Leiche aus Wasser geborgen

Sauerland: Horror an beliebtem Badesee - Tauchgang endet für Mann aus Witten mit dem Tod

Am Sorpesee im Sauerland ist ein Mann ums Leben gekommen.
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Am Sorpesee im Sauerland ist ein Mann ums Leben gekommen.

Schock im Sauerland: Am beliebten Sorpesee ist ein Mann aus dem Ruhrgebiet beim Tauchen plötzlich verschwunden - er konnte nur noch tot geborgen werden.

  • Am Sorpesee im Sauerland - 50 Kilometer von Dortmund - gab es einen tödlichen Unfall.
  • Ein Mann aus dem Ruhrgebiet kam beim Tauchen ums Leben.
  • Tauch-Kameraden hatten den Mann aus den Augen verloren.

Update, Donnerstag (13. Februar), 17.16 Uhr: Sundern - Nur wenige Wochen nach dem tödlichen Unfall am Sorpesee (Sauerland) ist am Donnerstag (13. Februar) erneut ein Mensch beim Tauchen im Sorpesee gestorben.

Erstmeldung, Dienstag (21. Februar), 19.48 Uhr: Bei eisigen Temperaturen sind am Dienstag (21. Januar) drei Männer im Sorpesee im Hochsauerland - etwa 50 Kilometer südöstlich von Dortmund - auf Tauchgang gegangen. Dieser endete in einer Tragödie.

Sorpesee/Sauerand: Taucher aus Witten stirbt

Wie die Polizei berichtet, befand sich unter den drei Tauchern ein 65-jähriger Mann aus dem Ruhrgebiet. Den Wittener hatten seinen beiden Tauch-Partner unter Wasser jedoch plötzlich aus den Augen verloren. Eine Suche nach ihm blieb im eisigen Wasser erfolglos.

Gegen 12.40 Uhr riefen die Männer Rettungskräfte. Trotz schnellen Eintreffens am Sorpesee konnten Feuerwehr und Taucher der DLRG den Mann aus Witten nur noch tot aus dem Wasser bergen.

Sauerland: Mann aus Witten stirbt beim Tauchen im Sorpesee

Wie es zu dem Unglück gekommen ist, ist bislang unklar. "Genauere Umstände des Unglücks sind derzeit noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen", heißt es dazu am Dienstag (21. Januar) von der Polizei im Hochsauerlandkreis.

Wie der Biggesee, der Möhnesee, der Hennesee und die Versetalsperre zählt der Sorpesee zu den großen Stauseen des Ruhrverbands im Sauerland. Der See zählt zu den schönsten Badeseen der Region. Er wird neben Schwimmern, Ruderern, Seglern und Surfern auch von Tauchern als Freizeitstätte genutzt. Zwischen November und März jeden Jahres gibt es dort einen sogenannten Wintertauchplatz. Dort ist das Tauchen an 24 Stunden am Tag möglich - natürlich nur mit entsprechenden Berechtigungen.

Der Tauchplatz, an dem es am Dienstag zu dem tödlichen Unfall gekommen ist, befindet sich am Zeltplatz 2 in Sundern-Langscheid.

Immer wieder kommt es zu tragischen Badeunfällen. So auch kürzlich in Duisburg: Hier sprang ein Mann ins Wasser, um das Spielzeug seiner Kinder rauszuholen - tragischerweise ertrank er dabei. Zum Entsetzen der Einsatzkräfte verhielten sich einige Zeugen regelrecht verantwortungslos - sie grillten ungestört weiter. Und auch im Rursee bei Düren in der Eifel ist ein 82-Jähriger ertrunken. Der Mann ist von seinem Segelboot ins Wasser gefallen. Die Feuerwehr suchte insgesamt vier Stunden nach dem Mann.

*Anmerkung der Redaktion: Hier stand ursprünglich, dass der Taucher bei dem Unfall 2016 ums Leben kam. Diese Information erwies sich als falsch und wurde nachträglich korrigiert.