Bild: Feuerwehr Erkrath

Einer Schule in Erkrath stand in Flammen. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort.

  • Schule in Erkrath steht in Flammen
  • Einsatzarbeiten dauern noch an
  • Bereits der zweite Schulbrand an einem Wochenende

Die Feuerwehr Erkrath wurde am Samstag (1. Juni) gegen 21 Uhr mit der Bemerkung: „Rauch aus allen Öffnungen“ auf die Brechtstraße zur dortigen Grundschule Sandheide alarmiert.

Aufgrund der Gebäudeart wurden direkt alle freiwilligen Löschzüge, sowie die hauptamtliche Wache und der Rettungsdienst in den Einsatz geschickt, teilte die Feuerwehr mit.

Bereits vor Eintreffen an der Einsatzstelle stellten die Beamten eine tiefschwarze Rauchwolke auf der Straße um das Schulgelände fest. Noch während des Aufbaus kam es zu einer Flammenbildung im Bereich des Daches.

Erkrath: Sogar Einsatzkräfte aus Düsseldorf rückten an

Aufgrund der sich schnell entwickelnden Lage alarmierten die Einsatzkräfte neben einer weiteren Drehleiter aus Hilden, weitere Einsatzkräfte der umliegenden Städte, sowie aus Düsseldorf.

Laut Feuerwehrbericht brannte das halbe Schulgebäude in voller Ausdehnung. Ein Übergreifen der Flammen auf den Verwaltungstrakt der Schule konnte verhindert werden.

Insgesamt befanden sich ungefähr 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei sowie des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht.

Ein Einsatzende ist momentan noch nicht abzusehen. Voraussichtlich zieht sich der Einsatz noch über den kompletten Sonntag (2. Juni).

Aufgrund des Brandereignisses konnte es zu einer Geruchsbelästigung sowie Rauchniederschlag kommen. Anwohner sollten während dem Einsatz Türen und Fenster geschlossen halten.

Erkrath: Zweiter Schulbrand an einem Wochenende

Nur wenige Stunden vorher, in der Nacht von
Freitag auf Samstag (1. Juni) drangen Unbekannte in die Carl-Fuhlrott-Hauptschule in Erkrath ein und legten ein Feuer.

Medienberichten zu Folge, sei es aber noch unklar, ob die beiden Brände in einem Zusammenhang stehen.

In Dortmund brannte ein Mehrfamilienhaus. Auch hier wurden Beamte verletzt.