„Glück, dass es keine Toten gab“

Schießerei in Duisburg: Polizei identifiziert 90 Beteiligte

Vier Verletzte bei Auseinandersetzung mit Schusswaffen
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Auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg sind Schüsse gefallen.

Nach der Schießerei in Duisburg hat die Polizei zahlreiche Beteiligte ausfindig gemacht. Der Vorfall hätte auch anders ausgehen können.

Duisburg (DPA) – Nach einer Schießerei zwischen Rockern und Clan-Angehörigen in Duisburg hat die Polizei inzwischen rund 90 mutmaßlich Beteiligte identifiziert. Das sagte eine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die WAZ hatte zuvor berichtet.

Schießerei in Duisburg: „Hier wurde auf Menschen gezielt“

Die WAZ bezog sich auf Informationen des Leiters der Polizeiinspektion Duisburg 1 Nord gegenüber Lokalpolitikern in der Bezirksvertretung Hamborn. Dort habe Polizeidirektor Christian Draeger gesagt: „Wir hatten Glück, dass es keine Toten gab.“

Die gefundenen Einschüsse in Häuserfassaden und Autos hätten sich alle in Körperhöhe befunden: „Hier wurde auf Menschen gezielt, und nicht einfach in die Luft geschossen.“

Duisburg: Vier Verletzte bei Schießerei am Altmarkt

Bei der Auseinandersetzung am Altmarkt im Duisburger Stadtteil Hamborn waren vor einer Woche nach früheren Angaben insgesamt bis zu 100 Personen aus beiden Lagern beteiligt gewesen. Vier Menschen wurden verletzt.

Eine 15-köpfige Mordkommission sowie im Umgang mit Clan-Kriminalität erfahrene Staatsanwälte ermitteln.

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