Perspektivwechsel

Schulen geschlossen - Familienverband mit ungewöhnlicher Idee: „Was ist, wenn einfach alle sitzenbleiben?“

Eine Lehrerin sitzt mit ihren drei Kindern im Wohnzimmer, unterrichtet ihre Schüler einer Berufsschule mit Hilfe Lernplattform Padlet im Distanzunterricht während ihre Tochter im Hintergrund mit einer Lern-App Schreiben lernt. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind die Schulen geschlossen. Alle Schüler müssen im Lockdown zu Hause lernen.
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Homeschooling im Corona-Lockdown stellt zahlreiche Familien vor beispiellose Herausforderungen. Vom Landesverband NRW des Deutschen Familienverbandes kommt ein Vorschlag: „Was, wenn wir einfach alle sitzenbleiben?“

Familien stehen im Corona-Lockdown oftmals am Rande des Zusammenbruchs: Schulen sind geschlossen, Schüler müssen im Homeschooling eigenständig lernen. Aus NRW kommt jetzt ein ungewöhnlicher Vorschlag.

Die Lücken bei manchen Schülern werden immer größer, die Situation in vielen Familien immer nervenaufreibender - und zahlreiche Kinder werden wegen der Schulschließungen in Sachen Bildung benachteiligt, wie das Portal wa.de* berichtet. Das geht so nicht weiter, findet Petra Windeck, Vorsitzende des NRW-Landesverbandes des Deutschen Familienverbandes.

Sie hat deshalb einen ungewöhnlichen Vorschlag: Um den Druck rauszunehmen und die Ungleichheit nicht immer größer werden zu lassen, sollte man ihrer Meinung nach darüber nachdenken, ob nicht einfach alle Schüler sitzenbleiben - und im Schuljahr 2021/22 genau in jener Jahrgangsstufe lernen, in der sie derzeit auch sind. Wa.de* berichtet über die Idee - und über Gegenmeinungen. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks