Tatverdächtiger festgenommen

Sexueller Missbrauch: Mädchen (9) sucht Abenteuer in Wohnwagen - und erlebt offenbar echten Albtraum

In Schwalmtal bei Viersen soll es zu einem sexuellen Missbrauch gekommen sein.
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In Schwalmtal bei Viersen soll es zu einem sexuellen Missbrauch gekommen sein.

In Schwalmtal bei Viersen soll ein Mann in der Nacht zu Sonntag (15. Dezember) ein neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. 

  • In der Nähe von Viersen (NRW) soll ein neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht worden sein.
  • Gemeinsam mit drei anderen Kindern, übernachtete es in einem Wohnwagen. 
  • Ein 21-jähriger Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. 

Was vermutlich ein Abenteuer werden sollte, endete für vier Kinder in der Nähe von Viersen in einem Albtraum. Vier Kinder zwischen 5 und 11 Jahren wollten die Nacht zu Sonntag (15. Dezember) in einem Wohnwagen der Eltern in Schwalmtal verbringen, der vor deren Haus abgestellt war. Was später zum Verhängnis der Kinder werden sollte: Der Wohnwagen war unverschlossen.

Sexueller Missbrauch in Schwalmtal bei Viersen: Mann vergeht sich offenbar an Mädchen

Denn nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei Viersen soll in den frühen Morgenstunden, etwa gegen drei Uhr, ein fremder Mann in den Wohnwagen gegangen sein. Daraufhin soll er sich dann an einem neunjährigen Mädchen vergangen und es sexuell missbraucht haben. Dem Kind gelang es jedoch, sich zu befreien, zu den Eltern zu fliehen, um sie zu alarmieren, wie es in einer Presseerklärung der Polizei Viersen und der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach heißt.

Video: Missbrauchsbeauftragter fordert Meldepflicht

Der Vater konnte den Täter nur noch flüchten sehen und informierte die Polizei Viersen, die sofort eine Fahndung einleitete. Diese verlief zunächst erfolglos, doch gegen 10.30 Uhr am Sonntagmorgen fiel dem Vater des Mädchens ein Mann auf, der sich in der Nähe des Tatorts befand. Er erkannte ihn wieder und folgte ihm. Kurze Zeit später konnte die Polizei ihn festnehmen. Bei dem tatverdächtigen Mann handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Waldniel, zehn Kilometer entfernt von Viersen. Er wurde zunächst vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt. 

Erst vor kurzem forderte NRW-Innenminister Herbert Reul härtere Strafen für sexuellen Missbrauch. Nach der Winterpause soll ein neuer Gesetzesentwurf eingebracht werden. Diese Forderungen wurden vor allem laut, nachdem die Missbrauchsfälle von Lügde und Bergisch Gladbach aufgedeckt wurden, hinter denen ein kriminelles Netz ausgemacht wurde.

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