Feuerwehr-Einsatz

Explosion in NRW: Fassade von Haus zerstört – zwei Menschen verletzt

Bei einer Explosion in Schwerte (im Ruhrgebiet) wurde eine Fensterfront aus diesem Haus gerissen.
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Bei einer Explosion im Ruhrgebiet wurde eine Fensterfront aus diesem Haus gerissen.

Im Ruhrgebiet ist es am Mittwoch zu einer schweren Explosion in einem Wohnhaus gekommen. Ein Einsturz des Hauses ist nicht ausgeschlossen.

Update, Donnerstag (18. November), 9.06 Uhr: Schwerte – Jetzt ist klar, wie es zu der Explosion in einem Wohnhaus in der Innenstadt von Schwerte kommen konnte. Laut Kreispolizeibehörde Unna soll ein sogenannter Fettbrand von Bewohnern einer Wohnung beim Kochen mit Wasser gelöscht worden sein. Dies habe dann zur folgenschweren Explosion geführt.

Explosion in NRW: Wasser auf „Fettbrand“ sorgte für heftige Druckwelle in Wohnung in Schwerte

Der Vorfall hatte sich am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus in der Friedensstraße ereignet. Die daraus entstandene Druckwelle hatte die Fenster und die Fassade auf der gegenüberliegenden Wohnungsseite beschädigt. „Das gesamte Mehrfamilienhaus wurde evakuiert, die Wohnungen sind aber laut Aussagen eines Bausachverständigen bewohnbar“, so die Polizei Unna.

Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung seien leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Erstmeldung, Donnerstag (18. November), 6.49 Uhr: Eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Schwerte hat am späten Mittwochabend (17. November) die Bewohner eines Viertels in der Innenstadt aufgeschreckt. Es gibt mindestens zwei Verletzte, die in ein Krankenhaus kamen.

NRW: Explosion in Innenstadt von Schwerte – mindestens zwei Verletzte

Die Detonation wurde gegen 20 Uhr ausgelöst. Was der Grund dafür ist, ist bislang unklar. Die Folgen sind jedoch gewaltig. So wurde eine Fensterfront mehrere Zentimeter aus dem Gemäuer des Hauses gedrückt. Experten müssen nun bewerten, ob die Statik des Gebäudes intakt ist.

Explosion in Schwerte (NRW) – Statik von Wohnhaus möglicherweise in Gefahr

Elf Menschen wurden nach der Explosion in Sicherheit gebracht, neun von ihnen aus dem betroffenen Haus selbst, zwei aus den Nachbarhäusern. Unter den Anwohnern sollen sich viele ältere Menschen befunden haben.

Im Einsatz waren weit über 100 Einsatzkräfte, aus dem gesamten Kreis Unna und zum Teil sogar aus den Nachbarstädten.