In einer Stadt gab es „viel zu tun“

Silvester in Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg: Polizei zieht gemischte Bilanz

Dortmund, Bochum und Essen – wie verlief die Silvesternacht in den Ruhrgebietsstädten? Die Polizei zieht eine gemischte Bilanz.

Dortmund – Bereits am frühen Neujahrsmorgen (1. Januar) hat die Polizei Dortmund ihre erste Bilanz der Silvesternacht gezogen. Es sei zu kleineren Verstößen des Ansammlungsverbots gekommen.

RegionRuhrgebiet
StädteDortmund, Bochum, Duisburg, Essen
EreignisSilvesterbilanz der Polizei

Ruhrgebiet: Einsatzkräfte in Dortmund, Essen und Bochum melden einen ruhigen Jahreswechsel

An der Katharinentreppe in Dortmund habe die Polizei eine Ansammlung von 150 Menschen auflösen müssen. Dies sei aber ohne Zwischenfälle passiert. Im weiteren Verlauf der Nacht haben Ordnungsamt und Polizei lediglich kleinere Gruppen wegschicken müssen. Es seien kleine Böller in den Verbotszonen gezündet worden.

Die Einsatzkräfte in Bochum haben hingegen mehrere verletzte Personen durch Feuerwerkskörper gemeldet. Ein Mann sei durch eine Feuerwerksrakete schwer im Gesicht verletzt worden.

Ruhrgebiet: Ansammlung zu Silvester in Dortmund – Unfall mit Pkw in Bochum

Gegen 0.30 Uhr sei es zudem zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Auto auf dem Dach landete. Der Fahrer habe sich eigenständig befreien können und wurde in ein Krankenhaus gebracht (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Auch die Polizei Essen und Mülheim an der Ruhr meldete ein ruhiges Silvester. Es sei zu insgesamt 124 Einsätzen wegen Ruhestörung, Abbrennen von Feuerwerk und (weniger) Sachbeschädigungen und Körperverletzungen gekommen.

Ruhrgebiet: Silvester in Duisburg – Einsatzkräfte hatten „viel zu tun“

Im Gegensatz zu den anderen Kollegen ziehen die Einsatzkräfte in Duisburg eine eher mäßige Bilanz. Sie haben „viel zu tun gehabt“, wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht. Insgesamt habe es zwischen 16 Uhr (31. Dezember) und 6 Uhr (1. Januar) 430 Einsätze gegeben.

Neben üblichen Einsätzen wie Ruhestörung oder dem Abbrennen von Pyrotechnik gab es auch noch diverse Randalierer und Auseinandersetzungen mit Körperverletzungen. So sei besonders ein 27-Jähriger aufgefallen, der seine Ehefrau und deren Mutter angegriffen und misshandelt haben soll. Polizisten nahmen den Mann fest.

Zudem fiel ein 35-jähriger Mann auf, wie er betrunken mit einer Waffe in die Luft schoss. Wie sich herausstellte, hat es sich laut Polizei um eine Schreckschusspistole gehandelt.

In NRW ist es allerdings auch zu einem Todesfall gekommen. Ein Mann (37) aus Hennef bei Bonn ist durch eine Feuerwerks-Explosion getötet worden. Der Verdacht besteht, dass es sich um einen illegalen Böller gehandelt haben könnte.

Rubriklistenbild: © Tobias Kleinschmidt/dpa, David Young/dpa; Collage: RUHR24

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