Schlimmer Vorfall

Solingen: Mutter soll Kinder erstickt haben - Lichterkette geplant

In Solingen wollen heute Menschen den fünf getöteten Kindern gedenken.
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In Solingen wollen heute Menschen den fünf getöteten Kindern gedenken.

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine schlimme Entdeckung gemacht: In einer Wohnung in Solingen sind fünf tote Kinder gefunden worden. 

Update, Samstag (5. September), 10.50 Uhr:  NRW - In Solingen wollen heute Menschen den fünf getöteten Kindern gedenken. Wie der WDR berichtet, hätten Nachbarn der Familie zu einer Licherkette und einer Schweigeminute aufgerufen. Um der Trauer Raum zu geben, seien alle Anwohner gebeten, um 18.50 Uhr vor die Tür zu treten und eine Lichterkette zu bilden.

Update, Freitag (4. September), 17 Uhr: Solingen - In einer Pressekonferenz haben die Polizei Wuppertal und die Staatsanwaltschaft weitere Details über die fünf getöteten Kinder in Solingen und eine mögliche Todesursache bekannt gegeben. 

NRW/Solingen: Fünf tote Kinder gefunden – Mutter soll sie erstickt haben

Demnach sei derzeit immer noch die 27-Jährige Mutter der Kinder "die einzige Tatverdächtige" im Fall. Eine erste Obduktion der Kinder habe inzwischen außerdem ergeben, dass der Tod vermutlich durch Ersticken eingetreten sei. Es gebe aber auch Hinweise darauf, dass die Kinder zuvor sediert worden seien, so Staatsanwalt Kaune-Gebhardt. Toxikologische Guthaben stünden derzeit jedoch noch aus.  

Ebenfalls noch nicht genau bestimmt werden, könne derzeit der genaue Todeszeitpunkt der Kinder. Laut Marcel Meierhofer, Leiter der Mordkommission, wird vermutet, dass die Kinder zwischen Mittwochnachmittag  (2. September) und 11 Uhr vormittags am Donnerstag (3. September) getötet worden sind. 

Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt (li.), Einsatzleiter Robert Gereci (re.) und Marcel Maierhofer, Leiter der Mordkommission, haben am Freitag (4. September) weitere Details im Fall der fünf getöteten Solinger Kinder bekannt gegeben. 

Solingen: Fünf tote Kinder gefunden - ältester Bruder lebt - Mutter wirft sich vor den Zug  

Einzig der ältester Sohn (11) der Tatverdächtigen habe überlebt. Dieser sei von der Mutter nach der mutmaßlichen Tötung der Geschwister unter einem Vorwand von der Schule abgeholt worden und sei dann gemeinsam mit ihr zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gefahren. Dass der Junge am Vormittag im Gegensatz zu seinen Geschwistern in der Schule gewesen sei, habe ihm möglicherweise das Leben gerettet.

Von Düsseldorf aus sei der Junge dann offenbar mit einem Zug Richtung Mönchengladbach zur Großmutter gefahren. Kurz darauf habe die Mutter versucht, sich am Hauptbahnhof Düsseldorf das Leben zu nehmen.

In Solingen soll eine Mutter fünf ihrer sechs Kinder sediert und dann erstickt haben. Weitere Toxikologische Untersuchungen seien derzeit im Gange. 

NRW:Fünf tote Kinder in Solingen - Mutter berichtet Großmutter aus Whatsapp vom Tod 

Die Großmutter sei es dann gewesen, die die Polizei über die getöteten Kinder informiert habe: Ihre Tochter hatte ihr noch vor dem Selbstmordversuch auf Whatsapp geschrieben, dass die Kinder tot seien. 

Als Motiv für das mutmaßliche Tötungsdelikt nennt die Polizei derzeit "emotionale Überforderung": Die Tatverdächtige sei vor der mutmaßlichen Tat durch eine Trennung von ihrem Ehemann und Vater von vier ihrer sechs Kinder gegangen.

NRW: Fünf tote Kinder gefunden – Mutter ist tatverdächtig

Update, Freitag (4. September), 7.28 Uhr: Solingen – Nach dem erschütterndem Verbrechen sind in der vergangenen Nacht die fünf getöteten Kinder aus dem Wohnhaus gebracht worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, wurden die Leichen in zwei Autos von einem Beerdigungsinstitut abtransportiert.

Solingen: Polizei will heute über Hintergründe der Tat informieren

Weiter heißt es, dass in dem Wohnhaus inzwischen wieder Stille eingekehrt sei. Menschen hätten in der Nacht weiter Kerzen vor dem Eingang des Mehrfamilienhauses angezündet, berichtete ein dpa-Reporter. Dazu wurden Blumen und Teddybären als Zeichen der Trauer abgelegt. Am frühen Freitagmorgen waren kaum noch Menschen vor Ort. 

Die Polizei baute die Absperrungen um das Haus in Solingen-Hasseldelle zurück. Heute wollen die Ermittler Nachbarn befragen und bei einer Pressekonferenz über die Hintergründe des Falls informieren.

Update, Donnerstag (3. September), 21.42 Uhr: Die Polizei hat nach eigenen Angaben inzwischen Kontakt zum Vater der in Solingen getöteten Kinder. Nähere Details dazu nannte Polizeisprecher Stefan Weiand gegenüber der dpa am Donnerstag jedoch vorerst nicht.

Fünf tote Kinder in Solingen gefunden: Drei Mädchen und zwei Jungen sterben

Update, Donnerstag (3. September), 16 Uhr: Bei den toten Kindern handele es sich laut NRW-Innenminister Herbert Reul um drei Mädchen im Alter von eineinhalb, zwei und drei Jahren sowie um zwei sechs und acht Jahre alte Jungen, so die Polizei. Der elfjährige Sohn, der überlebt hat, sei bei Familienangehörigen untergebracht worden.

"Das Familiendrama von Solingen erfüllt mich mit großer Trauer und im Moment bin ich mit meinen Gedanken und mit meinem Gebet bei fünf kleinen Kindern, die so furchtbar früh aus dem Leben gerissen wurden", sagte Herbert Reul nach dem schrecklichen Vorfall von Solingen.

Update, Donnerstag (3. September), 16 Uhr: Solingen/NRW - Eine 27-jährige Mutter soll in Solingen fünf Kinder umgebracht haben. Die Mutter habe sich danach im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf die Gleise begeben, aber verletzt überlebt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen.

In Solingen hat die Polizei fünf tote Kinder in einer Wohnung gefunden.

Erstmeldung, Donnerstag (3. September), 15.33 Uhr: Solingen - In Solingen in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei am Donnerstag (3. September) eine schlimme Entdeckung gemacht. Sie fand die Leichen von fünf toten Kindern - drei Mädchen und zwei Jungen - in einer Wohnung, nachdem die Großmutter der toten Kinder die Kräfte gegen kurz vor 14 Uhr alarmiert hatte.

Solingen: NRW-Polizei findet fünf tote Kinder in Wohnung

Das bestätigte die Polizei im Wuppertal am Donnerstag der Bild-Zeitung und der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut einem Medienbericht soll die Mutter (27) der fünf Kinder vor einen Zug der Linie S1 am Hauptbahnhof von Düsseldorf in der Landeshauptstadt von NRW gesprungen sein. Mit dabei gewesen sein soll auch ihr elfjähriger Sohn, derunverletzt blieb.

Die Polizei war durch die Oma der toten Kinder gerufen worden und fand die Leichen in einer Wohnung in Solingen.

Sie soll schwer verletzt überlebt haben, ist derzeit unter Polizeischutz in einem Krankenhaus. Laut einem Feuerwehrsprecher wurde die Frau zwischen zwei Gleisbetten geborgen und verletzt in ein Krankenhaus gebracht. "Wir nehmen eine Straftat an und werden die Mutter dazu befragen müssen, im Moment ist sie aber noch nicht vernehmungsfähig", sagte Polizeisprecher Stefan Weiand der dpa in Solingen.

Laut Rheinischen Post soll noch ein weiteres Kind der Familie angehören - dieses lebt offenbar. Er soll laut Medienberichten wohlauf bei der Oma aufgefunden worden sein, die in Mönchengladbach lebt.

Wer Hilfe benötigt oder sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation befindet, kann sich rund um die Uhr kostenlos an die Telefonseelsorge wenden:

0800/111 0 111 0800/111 0 222

Solingen/NRW: Fünf tote Kinder in Wohnhaus gefunden

Den Horror-Fund machte die Polizei demnach in einer Privatwohnung in einem Mehrfamilienhaus in Solingen-Hasseldelle im Stadtbezirk Mitte. Die Stadt mit rund 160.000 Einwohnern liegt im Bergischen Land an der Stadtgrenze zu Düsseldorf

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Nordrhein-Westfalen

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Metropolregion Rheinland

Wer die Kinder entdeckte, wurde nicht mitgeteilt. Auch Angaben zur Todesursache und etwaigen Verdächtigen könnten derzeit nicht mitgeteilt werden. Laut einem Bericht von T-Online gehen Ermittlerkreise von einem Verbrechen aus. Die Bild unterdessen berichtet, die toten Kinder seien 1, 2, 3, 6 und 8 Jahre alt. Von der Polizei wurden diese Angaben bislang aber nicht bestätigt. mit dpa-Material

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