doch am Ende kam jede Hilfe für den 76-jährigen Taucher aus dem Märkischen Kreis zu spät. Der Mann kam bei dem Tauchgang zu Tode, bestätigte die Polizei im Hochsauerlandkreis am Nachmittag.

Da auch ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, richtete die Feuerwehr einen Landeplatz ein und betreute die beiden anderen Taucher.

Erst am 21. Januar dieses Jahres hatte es einen tödlichen Zwischenfall am Sorpesee gegeben. Auch damals waren drei Männer auf Tauchgang gegangen. Wie die Polizei berichtet, befand sich unter den drei Tauchern ein 65-jähriger Mann aus dem Ruhrgebiet.

Im Hemer im nördlichen Sauerland kam es Anfang Juni zu einem schlimmen Unfall mit einem Feuerkorb. Zwei 19-jährige Männer sind in Lebensgefahr.

Letzter tödlicher Unfall im Sorpesee ereignete sich vor wenigen Wochen

Den Wittener hatten seinen beiden Tauch-Partner unter Wasser jedoch plötzlich aus den Augen verloren. Eine Suche nach ihm blieb im eisigen Wasser erfolglos. Später konnten Feuerwehr und Taucher der DLRG den Mann aus Witten nur noch tot aus dem Wasser bergen.

Zuletzt am 21. Januar war ein Mann am Sorpesee zu Tode gekommen.

Wie der Biggesee, der Möhnesee, der Hennesee und die Versetalsperre zählt der Sorpesee zu den großen Stauseen des Ruhrverbandes im Sauerland. Der See zählt zu den schönsten Badeseen der Region. Er wird neben Schwimmern, Ruderern, Seglern und Surfern auch von Tauchern als Freizeitstätte genutzt. Zwischen November und März jeden Jahres gibt es dort einen sogenannten Wintertauchplatz. Dort ist das Tauchen an 24 Stunden am Tag möglich - natürlich nur mit entsprechenden Berechtigungen.

Immer wieder kommt es zu tragischen Badeunfällen. So auch kürzlich in Duisburg: Hier sprang ein Mann ins Wasser, um das Spielzeug seiner Kinder rauszuholen - tragischerweise ertrank er dabei. Zum Entsetzen der Einsatzkräfte verhielten sich einige Zeugen regelrecht verantwortungslos - sie grillten ungestört weiter. Und auch im Rursee bei Düren in der Eifel ist ein 82-Jähriger ertrunken. Der Mann ist von seinem Segelboot ins Wasser gefallen. Die Feuerwehr suchte insgesamt vier Stunden nach dem Mann.