Schlimme Tat in NRW

Mann schlägt Ex-Frau mit Spaten und tötet sie mit Messer: Spruch soll der Auslöser gewesen sein

Im Prozess am Landgericht Dortmund um den Mord an seiner Ex-Ehefrau hat ein Mann aus Selm gestanden.
+
Im Prozess am Landgericht Dortmund um den Mord an seiner Ex-Ehefrau hat ein Mann aus Selm gestanden.

In Selm/NRW hat ein Mann seine Ex-Frau mit einem Spaten geschlagen und danach getötet. Im Prozess in Dortmund kamen jetzt weitere Details ans Licht.

  • Ein Mann hat im Februar seine Ex-Frau in Selm getötet.
  • Dazu lauerte er ihr vor dem ehemaligen gemeinsamen Haus auf.
  • Jetzt ist er wegen Mordes vor dem Landgericht Dortmund angeklagt.

Update, Donnerstag (23. Juli), 14.07 Uhr: Selm/Dortmund - Beim Prozessauftakt am Landgericht in Dortmund um den Mord an seiner Ex-Frau hat der Angeklagte die Tat gestanden. Zudem wurden weitere Details der Tat in Selm (Kreis Unna) bekannt.

Dortmund: Prozess nach Mord an Ehefrau in Selm gestartet - Angeklagter gesteht Mord

Demnach soll der Mann zunächst gar nicht vorgehabt haben, seine Ex-Frau zu töten. Stattdessen wollte er sie überreden, Trennung und Scheidung wieder rückgängig zu machen. Das verlas sein Verteidiger Marco Ostmeyer laut dpa in einer Erklärung im Landgericht Dortmund.

Im Prozess am Landgericht Dortmund um den Mord an seiner Ex-Ehefrau hat ein Mann aus Selm gestanden.

Anschließend habe die Frau, der er am frühen Morgen aufgelauert haben soll, ihn provoziert. Nachdem sie mit ihrem Fahrrad angehalten habe, soll sie gesagt haben: "Du hast doch sowieso keinen A... in der Hose, so etwas zu tun." Erst danach habe er zugeschlagen. Sein Verteidiger sprach von einer "Kurzschlussreaktion".

Durch den Schlag soll er der Frau bereits Kiefer und einen Wirbel gebrochen haben. Anschließend stach er mit einem Messer in der Garage der ehemals gemeinsamen Wohnung fünfmal auf sie ein und verletzte dabei Herz und Lunge der Frau. Das Urteil wird Ende August erwartet.

Selm: Mann soll Ex-Frau aufgelauert und sie dann brutal getötet haben

Ursprungsmeldung: In Selm (Kreis Unna)in der Nähe von Dortmund soll ein Mann Anfang des Jahres seiner Ex-Frau aufgelauert und sie anschließend getötet haben. Seit heute (23. Juli) muss er sich wegen heimtückischen Mordes vor dem Landgericht Dortmund verantworten.

Gericht

Landgericht Dortmund

Präsident

Klemens Thiemann

Adresse

Kaiserstraße 34, 44135 Dortmund

Heimtückischer Mord in Selm: Mann lauert Ex-Frau auf und schlägt sie mit Spaten vom Fahrrad

Wie brutal der Mann bei der Beziehungstat in Selm vorging, beschreibt nun ein Auszug aus der Anklageschrift. Demnach soll Achim K. am frühen Morgen des 7. Februars (Freitag) seiner Ex-Frau mit Spaten und Messer bewaffnet an ihrem Wohnhaus aufgelauert haben.

Als das Opfer mit dem Fahrrad an dem 57-Jährigen vorbeifahren wollte, holte er mit dem Spaten aus und schlug ihr "mit großer Kraft" ins Gesicht.

Selm: Mann lauert seiner Ex-Frau auf und tötet sie in der Garage

Durch den heftigen Schlag stürzte seine Ex-Frau vom Rad und fiel auf den Boden. Anschließend soll der Angeklagte sie in die Garage des ehemaligen gemeinsamen Wohnhauses gezerrt haben.

Der Mordprozess findet am Landgericht Dortmund statt.

Dort stach er nach Angaben des Landgerichts Dortmund mit dem mitgebrachten Messer fünfmal auf sie ein. Die Frau überlebte die brutale Attacke nicht.

Mordprozess in Dortmund: Angeklagtem droht lebenslange Freiheitsstrafe

Gegen 5.30 Uhr wurden die Leiche der Frau und der nur oberflächlich verletzte Achim K. in der Garage gefunden. Der nun Angeklagte wurde von der Polizei festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

Er schwieg damals zu der Tat. Jetzt soll der Mordprozess vor dem Landgericht Dortmund klären, wie es zu der Mord in Selm kam. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.