Anonymer Anruf am Gymnasium 

Amoklauf-Drohung gegen Schule in Schwelm - Polizei in Alarmbereitschaft 

In Schwelm zwischen Wuppertal und Dortmund gab es heute (21. November) einen anonymen Anruf. Ein Unbekannter drohte mit einem Amoklauf.

  • Gegen eine Schule in Schwelm zwischen Wuppertal und Dortmund ist eine Amok-Drohung eingegangen. 
  • Ein Unbekannter hat heute gegen 8 Uhr an einem Gymnasium angerufen und mit einem Amoklauf gedroht. 
  • Die Polizei ist vor Ort, die Schüler sind nach Hause geschickt worden. 

Amoklauf-Drohung in Schwelm: Polizei mit Großaufgebot am Märkischen Gymnasium 

Ein anonymer Anrufer hat heute (21. November) an einer Schule in Schwelm zwischen Wuppertal und Dortmund angerufen, und mit einem Amoklauf gedroht. Die Polizei nimmt die Amoklauf-Drohung ernst und ist mit einem Großaufgebot am Gymnasium

Der Anruf soll nach Informationen der Westfalenpost gegen 8 Uhr bei der Schule eingegangen sein. 

Wie die Polizei in einer ersten Meldung bestätigt, hat es den Anruf am Märkischen Gynmasium in Schwelm gegeben. "Dort läuft aktuell ein Polizeieinsatz", heißt es in der Meldung der Polizei NRW Ennepe-Ruhr-Kreis. "Da die Polizei solche Meldungen ernst nimmt, sind entsprechend viele Kräfte eingesetzt. Bislang konnten vor Ort jedoch keine konkreten Hinweise auf einen Amoklauf erlangt werden", heißt es weiter. 

Amoklauf-Drohung an Schule in Schwelm: Gegen 8.15 Uhr rief die Schule die Polizei 

Laut Westfalenpost habe sich eine Frau bei der Schule gemeldet. Diese habe einem Gespräch gelauscht, in dem jemand einen Amoklauf für das Märkische Gymnasium in Schwelm angekündigt hatte. 

Die Polizei habe nach dem Notruf alle verfügbaren Kräfte zur Schule geschickt. Ein Amokalarm an der Schule wurde bislang nicht ausgelöst. Die Anzeichen einer Gewalttat haben dementsprechend nicht ausgereicht. Die Schüler sind allerdings nach Hause geschickt worden. Heute im Laufe des Vormittags sind Teile der Einsatzkräfte der Polizei wieder abgerückt. 

Amoklauf-Drohung: In Hagen erhielten Schulen Droh-E-Mails

In Hagen kam es am Anfang der Woche (17. und 18. November) zu einem ähnlichen Vorfall. An verschiedenen Schulen in der Stadt Hagen waren Droh-E-Mails eingegangen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf, ging aber nicht von einer unmittelbaren Gefahr aus.

Schon am Dienstag (19. November) konnte die Kriminalpolizei den Absender der Droh-E-Mails ermitteln. Es handelte sich um eine 25-jährige Frau aus Hagen. Die Frau, die laut Polizei psychische Probleme haben soll und unter Betreuung steht, gab die Tat zu. Insgesamt hatten elf Schulen in Hagen Droh-E-Mails bekommen. 

In Bönen im Kreis Unna kam es im Oktober zu einem Amokalarm. Dabei hagelte es Kritik seitens der Eltern. Denn viele Lehrer wussten angeblich nicht, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen. In Bochum hat die Polizei in einem ehemaligen Baumarkt ein Trainingszentrum eröffnet. Dort sollen bald Anti-Terroreinsätze und Maßnahmen bei Amokläufen trainiert werden. 

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