Dortmund, Bochum und weitere

Ruhrgebiet: Flohmärkte starten nach langer Corona-Pause

Flohmarkt in Wuppertal
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Im Ruhrgebiet starten die Flohmärkte nach einer langen Corona-Pause.

Die Freizeitgestaltung im Ruhrgebiet lässt aufgrund sinkender Corona-Inzidenzen endlich wieder mehr zu. Auch Floh- und Trödelmärkte finden wieder statt.

Ruhrgebiet – In NRW lag die Corona-Inzidenz am Freitag (11. Juni) bei 20,6. Und auch in den allermeisten Ruhrgebietsstädten liegen die Zahlen mittlerweile stabil unter einem Wert von 50 oder sogar 35. Die Inzidenzzahlen sind maßgeblich für weitere Lockerungen im Rahmen der geltenden Coronaschutzverordnung (PDF).

BallungsraumRuhrgebiet
Bevölkerung im Großraum10.680.783
Fläche4.438,69 km²

Ruhrgebiet lockert die Corona-Regeln: In den meisten Städten sinken die Zahlen

Immer mehr Lockerungen treten nun in Kraft. In Dortmund wollen am Wochenende wieder die Freibäder öffnen. Auch andernorts im Ruhrgebiet werden die Corona-Regeln gelockert. Diese betreffen oft die Gastronomie sowie den Einzelhandel. So hat zum Beispiel Bochum die nächste Inzidenzstufe erreicht, weil die Stadt stabil unter der 50er-Marke liegt.

Gute Nachrichten gibt es auch für die Betreiber von Flohmärkten im Ruhrgebiet. In vielen Städten erlauben die Corona-Zahlen einen Neustart der Floh- und Trödelmärkte nach einer monatelangen Zwangspause. Lediglich drei NRW-Städte liegen aktuell noch auf der Inzidenzstufe 3 (Stand 11. Juni).

Stabile Inzidenzen unter 50: Viele Flohmärkte im Ruhrgebiet starten am Wochenende

Laut den Vorgaben der NRW-Coronaschutzverordnung dürfen Veranstaltungen wie Flohmärkte wieder stattfinden, wenn die Inzidenz in der jeweiligen Stadt oder dem Kreis an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter der Inzidenz von 50 liegt – dann wird die Inzidenzstufe 2 erreicht. Städte wie Dortmund (20,7), Bochum (19,4), Essen (16,6) oder Gelsenkirchen (25,4) erfüllen dieses Kriterium (Stand 11. Juni).

Video: Online-Flohmärkte im Test

Dem Start der Flohmärkte im Ruhrgebiet steht demnach nichts mehr im Wege. Hier ist eine Übersicht der Floh- und Trödelmärkte, die am Wochenende (12./13. Juni) wieder öffnen wollen:

Samstag (12. Juni):

  • Flohmarkt auf dem Parkplatz der Universität in Essen,
  • Trödelmarkt in Recklinghausen auf dem Parkplatz der Vestlandhalle,
  • Trödelmarkt auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen,
  • Trödelmarkt in Moers in der Halle auf der Bankstraße.

Sonntag (13. Juni):

  • Flohmarkt auf dem Metro-Parkplatz in Mülheim an der Ruhr,
  • Second-Hand-Trödelmarkt (Kinderware) an den Zentralhallen in Hamm,
  • alle Trödelmärkte sollen auch an den folgenden Wochenende wie gewohnt stattfinden-

Vorsicht wegen Corona: Flohmärkte in Bochum und Dortmund starten etwas später

Einige Betreiber beliebter Flohmärkte im Ruhrgebiet haben ihren Start jedoch aus Vorsicht auf eine Woche später verschoben. Die Trödelmärkte in Dortmund und Bochum finden laut den Veranstaltern erst wieder ab dem 17. Juni (Donnerstag) statt.

An der TU Dortmund soll auch wieder der Trödelmarkt stattfinden.
  • 17. Juni: Flohmarkt auf der Galopprennbahn in Dortmund,
  • 19. und 20. Juni: Trödelmarkt an der Universität in Dortmund,
  • 19. und 20. Juni: Trödelmarkt auf dem Parkplatz der Universität Bochum,
  • an den darauffolgenden Terminen sollen die Märkte ebenfalls wie gewohnt stattfinden.

Flohmärkte im Ruhrgebiet starten: Es gelten strenge Corona-Regeln

Wichtig für Besucher und Veranstalter: Bei den Floh- und Trödelmärkten im Ruhrgebiet gelten weiterhin strenge Hygienemaßnahmen. Auf dem jeweiligen Gelände herrscht die Maskenpflicht, der Mindestabstand von 1,50 Meter muss eingehalten werden. Die Anzahl gleichzeitig anwesender Besucher ist außerdem beschränkt. Pro sieben Quadratmeter darf nur eine Person vor Ort sein. Ein negativer Corona-Test ist nicht nötig.

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